Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.

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Inklusion in Baden-Württemberg gemeinsam aktiv voranbringen!
   31. Januar 2017
 

Stuttgart, 31.01.2017 – Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg aktiv voranbringen, stand im Mittelpunkt des Jahresempfangs des Paritätischen Baden-Württemberg in Stuttgart. Dazu eingeladen hatte der Fachbereich Behindertenhilfe & Psychiatrie. Dem Motto „Vernetzung – Transparenz – Mitbestimmung“ folgten rund 100 Gäste aus Mitgliedsorganisationen des Paritätischen, Politik und Verwaltung. Diese hörten genau zu, was Sozialminister Manne Lucha MdL in seinem Impulsvortrag „Inklusion in Baden-Württemberg aktiv gestalten“ zu sagen hatte. Zuvor wurde das Kernteam „Behindertenhilfe & Psychiatrie“ neu gewählt: mit Christian Mahl (Stiftung KBZO Weingarten) und LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl sind zwei Vertreter aus der Mitte des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung dabei.

„Inklusion in Baden-Württemberg aktiv gestalten.“ Sozialminister Manne Lucha MdL bedankt sich für die Einladung bei Cornelia Meyer-Lentl (rechts) und Albrecht Hegener (links), Bereichsleitung Behindertenhilfe & Psychiatrie des Paritätischen Baden-Württemberg.
„Inklusion in Baden-Württemberg aktiv gestalten.“ Sozialminister Manne Lucha MdL bedankt sich für die Einladung bei Cornelia Meyer-Lentl (rechts) und Albrecht Hegener (links), Bereichsleitung Behindertenhilfe & Psychiatrie des Paritätischen Baden-Württemberg.

Für Sozialminister Manne Lucha war der Jahresempfang ein „Heimspiel“, da er früher selbst bei einer Mitgliedsorganisation des Paritätischen arbeitete. Eindringlich mahnte er in seinem Impulsreferat, wachsam zu sein. „Wehret den Anfängen ...“, so Lucha und lenkte den Blick auf [...mehr]


Inklusion braucht umfassende Barrierefreiheit
   25. Januar 2017
Planungsleitfaden „Barrierefreies Bauen“ vorgestellt
Planungsleitfaden Barrierearmes Kulturdenkmal
Planungsleitfaden „Barrierefreies Bauen in öffentlich zugänglichen Gebäuden und in Wohnungen (DIN 18040-1 und -2) – mit Hinweisen zu öffentlichen Verkehrs- und Grünflächen (DIN 18040-3)“

Stuttgart, 25.01.2017 – Inklusion braucht eine umfassende Barrierefreiheit. Seit 1996, also bereits seit 20 Jahren, ist barrierefreies Bauen in der Landesbauordnung Baden-Württemberg gesetzlich verankert. Seither haben sich die Regelungen im Bauordnungsrecht sowie die technischen Baubestimmungen mehrfach geändert. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat jetzt einen 148 Seiten umfassenden Planungsleitfaden „Barrierefreies Bauen“ vorgestellt.

„Wir wollen in Baden-Württemberg für alle Menschen bauen und niemanden außen vor lassen. Um barrierefrei zu bauen, ist vieles zu berücksichtigen. Geschieht dies frühzeitig in der Planungsphase, lassen sich oft kostengünstige, teils auch kostenneutrale Lösungen finden. So investieren Bauherren nachhaltig“, sagte Wohnungsbauministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

„Als „Experten in eigener Sache“ bringen wir seit vielen Jahren unser fundiertes Wissen aus dem Alltag in konkrete Bauplanungen ein. So konnten wir bereits oft gemeinsam mit Bauherren und Architekten [...mehr]


Menschen mit Behinderungen brauchen jetzt ein gutes Teilhaberecht!
   14. Dezember 2016
Zumeldung zur Landtagsdebatte zum Bundesteilhaberecht (TOP 1)
Der Fortschritt ist eine Schnecke. Das Warten auf ein gutes Bundesteilhaberecht ist lang. Das Warten hat auch dann noch kein Ende, wenn der Bundesrat dem Gesetz am Freitag zustimmt. Dann müssen wir auch in Baden-Württemberg an einer guten Umsetzung arbeiten.
Der Fortschritt ist eine Schnecke. Das Warten auf ein gutes Bundesteilhaberecht ist lang. Das Warten hat auch dann noch kein Ende, wenn der Bundesrat dem Gesetz am Freitag zustimmt. Dann müssen wir auch in Baden-Württemberg an einer guten Umsetzung arbeiten.

Stuttgart, 14.12.2016 – „Menschen mit Behinderungen brauchen jetzt ein gutes Teilhabegesetz – und nicht erst im Jahr 2023“, kommentiert Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg die aktuelle Debatte im Landtag von Baden-Württemberg. Baden-Württemberg will am kommenden Freitag im Bundesrat dem vom Bundestag bereits beschlossenen Bundesteilhabegesetz zustimmen. Pagel-Steidl: „Im Bundestag wurde vor der entscheidenden Abstimmung noch mit heißer Nadel kleinere Verbesserungen ins Gesetz gestrickt, doch die Webfehler sind nur optisch weg.“ Die kritischen Punkte – wie beispielsweise der Zugang zu den Leistungen zur Teilhabe, die sogenannte „5 aus 9“-Regel bleibt im Gesetz. Die Auswirkungen sollen aber [...mehr]


Barrierefrei und Denkmalschutz – (k)ein Widerspruch?
   08. November 2016
Planungsleitfaden „Barrierearmes Kulturdenkmal“ vorgestellt
Planungsleitfaden Barrierearmes Kulturdenkmal
Planungsleitfaden Barrierearmes Kulturdenkmal

Stuttgart, 08.11.2016 – Barrierefreiheit und Denkmalschutz muss kein Widerspruch sein. Gute Lösungen für die barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Kulturdenkmalen finden sich immer dann, wenn Denkmalpflege, Planer, Eigentümer und Menschen mit Behinderungen und deren Verbände frühzeitig beteiligt werden. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe erarbeitete in den vergangenen 1½ Jahren gemeinsam einen Planungsleitfaden „Barrierearmes Kulturdenkmal“. Dieser wurde vor kurzem bei einer Fachtagung der Landesdenkmalpflege in Stuttgart vorgestellt.

Vor zwei Jahren wurde das Landesdenkmalschutzgesetz novelliert – ohne die besonderen Belange der Menschen mit Behinderungen zu verankern. Dies hatte der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg kritisiert und auf das Vorbild Sachsen verwiesen. Der Landtag von Baden-Württemberg griff die Kritik des Landesverbandes insofern auf, dass unter der Federführung der Denkmalpflege eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe eingerichtet wurde. Bei der Fachtagung selbst machte LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl deutlich, dass ein „barrierearmes Kulturdenkmal“ nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem [...mehr]


Nachruf
   02. November 2016
 

Else Oertle

Trägerin des
Bundesverdienstkreuzes
am Bande

3.11.1922 – 30.10.2016

„Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.“
Albert Schweitzer

Tief betroffen und in großer Trauer nimmt der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. Abschied von Else Oertle.

Frau Oertle ist als Gründungsmitglied unseres Landesverbandes eine „Frau der ersten Stunde“. Über 50 Jahre lang engagierte sie sich unermüdlich im Körperbehinderten-Verein Stuttgart für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen und deren Familien, um ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. Charmant und hartnäckig kämpfte sie für ihre Ideale und Ziele, suchte Mitstreiter und Unterstützer. Unvergessen bleibt ihr Einsatz bei der Organisation der Spendensammlung „... das geht uns alle an“, mit der Ende der 1960er Jahre Geld für den Bau der Stuttgarter Schule für Körperbehinderte, der heutigen Margarethe-Steiff-Schule, gesammelt wurde. Oder Anfang der 1970er Jahre ihr Einsatz für die Wohnanlage Fasanenhof, in der körperbehinderte Menschen barrierefreie Wohnungen mitten in der Gemeinde fanden. Dieses Wohnmodell wurde zum bundesweiten Modellprojekt – lange vor dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention. Rund drei Jahrzehnte kümmerte sich Frau Oertle leidenschaftlich um [...mehr]


Minister Lucha: Landesverband ist der Porsche der Bewegung und der Emanzipation
   15. Oktober 2016
50 Jahre gemeinsam stark mit Behinderung

Stuttgart, 15.10.2016 – „Ich bin schön, wenn ich singe, denn da lacht mein Gesicht ...“ beschwingt, fröhlich und voller Lebensfreude eröffnete der Inklusionschor Löffingen mit seinem Lied das Geburtstagsfest des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. Auf den Tag genau, vor 50 Jahren, trafen sich Eltern spastisch gelähmter und anderer körperbehinderter Kinder in Friedenweiler (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald), um den „Landesverband der Vereine zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter Kinder in Baden-Württemberg“ zu gründen. Längst sind die Kinder der Gründergeneration erwachsen, doch bis heute ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“ Leitbild des Verbandes. Rund 220 Gäste mit und ohne Behinderung aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Organisationen und Mitgliedsvereinen feierten am Samstag ein halbes Jahrhundert Selbsthilfe für Menschen mit Behinderungen im PORSCHE-Museum in Stuttgart. Die PORSCHE AG hat dies mit einer großzügigen Spende [...mehr]


Landesverband fordert barrierefreien Zugang zum Gesundheitswesen
   12. Oktober 2016
Teilhabe braucht Gesundheit

Stuttgart, 12.10.2016 – „Ungenügend“. Mit der ambulanten gesundheitlichen Versorgung der Menschen mit schweren Behinderungen steht es in Baden-Württemberg – und anderswo – nicht zum Besten. Zu diesem wenig schmeichelhaften Ergebnis kamen die rund 80 Teilnehmer der Tagung „Alle inklusive?! Menschen mit Behinderung in der ambulanten Gesundheitsversorgung“. Dazu eingeladen hatten der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg und die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Gesprächsrunde mit Frauen und Männern mit Behinderung sowie Familienangehörigen. Der Tenor: viele Steine gilt es aus dem Weg zu räumen, um einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten
Gesprächsrunde mit Frauen und Männern mit Behinderung sowie Familienangehörigen. Der Tenor: viele Steine gilt es aus dem Weg zu räumen, um einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten

Die UN-Behindertenrechtskonvention kennt kein Pardon. Dort heißt es unmissverständlich „Menschen mit Behinderungen haben das Recht, gesund zu sein. Niemand darf wegen seiner Behinderung schlechtere Hilfen für die Gesundheit bekommen. Jeder Mensch mit Behinderung muss die Medizin und die Hilfen für die Gesundheit bekommen, die er braucht.“ Dass man im Alltag davon noch oft meilenweit entfernt ist, zeigten die Erfahrungsberichte der [...mehr]


Landesregierung bestellt Stephanie Aeffner als neue Landesbehindertenbeauftragte
Landesverband bedauert ehrenamtliche Lösung
   27. September 2016
 

Stuttgart, 27.09.2016 – In der heutigen Regierungspressekonferenz stellten Ministerpräsident Kretschmann und Sozialminister Lucha die neue ehrenamtliche Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner vor. Sie tritt damit die Nachfolge von Gerd Weimer an. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM) bedauert, dass das Amt der Landesbehindertenbeauftragten erneut ehrenamtlich ausgefüllt werden soll.

Bei der Regierungspressekonferenz stellte sich die neue ehrenamtliche Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner vor.
Bei der Regierungspressekonferenz stellte sich die neue ehrenamtliche Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner vor.

„Inklusion ist eine Mammutaufgabe. Um hier wirklich mit großen Schritten voranzukommen, wäre eine hauptamtliche Stelle einer Landesbehindertenbeauftragten sinnvoll und [...mehr]


Armin Bönisch in den Bundesvorstand bvkm gewählt /
Nachbesserungen am Bundesteilhabegesetz gefordert
   22. September 2016
 
bvkm-Bundesvorsitzende Helga Kiel gratuliert Armin Bönisch zur Wahl in den Vorstand
bvkm-Bundesvorsitzende Helga Kiel gratuliert Armin Bönisch zur Wahl in den Vorstand

Würzburg / Stuttgart, 22.09.2016 – Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) wählte am Sonntag (18.09.2016) Armin Bönisch aus Schrozberg in den Vorstand. Inhaltlich stand dabei das geplante Bundesteilhabegesetz im Mittelpunkt. Die betroffenen Menschen mit schweren Behinderungen und ihren Familien befürchten Verschlechterungen. Kritik übt der Verband vor allem im geplanten Vorrang der Pflege gegenüber der Eingliederungshilfe sowie dem eingeschränkten Zugang zu Leistungen der Eingliederungshilfe.

So sieht der Gesetzentwurf vor, dass Menschen mit Behinderungen nur noch dann Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten, wenn sie einen personellen oder technischen Unterstützungsbedarf in mindestens von von neun Lebensbereichen haben. Diese Bedingung schließt heute anspruchsberechtigte Menschen aus. [...mehr]


Landesverband ist Preisträger 2016 des Wettbewerbs „HelferHerzen – der dm-Preis für Engagement“
   02. September 2016
Ausgezeichnet!
»Gemeinsam kann man mehr erreichen« - Skulptur der »HelferHerzen« 2016
»Gemeinsam kann man mehr erreichen« - Skulptur der »HelferHerzen« 2016

Stuttgart, 02.09.2016 – Engagement hat viele Gesichter. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg steht für eines davon. Die Drogeriemarktkette dm aus Karlsruhe hat nach 2014 zum zweiten Mal in einem bundesweiten Wettbewerb ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. In der Region Stuttgart / Heckgäu / Böblingen und Sindelfingen wurden nun in einer Stuttgarter dm-Filiale die insgesamt zwölf regionalen Preisträger ausgezeichnet. Zuvor musste die regionale Jury aus insgesamt 69 Bewerbungen die Preisträger ermitteln. LVKM-Vorstandsmitglied Rolf Schneider nahm den Preis entgegen.

„Jeden Tag sehen wir aufs Neue, dass unsere Welt voller Hilfsbedürftigkeit ist. Mit der Initiative wollen wir aufzeigen und wertschätzen, wie viele helfende Herzen und Hände um uns herum bereits aktiv sind und sich für die Belange anderer einsetzen – und das neben ihren eigenen alltäglichen Verpflichtungen“, sagt der dm-Gebietsverantwortliche Alfred Wagner. Neben der eigens für die Initiative entworfenen HelferHerzen-Skulptur erhalten die Preisträger eine Zuwendung von je 1.000 Euro.

Gemeinsam mit seinen Partnern Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V. und Deutsche UNESCO-Kommission e.V. übergibt dm-drogerie markt die Auszeichnung diesen Sommer bereits zum zweiten Mal. „Wir möchten mit dem Preis eine Kultur der Anerkennung für gesellschaftliches Engagement fördern und [...mehr]


Sozialministerium fördert weitere 16 „Toiletten für alle“
   05. August 2016
Bewilligt!

Stuttgart, 05.08.2016 – Bundesweit einmalig ist die Investitionsförderung des Landes Baden-Württemberg für die Ausstattung von „Toiletten für alle“ mit Pflegeliege für Erwachsene, Hebelifter und Windeleimer. In der zweiten Tranche des Förderprogrammes wurden nun weitere 16 „Toiletten für alle“ bewilligt. Diese entstehen in Stuttgart (Arnulf-Klett-Platz, Einkaufszentrum MILANEO), Metzingen (Bahnhof), Insel Mainau (Haus Träff, Sanitätsraum an der Schiffsanlegestelle), Schauinslandbahn Horben (Tal-, Bergstation), Schwäbisch Hall (Am Markt), Reutlingen (Rathaus), Bodelshausen (Café im Kastanienhof), Friedrichshafen (Freizeitanlage mit Campingplatz und Hotel CAP Rotach), Lahr (Stadthalle, Haus am See, Sporthalle Plus am Bürgerpark) sowie in Schwarzach (Wildpark). Bis zum Jahresende 2016 werden landesweit 26 „Toiletten für alle“ entstehen.

„Bisher gab es in Baden-Württemberg kaum öffentlich zugängliche ‚Toiletten für alle‘. Menschen mit schweren Behinderungen und ihre Angehörigen und Assistenten mussten daher unterwegs improvisieren, etwa indem sie auf den Boden einer Rollstuhltoilette oder die Rückbank eines Autos auswichen. Als Konsequenz haben sie teilweise gar ganz darauf verzichtet, das Haus längere Zeit zu verlassen“, sagt Sozialminister Manne Lucha bei der Vorstellung der bewilligten Anträge. Die Toiletten bedeuteten daher für Betroffene und ihre Begleiterinnen und Begleiter eine massive Erleichterung in [...mehr]


Beirat beim MDK Baden-Württemberg gegründet / Jutta Pagel-Steidl zur Sprecherin gewählt
   27. Juli 2016
Gesundheit

Stuttgart, 27.07.2016 – Die gute Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau sicherzustellen, ist ein Ziel des „Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz)“. Ein Baustein dazu ist ein Beirat, der beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) angesiedelt ist. Diese Woche traf sich der Beirat beim MDK Baden-Württemberg zu seiner konstituierenden Sitzung. Dabei wurde Jutta Pagel-Steidl (LAG SELBSTHILFE BW / Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung BW) einstimmig als Sprecherin gewählt sowie Uwe Seibel (Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe BW) zum stellvertretenden Sprecher.

 Erik Scherb (Geschäftsführer MDK Baden-Württemberg , 4. v. r.), Andreas Klein (Stellv. Geschäftsführer MDK Baden-Württemberg , 5. v. l.) sowie die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates im MDK Baden-Württemberg (1. und 2. v. l.), Monika Lersmacher und Walter Scheller, begrüßen den neuen Beirat (v. l.) Jutta Pagel-Steidl, Karl-Otto Völker, Edith Heyde, Wolfgang Latendorf, Irmgard Glockenstein, Jeton Himaj, Uwe Seibel und Dr. Julia Nill.
Erik Scherb (Geschäftsführer MDK Baden-Württemberg , 4. v. r.), Andreas Klein (Stellv. Geschäftsführer MDK Baden-Württemberg , 5. v. l.) sowie die alternierenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates im MDK Baden-Württemberg (1. und 2. v. l.), Monika Lersmacher und Walter Scheller, begrüßen den neuen Beirat (v. l.) Jutta Pagel-Steidl, Karl-Otto Völker, Edith Heyde, Wolfgang Latendorf, Irmgard Glockenstein, Jeton Himaj, Uwe Seibel und Dr. Julia Nill.

„Im Beirat sitzen zur einen Hälfte Vertreterinnen und Vertreter der Pflegebedürftigen und deren Angehörigen sowie zur anderen Hälfte Vertreterinnen und Vertreter der maßgeblichen Verbände der Pflegeberufe. Benannt wurden die insgesamt acht Beiratsmitglieder und deren Stellvertretungen durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Die Amtsdauer des Beirates endet voraussichtlich im Dezember 2020. Aufgabe des Beirates ist die Beratung des Verwaltungsrates im MDK Baden-Württemberg bei seinen Entscheidungen. Der Beirat soll durch Vorschläge und Stellungnahmen [...mehr]


Aufruf „Nachbesserungen jetzt!“
   25. Juli 2016
Bundesteilhabegesetz

Stuttgart, 25.07.2016 – Ein breites Verbändebündnis – vom Deutschen Behindertenbeirat, den Fachverbänden für Menschen mit Behinderungen, Wohlfahrtsverbänden bis zum Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) – sind sich einig: das Bundesteilhabegesetz (Kabinettsentwurf vom 22. Juni 2016 bleibt weiter hinter den Erwartungen an ein gutes Bundesteilhabegesetz zurück. Insbesondere sehen die Verbände in Zusammenwirken mit dem Entwurf des Pflegestärkungsgesetzes III (PSG III) erhebliche Nachteile. Deshalb haben die Verbände auf Bundesebene den Aufruf „Nachbesserungen jetzt!“ gestartet. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg schließt sich dem Aufruf an.

»Mehr vom Gehalt. Weniger behindern«. Die Kampagne der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz klingt gut. Damit es ein gutes Gesetz wird, brauchen wir Nachforderungen - jetzt!
»Mehr vom Gehalt. Weniger behindern«. Die Kampagne der Bundesregierung zum Bundesteilhabegesetz klingt gut. Damit es ein gutes Gesetz wird, brauchen wir Nachforderungen - jetzt!

„Die Sorge ist groß, dass Menschen mit schweren Behinderungen sogar Leistungsverschlechterungen hinnehmen müssten. Von den erhofften Verbesserungen sind sie meilenweit entfernt“, sagen LVKM-Vorsitzender Thomas Seyfarth und LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl übereinstimmend. „Verbesserungen in einzelnen Bereichen gibt es in einzelnen Bereichen durchaus. Aber sie entschädigen nicht für [...mehr]


Schulische Inklusion braucht gute Qualität!
   13. Juli 2016
Zumeldung
zur Landtagsdebatte: TOP 4 „Qualitätssicherung im Zusammenhang mit der Inklusion“

Stuttgart, 13.07. 2016 – „Eltern und Kinder mit und ohne Behinderung erwarten zu Recht eine bestmöglichste Bildung. Deshalb muss alles dafür getan werden, um die Qualität der Bildung im Blick auf schulische Inklusion von Anfang an und dauerhaft zu sichern“, kommentiert Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM) die heutige Landtagsdebatte. Der Verband bedauert, dass es im Parlament keine Mehrheit für eine wissenschaftliche [...mehr]


„Gut gemeint“ reicht nicht – Landesverband fordert spürbare Verbesserungen!
   01. Juli 2016
Bundesteilhabegesetz

Stuttgart, 1 Juli 2016 – „Mehr möglich machen. Weniger behindern.“ Mit großen Anzeigen in Zeitungen wirbt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für das Bundesteilhabegesetz. Die Bundesregierung hat am Dienstag (28. Juni 2016) den Entwurf beschlossen. „Gut gemeint“ reicht nicht“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung. „Wir brauchen spürbare Verbesserungen.“

Die Diskussion um ein modernes Teilhaberecht ist „uralt“. Mit hohen Erwartungen haben sich Menschen mit Behinderungen und deren Verbände aktiv in den Prozess für ein gutes [...mehr]


Gute Bildung braucht eine gute Lehrerversorgung für alle!
   27. Juni 2016
Zumeldung
Repräsentative Lehrerbefragung durch FORSA im Auftrag des VBE Baden-Württemberg

Stuttgart, 27.06.2016 – „Ernüchternd“, kommentiert der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM) die heute vom VBE Baden-Württemberg vorgestellte repräsentative Lehrerbefragung. „Gute Bildung braucht eine gute Lehrerversorgung. Inklusive Bildung braucht das Zwei-Lehrer-Prinzip mit gut ausgebildeten und hoch motivierten [...mehr]


„WC4all“ - Studierende der Hochschule Aalen entwickeln modellhaft eine mobile „Toilette für alle“
   20. Juni 2016
 
Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Mitglieder des Projektteams WC4all (Philipp Ballmann, Erik Hummel, Patrick Ohnhäuser und Lukas Weber) präsentieren gemeinsam mit Coach Rolf Ulsamer (Hochschule Aalen) LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl die Ergebnisse WC4all.
Die angehenden Wirtschaftsingenieure und Mitglieder des Projektteams WC4all (Philipp Ballmann, Erik Hummel, Patrick Ohnhäuser und Lukas Weber) präsentieren gemeinsam mit Coach Rolf Ulsamer (Hochschule Aalen) LVKM-Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl die Ergebnisse WC4all.

Aalen / Stuttgart, 20.06.2016 – „WC4all“ - hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein studentisches Projekt der Hochschule Aalen, das die Teilhabe von Menschen mit komplexen Behinderungen an Großveranstaltungen wie die Aalener „Reichstädter Tage“ oder die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn ermöglicht. Inklusion braucht „Toiletten für alle“, d.h. Rollstuhl-WC mit Pflegeliege für Erwachsene und Patientenlifter, weiß der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. So entstand die Projektpartnerschaft zwischen der Hochschule Aalen und [...mehr]


Erste „Toilette für alle“ in Stuttgart eröffnet
   13. Juni 2016
 
mit einem Schnitt geben Theo und Anne Siepmann den Weg frei...
mit einem Schnitt geben Theo und Anne Siepmann den Weg frei...

Stuttgart, 13. Juni 2016 – Das Sommerfest des Körperbehinderten-Vereins Stuttgart im Baur-Areal bildete den passenden Rahmen für eine ganz besondere Premiere: unter großem Beifall der Gäste mit und ohne Behinderung wurde in der Begegnungsstätte „Krokodil“ die zweite „Toilette für alle“ – eine Rollstuhltoilette mit Pflegeliege für Erwachsene und Hebelifter - in Baden-Württemberg und die erste in Stuttgart eröffnet. Damit ist Stuttgart dem Ziel der gelebten Teilhabe für alle einen weiteren Schritt [...mehr]


Alle inklusive – auch im grün-schwarzen Koalitionsvertrag?
   20. Mai 2016
 
Der grün-schwarze Koalitionsvertrag
Der grün-schwarze Koalitionsvertrag

Stuttgart, 20. Mai 2016 – „Baden-Württemberg gestalten. Verlässlich. Nachhaltig. Innovativ.“ – Auf 140 Seiten beschreiben Bündnis90 / DIE GRÜNEN und CDU Baden-Württemberg ihre Vorstellungen für die kommenden fünf Jahre. Auf Platz 1 liegt das Bekenntnis zur Schuldenbremse (Seite 11), gefolgt von dem Ausbau der Digitalisierung (Seite 17). Im Koalitionsvertrag finden sich viele Wünsche, aber nur wenige konkrete Aussagen zur Umsetzung. Alle inklusive – wo und wie finden sich die Anliegen der Menschen mit Behinderungen im Koalitionsvertrag wieder? Wir haben die Aussagen im Koalitionsvertrag mit unseren Wahlprüfsteinen abgeglichen.

Stichwort: Barrierefreiheit

„Das Land als Bauherr wird sich eine Leitlinie Baukultur geben und eine Vorreiterrolle (…) bei der Barrierefreiheit (…) einnehmen.“ (Seite 21) – Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung erwarten [...mehr]


Alle inklusive?! Gemeinsam spielen – natürlich barrierefrei!
   12. Mai 2016
Aktionstag 5. Mai - Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt

Stuttgart, 12. Mai 2016 – „Wo gibt es in Ihrer Stadt barrierefreie Spielplätze?“ „Nennen Sie uns spontan drei Spiele, die Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Spaß haben können?“ „Haben Sie jemals bei Spiel-Aktionstage auch an Menschen mit Behinderungen gedacht?“ Drei Fragen, die es in sich haben und über die bislang nur wenige Menschen nachgedacht haben – bis heute! Das Umfeld des „Krokodils“ verwandelte sich in einen großen Abenteuerspielplatz für alle. Dazu eingeladen hatte der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.

Spielplätze: alle inklusive? Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt!
Spielplätze: alle inklusive? Gemeinsam für eine barrierefreie Stadt!

„Barrierefreiheit in allen Lebens- und Sozialräumen ist wesentliche Voraussetzung für Inklusion“, sagt Armin von Buttlar, Vorstand der AKTION MENSCH. „Denn nur der barrierefreie Zugang zu sämtlichen Bereichen des täglichen Lebens ermöglicht die Teilhabe aller Menschen mit und ohne Behinderung an der Gesellschaft.“ Die Bonner Förderaktion unterstützt den Protesttag seit [...mehr]


„Toiletten für alle“ gibt es bald in 10 Orten in Baden-Württemberg
   28. April 2016
 

Stuttgart, 28. April 2016 – „Windelwechseln auf dem Fußboden? Nein, danke!“ Mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg werden nun in zehn Gemeinden „Toiletten für alle“ geschaffen. Mit diesen neuen Wickelmöglichkeiten für Erwachsene ist der erste Schritt in Richtung „Teilhabe für alle“ gemacht.

So sieht eine
So sieht eine "Toilette für alle" aus (Beispiel: Waldkirch Rathaus)

Ein Stadtbummel mit der ganzen Familie? Für Menschen mit komplexen Behinderungen und ihre Familien ist dies nahezu unmöglich. Der Grund ist simpel: es fehlen unterwegs geeignete Wickelmöglichkeiten für Erwachsene. „Es gibt derzeit für uns nur zwei Möglichkeiten, unterwegs [...mehr]


Raul Krauthausen: „Rollstuhl bedeutet Freiheit – ohne wären wir gefesselt.“
   20. April 2016
 
Charmant, frech, humorvoll - Impulsvortrag des Berliner Aktivisten Raul Krauthausen
Charmant, frech, humorvoll - Impulsvortrag des Berliner Aktivisten Raul Krauthausen

Ludwigsburg, 20. April 2016 – „Inklusion stellt die Machtfrage. Lasst uns auf legalem Wege die Macht erobern!“ Wortgewaltig und humorvoll wirbt Aktivist Raul Krauthausen, Gründer der Berliner Sozialhelden, Träger des Bundesverdienstkreuzes für ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit Behinderung. Es ist seine Vision des „disability mainstreaming“, die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen auf allen Ebenen der Gesellschaft. Gespannt verfolgten rund 100 Gäste den vom Verein „Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg“ organisierten Themenabend „Es liegt in unserer Hand“ im Staatsarchiv Ludwigsburg.

Die Aktionen der Berliner Sozialhelden – bunt, charmant, frech

Wie können sich Menschen mit Behinderungen Gehör schaffen für ihre Anliegen? Für den studierten Werbe- und Kommunikationsfachmann Raul Krauthausen ist die Antwort einfach: „einfach charmant und ein bisschen frecher sein, vielleicht auch ein bisschen respektloser.“ Im nächsten Atemzug erklärt seinen Zuhörern, was er damit meint. „Demos am Brandenburger Tor – das interessiert niemand [...mehr]


Landesverband arbeitet im Fachbeirat der Beratungsstelle „LEUCHTLINIE“ mit
   15. April 2016
 

Stuttgart, 15. April 2016 – Seit kurzem gibt es in Baden-Württemberg eine Anlauf- und Beratungsstelle für Menschen, die von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt betroffen sind oder Zeugen von solchen Übergriffen wurden, die „LEUCHTLINIE“. Träger der „LEUCHTLINIE“ sind die „Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw)“ und das „Büro und Aktionsnetzwerk der Vielfalt“ in Stuttgart. Unterstützt wird die Beratungsstelle im Rahmen des Landesprogrammes „Demokratie stärken!“ durch die Landeszentrale für politische Bildung, dem Sozialministerium Baden-Württemberg sowie der Jugendstiftung Baden-Württemberg. Zur Unterstützung hat sich nun ein [...mehr]


...schon viel erreicht? - Sieben Jahre UN-Behindertenrechtskonvention
   26. März 2016
 

Berlin / Stuttgart, 26. März 2016 – „Alle inklusive!“ „Nichts über uns ohne uns!“ „Weg vom Fürsorgeprinzip hin zu Teilhabe und Inklusion.“ - Seit exakt sieben Jahren gilt die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Dieser Tag wurde damals als „Meilenstein“ in der Politik für Menschen mit Behinderung gefeiert. Doch hat sich die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen seither spürbar verbessert?

Folgt man einem Aberglauben, so ist in Partnerschaften „das verflixte siebte Jahr“ besonders gefährlich. Der Zauber des Anfang ist verflogen, die „rosa Brille“ abgenommen und die Partnerschaft muss im Alltag bestehen. Doch gilt das auch bei einem völkerrechtlichen Vertrag [...mehr]


Wahlprüfsteine des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung
Wir fragen – CDU, Bündnis90/DIE GRÜNEN, SPD und FDP antworten
   04. März 2016
Landtagswahl am 13. März 2016
Entscheiden Sie mit am 13. März 2016! <br />Ihre Stimme zählt.<br />Bild: METACOM © Annette Kitzinger
Entscheiden Sie mit am 13. März 2016!
Ihre Stimme zählt.
Bild: METACOM © Annette Kitzinger

Stuttgart, 04. März 2016 – Welche Konzepte haben die Parteien zur konkreten Umsetzung von Inklusion im Alltag? Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg wollte es genau wissen. Und da die Wahlprogramme der Parteien dazu nur allgemeine Aussagen enthalten, hat der Landesverband die im 15. Landtag von Baden-Württemberg vertretenen Parteien – CDU, Bündnis90 / DIE GRÜNEN, SPD und FDP direkt gefragt.

Unsere Fragen:

  • Wie soll die UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt werden?
    Welche Bedeutung hat der von der Landesregierung im Frühjahr 2015 beschlossene Aktionsplan [...mehr]

In Waldkirch wurde die erste „Toilette für alle“ in Baden-Württemberg eröffnet
   25. Februar 2016
Eine ganz besondere Premiere...

Waldkirch / Stuttgart, 25. Februar 2016 – „Waldkirch klingt gut“ heißt das Motto der Stadt, das sich auf die lange Tradition des Orgelbaus bezieht. Mit der Eröffnung der ersten „Toilette für alle“ in Baden-Württemberg am Dienstag dieser Woche – einer Rollstuhltoilette mit Pflegeliege und Hebelifter – klingt Waldkirch in den Ohren der Menschen mit komplexen Behinderungen noch besser. Die Stadt Waldkirch eröffnet damit Menschen mit komplexen Behinderungen die uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Waldkirch belegt also einen absoluten Spitzenplatz im Land – und schreibt Geschichte.

kurz vor der feierlichen Eröffnung der ersten „Toilette für alle“ in Baden-Württemberg in Waldkirch. Oberbürgermeister Roman Götzmann hat die Schere bereits in der Hand, um das Absperrband zu durchtrennen.
kurz vor der feierlichen Eröffnung der ersten „Toilette für alle“ in Baden-Württemberg in Waldkirch. Oberbürgermeister Roman Götzmann hat die Schere bereits in der Hand, um das Absperrband zu durchtrennen.

Die Stadt hat sich bereits vor einigen Jahren [...mehr]


1. Preis des Schülerwettbewerbs „Gemeinsam LEBEN lernen“ geht an die Dreifürstensteinschule
   24. Februar 2016
 
Schüler der Dreifürstensteinschule und der Gottlieb-Rühle-Schule Mössingen gewinnen den 1. Preis des Schülerwettbewerbs „Gemeinsam LEBEN lernen“ der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg
Schüler der Dreifürstensteinschule und der Gottlieb-Rühle-Schule Mössingen gewinnen den 1. Preis des Schülerwettbewerbs „Gemeinsam LEBEN lernen“ der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg

Stuttgart, 24. Februar 2016 – ... so sehen Sieger aus! Beim zweiten Schülerwettbewerb "Gemeinsam LEBEN lernen" der LAG Selbsthilfe Baden-Württemberg gewannen Schülerinnen und Schüler der Dreifürstensteinschule (Schule für Körperbehinderte der KBF) Mössingen und der Gottlieb-Rühle-Schule (Werkrealschule) Mössingen den mit 2.000 Euro dotierten [...mehr]


Landesverband fordert: Zukunftsorientierte Pflege muss stärker Menschen mit Behinderungen und deren Familien in den Blick nehmen!
   27. Januar 2016
Landtag beriet heute den Bericht und die Empfehlungen der Enquetekommission „Pflege“

Stuttgart, 27. Januar 2016 - Zwei Drittel aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit schwe­ren Behinderungen werden in den Familien zuhause betreut und gepflegt. „Es sind vor allem die Mütter, die ihre Kinder zum Teil jahrzehntelang pflegen. Es ist schade, dass heute im Landtag kein Redner auf deren Situation eingegangen ist“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung. „Zukunftsorientierte Pflege betrifft alle – auch Menschen mit Behinderungen in allen Altersgruppen sowie deren Familien. Zukunftsorientierte Pflege wird bislang meist nur mit Pflege und Altern in Würde verbunden. Das ist zu kurz gesprungen.“

Die Familien brauchend dringend Entlastung im Alltag. Dazu gehört aus Sicht des Landesverbandes [...mehr]


Wegweiser „Stationäre Kurzzeitunterbringung für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg“
(12. Auflage – Stand: Dezember 2015)
   15. Januar 2016
Neuerscheinung

Stuttgart, 15. Januar 2016 - Zwei Drittel aller Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit schweren Behinderungen werden in den Familien zuhause betreut und gepflegt. „Wer betreut mein Kind, wenn ich als Pflegeperson ausfalle?“ Antworten auf diese Frage gibt nun der komplett überarbeitete Wegweiser „Stationäre Kurzzeitunterbringung für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg.

„Insbesondere die Mütter pflegen ihre behinderten Kinder über viele Jahre oder gar Jahrzehnte. Sie brauchen im Alltag dringend Entlastung“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Eine geeignete Einrichtung zu finden, ist äußerst schwierig. Es gibt landesweit nur rund 300 Kurzzeitplätze in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Doch der Bedarf ist weitaus größer. Besonders in den Schulferien [...mehr]


Alles, was Recht ist...“ - das ändert sich 2016...
   04. Januar 2016
Das ist neu ab 1. Januar 2016
Gesetzesänderungen bringen 2016 mehr Geld.
Gesetzesänderungen bringen 2016 mehr Geld.

Stuttgart, 4. Januar 2016 – „Alle Jahre wieder …“ - Mit dem Jahreswechsel ändert sich nicht nur die Jahreszahl sondern auch zahlreiche Gesetze und Verordnungen, die für Menschen mit Behinderungen und deren Familien wichtig sind.

In unserem Überblick stellen wir Ihnen die wichtigsten Änderungen vor bei

Kindergeld und Kinderfreibetrag
Leistungen der Pflegeversicherungen
Leistungen der Eingliederungshilfe
Grundsicherung bei Alter oder dauerhafter Erwerbsminderung

Im Einzelnen: [...mehr]


Land Baden-Württemberg fördert Ausstattung für „Toiletten für alle“
   15. Dezember 2015
 

Stuttgart, 15. Dezember 2015 – Öffentliche Toiletten – ob für Rollstuhlfahrer oder mit Babywickeltisch – sind vielerorts längst selbstverständlich. Doch Menschen mit komplexen Behinderungen, die zudem Assistenz benötigen, brauchen mehr. Sie brauchen „Toiletten für alle“, die zusätzlich mit Pflegeliege und Hebelifter ausgestattet sind, damit der Wechsel der Inkontenzartikel („Windeln“) im Liegen stattfinden kann. Wenn es unterwegs keinen geeigneten Ort zum Wechseln gibt, bleiben nur zwei Möglichkeiten: zuhause bleiben oder improvisieren. Improvisieren heißt dann, das Wechseln der Inkontinenzartikel auf dem Fußboden einer „normalen“ Rollstuhltoilette oder auf der Rückbank im Auto. Das empfinden Betroffene als mühsam, entwürdigend und schlicht unzumutbar. Dringende Änderung tut not.

Deshalb hat Landessozialministerin Katrin Altpeter ein neues Projekt ins Leben gerufen, bei dem die Betreiber etwa von Sportstadien, Einkaufszentren, Museen, Stadthallen, Hotels und Gaststätten, aber auch die Kommunen im Land für die Einrichtung solcher Toiletten gewonnen und bei einer Realisierung [...mehr]


„Inklusion: schon viel erreicht – aber wir sind noch lange nicht am Ziel!“
   09. Dezember 2015
Zumeldung
Aktuelle Debatte im Landtag von Baden-Württemberg (TOP 1 der 145. Plenarsitzung am 9. Dezember 2015): „40 Jahre Erklärung der Rechte der Behinderten – wo steht Baden-Württemberg bei der Inklusion?“

Stuttgart, 09. Dezember 2015 – Die Bilanz in Sachen Inklusion in Baden-Württemberg fällt 40 Jahre nach der Verabschiedung der „Erklärung der Rechte der Behinderten“ durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (am 9. Dezember 1975) durchwachsen aus. „Bis heute werden Menschen mit Behinderungen vom Wahlrecht ausgeschlossen, wenn sie für alle Geschäftsbereiche einen rechtlichen Betreuer haben“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Das muss rasch geändert werden. Es widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention.“ Ein anderes Beispiel: „Im Denkmalschutzgesetz fehlt das Gesetzesziel Barrierefreiheit. Vorbildich ist hier [...mehr]


„Wer Inklusion will, muss Familien mit behinderten Kindern stärken!“
   03. Dezember 2015
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember 2015

Stuttgart, 03. Dezember 2015 – Familien mit behinderten und pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden bei der Weiterentwicklung von Pflegeberatung und Entlastung oft vergessen. Anlässlich des „Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen“ fordert der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, Pflege nicht auf Altenhilfe zu reduzieren. „Insbesondere die Mütter pflegen ihre behinderten Kinder über viele Jahre oder gar Jahrzehnte und brauchen dringend [...mehr]


„Inklusion muss Menschen mit komplexen Behinderungen berücksichtigen!“
   23. November 2015
Mitgliederversammlung am 21. November 2015

Stuttgart, 23. November 2015 – Stabwechsel beim Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. Die Mitgliederversammlung wählte am Samstag (21.11.2015) in Stuttgart eine neue Verbandsspitze. Der bisherige Vorsitzende Hans Ulrich Karg (Bad Schussenried) kandidierte nach 15 Jahren nicht mehr. Damit geht eine erfolgreiche Ära zu Ende. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde Hans Ulrich Karg mit der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet. Zu seinem Nachfolger für die drei Jahre dauernde Amtszeit wählte die Versammlung einstimmig Thomas Seyfarth, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer der KBF in Mössingen.

Ausgezeichnet! Über 20 Jahre hat Hans Ulrich Karg sich ehrenamtlich für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung eingesetzt. Für diesen unermüdlichen Einsatz wurde er nun mit der goldenen Ehrennadel und Urkunde des Landesverbandes geehrt. Die Auszeichnung überreichte Thomas Seyfarth (links) an Hans Ulrich Karg (rechts).
Ausgezeichnet! Über 20 Jahre hat Hans Ulrich Karg sich ehrenamtlich für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung eingesetzt. Für diesen unermüdlichen Einsatz wurde er nun mit der goldenen Ehrennadel und Urkunde des Landesverbandes geehrt. Die Auszeichnung überreichte Thomas Seyfarth (links) an Hans Ulrich Karg (rechts).
[...mehr]

„Windelwechsel auf dem Fußboden? Nein danke!“
Landesverband fordert „Orte zum Wechseln - Toiletten für alle“
   19. November 2015
Zum Welttoilettentag am 19. November 2015

Stuttgart, 19. November 2015 – Öffentliche Toiletten – ob für Rollstuhlfahrer oder mit Babywickeltisch - gibt es fast überall. Doch Menschen mit komplexen Behinderungen, die keine „normalen“ Rollstuhltoiletten nutzen können, weil ihre Windeln im Liegen gewechselt werden müssen und sie zudem auf Assistenz angewiesen sind, reicht das nicht. Sie brauchen unterwegs einen Ort zum Wechseln, eine „Toilette für alle“. Dies ist eine Rollstuhltoilette mit zusätzlicher Pflegeliege, Lifter zum Umsetzen und ausreichend Platz. „Windelwechsel auf dem Fußboden? Nein danke!“ Damit soll künftig Schluss sein. [...mehr]


Landesverband: „Inklusion bleibt in den Bildungsplänen sehr vage!“
   30. Oktober 2015
Zumeldung zu:
„Bildungspläne finden große Zustimmung“ – PM 127/2015 des Kultusministerium BW

Stuttgart, 30. Oktober 2015 – Die Verwirklichung einer inklusiven Schullandschaft erfordert eine intensive Abstimmung aller Bildungspläne. Spätestens seit der Abschaffung der Sonderschulpflicht zum Schuljahresbeginn 2015 / 2016 ist Inklusion die Aufgabe aller Schularten. „Schüler mit schweren Behinderungen und deren Familien erwarten, dass Inklusion konkret in allen Bildungsplänen und in allen Unterrichtsfächern berücksichtigt ist. Die vorliegenden Bildungspläne Grundschule, Sekundarstufe I und Gymnasium erfüllen diese Erwartungen nicht“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung. „Inklusion bleibt in den Bildungsplänen sehr vage!“

Aus Sicht des Selbsthilfeverbandes reicht es nicht aus, wenn Inklusion nur [...mehr]


Landesverband fordert deutliche Verbesserungen bei der stationären Versorgung
   09. Oktober 2015
„Menschen mit schweren Behinderungen gehen im Krankenhaus unter“

Stuttgart, 09.10.2015 – „Jeder Mensch mit Behinderung muss die Medizin und Hilfen für die Gesundheit bekommen, die er braucht.“ Dieses Recht ist in der UN-Behindertenrechtskonvention in Artikel 25 fest verankert. Doch wie sieht der Alltag aus? „Maximal ein „befriedigend“, sagen Menschen mit Behinderungen und deren Familien. „Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen überfordern ein Krankenhaus.“ Zu diesem erschreckenden Ergebnis kamen die über 100 Teilnehmer der Tagung „Alle inklusive?! Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen im Krankenhaus“ am Mittwoch im Tagungshaus Hohenheim der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Organisiert hatte die Tagung der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg gemeinsam mit der Akademie. Die Hauptkritikpunkte waren: Unkenntnis über Behinderung, fehlende Zeit, fehlendes [...mehr]


„Voll auf Touren“ - mit Lama und Rolli durch den Wald
   15. September 2015
 

Althütte, 29. September 2015 - Die Sonne lacht und lädt spontan zum Spaziergang durch den Herbstwald ein. Die ersten Blätter sind bereits von den Bäumen gefallen und es raschelt beim Wandern. Das ist nichts besonderes? Und ob! „Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich mit dem Rollstuhl durch den Wald fahre“, sagt Michael. Die Augen des über 40-jährigen leuchten. Es ist ihm anzusehen, wie er das Naturerlebnis genießt. An seiner Seite: Alpaka Wallach Simba. An diesem sonnigen Herbstnachmittag wandern eine Gruppe bestehend aus Rollstuhlfahrern, Fußgänger, einem Lama und drei Alpakas entschleunigt rund um Althütte im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. „Eine schöne Sache“, darin sind sich alle einig.

Gruppenbild mit Alpaka, Lama, Rollis und Fußgänger - alle inklusive!
Gruppenbild mit Alpaka, Lama, Rollis und Fußgänger - alle inklusive!

Menschen im Rollstuhl müssen einen „Ausflug ins Grüne“ bereits zuhause gut planen. Steinige Pfade, morastige Wege, Baumwurzeln oder andere Stolperfallen sorgen nur allzuoft für ein vorzeitiges Ende am Wanderparkplatz. Damit das nicht passiert, gibt es das mehrfach ausgezeichnete Internetportal www.rollstuhlwandern-in-bw.de [externer Link] mit inzwischen über 100 Tourentipps für [...mehr]


Mehr Kindergeld ab 1. Januar 2015 und höhere Unterhaltsbeiträge in der Eingliederungshilfe
   15. September 2015
Das ist neu

Stuttgart, 15. September 2015 - Das Kindergeld wurde rückwirkend zum 1. Januar 2015 um vier Euro für das 1. und 2. Kind erhöht. Dadurch steigt auch der Unterhaltsbeitrag, den Eltern volljähriger behinderter Kinder für bestimmte Leistungen der Sozialhilfe zahlen müssen.

Kindergeld

Das Kindergeld steigt um vier Euro von 184 Euro auf 188 Euro für das 1. und 2. Kind, von 190 Euro auf 194 Euro für das 3. Kind sowie von 215 Euro auf 219 Euro für jedes weitere Kind. Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit zahlt automatisch den neuen Kindergeldbetrag ab September 2015 an alle Kindergeldberechtigten aus. Die Nachzahlung für die Monate rückwirkend bis zum Januar 2015 soll spätestens [...mehr]


Auch Menschen mit schweren Behinderungen haben Anspruch auf Blindengeld!
   11. August 2015
Urteil Bundessozialgericht (BSG)

Kassel / Stuttgart, 11. August 2015 - Der. 9. Senat des Bundessozialgerichts (BSG) hat einem 10-jährigen mehrfach behinderten Jungen aus Bayern, der außerdem nicht sehen kann, einen Anspruch auf Blindengeld zugesprochen. Die Beeinträchtigung des Sehvermögens muss nicht deutlich ausgeprägter sein als beispielsweise Einschränkungen anderer Sinne wie beispielsweise Hören oder Tasten, so die Richter. Mit dieser Entscheidung (B 9 BL. 1/14 R) kippte das oberste Sozialgericht ihre bisherige – bei den Selbsthilfeverbänden umstrittene - Position. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg begrüßt die aktuelle Entscheidung und bezeichnet diese als [...mehr]


Neues Design für www.kochen-kann-ich-auch.de
   10. August 2015
Rezepte

Stuttgart, 10. August 2015 - „… aber ich kann doch gar nicht kochen!“ Diese Sorge treibt viele Familien um, deren erwachsen gewordenen Kinder flügge werden. Kann man ohne Kochen zu können das „Hotel Mama“ verlassen und in eine eigene Wohnung oder in eine ambulant betreute Wohngemeinschaft ziehen? Antworten dazu gibt es unter www.kochen-kann-ich-auch.de – jetzt im responsiven Design.

www.kochen-kann-ich-auch.de im responsiven Design. Optimal nutzbar mit Smartphone, Tablet oder klassischem PC.
www.kochen-kann-ich-auch.de im responsiven Design. Optimal nutzbar mit Smartphone, Tablet oder klassischem PC.

Ganz viele Bilder und ganz wenig Text, vom Einkaufen bis zum fertigen Gericht Schritt für Schritt erklärt – das zeichnen die Koch- und Backrezepte aus, die der Landesverband [...mehr]


Landesverband: „Schulische Inklusion bleibt für Eltern weiter ein Hürdenlauf!“
   15. Juli 2015
Zumeldung zu:
2. Lesung des Gesetzenwurfes zur schulischen Inklusion im Landtag

Stuttgart, 15. Juli 2015 - Die Ziele des Schulgesetzes mit der Stärkung des Elternwahlrechtes und der Abschaffung der Sonderschulpflicht stimmen. Für die Eltern behinderter Kinder war es ein langer Weg von der „Bildungsunfähigkeit“ bis zum „Recht auf Bildung“. „Die schulische Inklusion bleibt eine Baustelle, da das Schulgesetz wesentliche Fragen zur Umsetzung offen lässt. Wir sind enttäuscht, dass die in der Anhörung vorgebrachten Anregungen der Betroffenen nicht in das Schulgesetz aufgenommen wurden“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Die schulische Inklusion bleibt daher für Eltern weiter ein [...mehr]


„Schule ist für alle da!“ - Landesverband lehnt Wegfall des Begriffes „Schule“ ab
   18. Juni 2015
Zumeldung zu:
Beratung des Gesetzenwurfes zur schulischen Inklusion im Landtag

Stuttgart, 18. Juni 2015 - Der heute von der Landesregierung in den Landtag eingebrachte Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion lässt in der Praxis noch viele Fragen offen. „Die Richtung stimmt. Sowohl die Abschaffung der Pflicht zum Besuch einer Sonderschule als auch die Schaffung eines Wunsch- und Wahlrechts für Eltern behinderter Kinder ist überfällig“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. „Doch die Umbenennung der Sonderschule in „Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum“ löst bei den Betroffenen Bauchgrimmen aus. Alle Kinder wollen in eine Schule gehen – das ist normal!“

Gerade Aussonderung will das Schulgesetz vermeiden. Doch die Umbenennung der Sonderschule in das Wortungetüm „Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum“ emfinden viele Schüler mit schweren Behinderungen und deren Eltern als Aussonderung. „In den allgemeinbildenden Schulen steckt weiter „Schule“ im Namen drin – nur in den Sonderschulen nicht [...mehr]


Ehemalige misshandelte Heimkinder mit Behinderungen zeitnah entschädigen!
   15. Juni 2015
Ministerpräsidentenkonferenz der Länder am 18. Juni 2015 in Berlin

Stuttgart, 15. Juni 2015 - Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbe­hinderung Baden-Württemberg fordert im Vorfeld der Ministerpräsidentenkonferenz, endlich einen Opferfonds zur Entschädigung von Heimkindern mit Behinderung zu bilden. „Es ist ein handfester Skandal, dass ehemaligen Heimkindern mit Behinderung noch immer eine Ent­schädigung für erlittene Misshandlungen verwehrt wird“, sagt Landesgeschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. Während es seit 2012 gibt einen solchen Opferfonds für misshandelte Heim­kinder ohne Behinderung gibt, bleiben misshandelte Heimkinder mit Behinderung außen vor.

„Es ist höchste Zeit, diese Gerechtigkeitslücke zu schließen“, ergänzt Landesvorsitzender Hans Ulrich Karg. „Wir erwarten, dass Baden-Württemberg [...mehr]


Nachruf
   12. Juni 2015
 

Hans-Georg Döbereiner

Träger des
Bundesverdienstkreuzes
am Bande

07.05.1935 – 07.06.2015

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
Martin Buber

Tief betroffen und in großer Trauer nimmt der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. Abschied von Hans-Georg Döbereiner.

Herr Döbereiner wurde am 20. Mai 1995 als Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Vom 20. Juli 1996 bis zum 26. Juli 1997 bekleidete er die verantwortungsvolle Funktion des ehrenamtlichen Schatzmeisters. Als ausgewiesener Finanzexperte und langjähriger Geschäftsführer der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb (KBF) brachte er seine Kenntnisse und Erfahrungen ein. Ehrenamtliches Engagement war für ihn Ehre und Verpflichtung zugleich. Er war ein Kämpfer für die Rechte von Menschen mit schweren Behinderungen und deren Familien. Wichtig war ihm sein Engagement für den Zivildienst und genauso wichtig, Menschen mit Behinderungen in der Mitte der Gesellschaft zu platzieren. Er sah darin die Chance, [...mehr]


Landesverband: „Teilhabe für alle“ gibt es nicht zum Nulltarif!
   09. Juni 2015
Zumeldung zu:
Landesregierung stellt Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vor

Stuttgart, 9. Juni 2015 - Die Erwartungen an einen Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sind groß. Die Landesregierung hat Wort gehalten und vor der Sommerpause einen sehr umfangreichen Plan vorgelegt. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den das Thema Inklusion inzwischen in der Politik einnimmt. „Es ist erfreulich, dass von Anfang an Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände in den Entstehungsprozess einbezogen waren“, meint Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg anerkennend.

„Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und ein langjähriges Projekt. Dies ist nicht allein durch Modellprojekte und Auszeichnungen zu erreichen“; so Pagel-Steidl weiter. „Wir wollen Inklusion von Anfang an und [...mehr]


„Pflege ist nicht nur ein Thema der Altenhilfe“
   22. Mai 2015
 

Stuttgart, 22.05.2015 - Die Enquetekommission „Pflege in Baden-Württemberg zukunftsorientiert und generationengerecht gestalten“ hat am Freitag, 22. Mai 2015, zwei Anhörungen durchgeführt. Am Vormittag standen die Themen „Demenz, Behinderung und Psychische Gesundheit“ im Mittelpunkt. Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, war als Expertin zum Thema „Behinderung“ eingeladen. Sie machte in ihrem 15-minütigen Redebeitrag klar, dass Pflegebedürftigkeit – wenn auch in unterschiedlicher Weise – immer die gesamte Familie betrifft.

»Vergessen Sie bei der Pflege nicht die Familien mit pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung« appellierte Jutta Pagel-Steidl vor der Enquetekommission „Pflege“ im Landtag. (Foto: Jochen Haußmann MdL)
»Vergessen Sie bei der Pflege nicht die Familien mit pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung« appellierte Jutta Pagel-Steidl vor der Enquetekommission „Pflege“ im Landtag. (Foto: Jochen Haußmann MdL)

Ganz konkrete Beispiele aus dem Alltag der Familien mit pflegebedürftigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen benannte Jutta Pagel-Steidl in ihrem Vortrag. Als eine der größten Herausforderungen für die Familien bezeichnete sie die noch immer fehlende [...mehr]


Jutta Pagel-Steidl erneut in den SWR-Rundfunkrat gewählt
   20. Mai 2015
 
Foto: »Jede Barriere ist eine zu viel!« - Jutta Pagel-Steidl wird sich auch künftig im SWR-Rundfunkrat für Barrierefreiheit und Inklusion einsetzen.
Foto: »Jede Barriere ist eine zu viel!« - Jutta Pagel-Steidl wird sich auch künftig im SWR-Rundfunkrat für Barrierefreiheit und Inklusion einsetzen.

Stuttgart, 20.05. 2015 - Für den 5. Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat der Ständige Ausschuss des Landtags von Baden-Württemberg in seiner Sitzung am Dienstagabend, 19. Mai 2015, Jutta Pagel-Steidl als Vertreterin der baden-württembergischen Behindertenorganisationen gewählt. Jutta Pagel-Steidl ist Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. Seit 2003 ist sie Mitglied im SWR-Rundfunkrat. Ihre erneute Kandidatur wurde von vielen Selbsthilfeverbänden aktiv unterstützt.

Wie der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses, der Abgeordnete Dr. Stefan Scheffold (CDU) erläuterte, wurden im Rahmen des Entsendeverfahrens für die fünfte Amtszeit des SWR-Rundfunkrates (2015 bis 2020) von den entsendeberechtigten Organisationen zum Teil [...mehr]


„Inklusion beginnt im Teig!“
   05. Mai 2015
Zum 5. Mai 2015 Aktionstag „Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“

Stuttgart, 05.05. 2015 - Begegnungen schaffen, miteinander statt übereinander reden: Das ist das Ziel des diesjährigen 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. AKTION MENSCH fördert die Begegung. Denn durch die persönliche Begegnung und ein näheres Kennenlernen von Menschen mit und ohne Behinderung werden Unsicherheiten abgebaut. Vorurteile spielen meist keine Rolle mehr.

»Inklusion beginnt im Teig.« Ausstecherle in Form eines Rollstuhlfahrer und einer Läuferin begegnen sich auf Augenhöhe.
»Inklusion beginnt im Teig.« Ausstecherle in Form eines Rollstuhlfahrer und einer Läuferin begegnen sich auf Augenhöhe.

„Bereit für Begegnung?“ fragte daher der Landesverband für Menschen mit Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg und lud zu [...mehr]


Teilhabe jetzt – ohne wenn und aber!
Landesverband kritisiert Verwässerung der Finanzierungsgrundlage durch die Bundesregierung
   19. März 2015
Zumeldung zu: Beschluss der Bundesregierung: Eckwerte der Finanzplanung des Bundes bis 2019

Stuttgart, 19.03.2015 - „Ein Bundesteilhabegesetz braucht die finanzielle Beteilligung des Bundes“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg und appelliert an die Bundesregierung: „Nicht auf halbem Wege stehen bleiben!“

Im Koalitionsvertrag ist die grundlegende Neuausrichtung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen in einem geplanten Bundesteilhabegesetz und die Entlastung der Kommunen um 5 Milliarden Euro durch die Beteiligung des Bundes an den Kosten der Eingleiderungshilfe verankert. Die Bundesregierung hat mit ihrem gestrigen Beschluss der Eckwerte zur Finanzplanung bis 2019 eine „Rolle rückwärts“ gemacht. Statt einer zweckgebundenen Entlastung der Kommunen bei den Kosten der Hilfen für Menschen mit Behinderungen sollen nun die Kommunen [...mehr]


Gesetzentwurf zur schulischen Inklusion lässt viele Fragen offen
   24. Februar 2015
Zumeldung zu:
Ministerrat gibt Gesetzentwurf zur Inklusion zur Anhörung frei

Stuttgart, 24.02.2015 - Mit gemischten Gefühlen sieht der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg den heute von der Landesregierung vorgestellten Gesetzentwurf zur Inklusion in der Schule. „Die Abschaffung der Pflicht zum Besuch einer Sonderschule ist längst überfällig. Doch für Kinder mit schweren Behinderungen und deren Eltern wird die Entscheidung, welche Schule die richtige ist, dadurch nicht einfacher. Der Gesetzentwurf lässt zu viele Fragen noch offen“, erklärt Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl.

Künftig können Eltern behinderter Kinder entscheiden, ob ihr Kind [...mehr]


Steuererklärung 2014 leicht gemacht!
   19. Februar 2015
Ratgeber

Düsseldorf / Stuttgart, 19. Februar 2015 - Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2014. So kann diese schrittweise und schnell bearbeitet werden.

Das Steuermerkblatt 2014/2015 enthält unter anderem Hinweise zur steuerlich absetzbaren Fahrt- und Krankenhauskosten. Es erläutert ferner, unter welchen Voraussetzungen behindertengerechte Umbaumaßnahmen bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden können.

Die Auswirkung einer aktuellen Entscheidung des Bundesfinanzhofes zur Absetzbarkeit von Kosten für Pflege- und Betreuungsleistungen werden ebenfalls dargestellt. Demzufolge müssen sich Steuerpflichtige entscheiden, ob sie den Behindertenpauschbetrag in Anspruch nehmen oder [...mehr]


Paritätischer Baden-Württemberg wählt neuen Aufsichtsrat
   06. Februar 2015
Zukunftsfähig bleiben!
Aufsichtsrat für die kommenden vier Jahre neu gewählt: Diese 11 Frauen und Männer stehen nun an der Spitze des Paritätischen Baden-Württemberg.
Aufsichtsrat für die kommenden vier Jahre neu gewählt: Diese 11 Frauen und Männer stehen nun an der Spitze des Paritätischen Baden-Württemberg.

Leinfelden-Echterdingen, 6. Februar 2015 - „Zukunftsfähig bleiben!“ Dieses Motto hat sich der Paritätische Baden-Württemberg auf die Fahnen geschrieben und will den Dialog über Werte stärken. Bei der Mitgliederversammlung haben die Mitglieder den Aufsichtsrat für die kommenden vier Jahre gewählt. Tobias David, Geschäftsführer unserer Mitgliedsorganisation Reha Südwest in Karlsruhe und bereits bislang Vorstandsmitglied des Paritätischen, wurde nun auch in den neuen Aufsichtsrat gewählt.

Einen echten Wahlmarathon hatten die Mitglieder des Paritätischen in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen zu absolvieren. Nach einer Satzungsänderung wurde aus dem bisherigen ehrenamtlichen Vorstand nun der Aufsichtsrat. Neuland beschreitet der Paritätische in der Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Als einziger Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg [...mehr]


„Bleibt die gut ausgestattete Sonderschule als Angebotsschule bestehen?“
   20. Januar 2015
Bildung

Stuttgart, 20. Januar 2015 - SPD-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Fulst-Blei hielt Wort. Im Januar 2015 löste er sein Versprechen ein und lud Vertreter der Elternbeiräte von Schulen für Körperbehinderte sowie des Landesverbandes zu einem vertiefenden Fachgespräch ein. Die Eltern hatten 6.484 Unterschriften zum Erhalt der Sonderschulen als Angebotsschule mit voller Ausstattung gesammelt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Umsetzung des Rechts auf Bildung für Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen.

Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Klaus Käppeler hörte Dr. Stefan Fulst-Blei den Eltern genau zu. Die Elternbeiräte der Martinschule Ladenburg, der Dreifürstensteinschule Mössingen und Münsingen sowie der Fröbelschule Schorndorf hatten einen großen Fragekatalog mit nach Stuttgart gebracht. Die größte Sorgen: „Wie wird das Recht auf Bildung für Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen in einem inklusiven Schulsystem gewährleistet? Bleiben die Sonderschulen als Angebotsschulen mit voller Ausstattung wie bislang bestehen?“ Die Elternbeiräte sind sich einig: „Wir wollen Inklusion für alle. Wir wollen gute Lernbedingungen für alle. Entscheidend ist für uns, dass unsere Kinder mit [...mehr]


„Barrierefrei, barrierefrei – dann sind wir frei!“„Alles, was Recht ist …“- Pflegeversicherung, Grundsicherung, Barbetrag
   11. Januar 2015
 

Heidelberg, 11. Januar 2015 - Inklusion bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt und gleichberechtigt in der Gesellschaft leben können – unabhängig davon, wie unterschiedlich sie sind. Wie Inklusion in Heidelberg gelingt, hat die gemeinsame Veranstaltung „Heidelberg inklusiv“ der Stadt Heidelberg und des Beirats von Menschen mit Behinderungen (bmb) am Sonntag, dem 11. Januar 2015 illustriert. Im barrierefreien Sportzentrum Mitte zeigten Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, städtischen Ämtern und weiteren Einrichtungen, wie sie sich für Inklusion einsetzen.

Foto: „Barrierefrei, barrierefrei – dann sind wir frei!“ singt der Inklusiver Besserwerde-/Beschwerdechor Heidelberg. (Foto: Jutta Pagel-Steidl)
Foto: „Barrierefrei, barrierefrei – dann sind wir frei!“ singt der Inklusiver Besserwerde-/Beschwerdechor Heidelberg. (Foto: Jutta Pagel-Steidl)

„In Heidelberg ist Inklusion auf einem guten Weg“, betonte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. „Das verdanken wir vor allem [...mehr]


„Alles, was Recht ist …“- Pflegeversicherung, Grundsicherung, Barbetrag
   02. Januar 2015
Das ist neu ab 1. Januar 2015
Es geht um Ihr Geld: Ab 2015 erhöhen sich die Leistungen in der Pflegeversicherung, bei der Grundsicherung sowie der Barbetrag für volljährige Heimbewohner.
Es geht um Ihr Geld: Ab 2015 erhöhen sich die Leistungen in der Pflegeversicherung, bei der Grundsicherung sowie der Barbetrag für volljährige Heimbewohner.

Stuttgart, 2. Januar 2015 - Mit dem Jahreswechsel ändert sich nicht nur die Jahreszahl sondern auch zahlreiche Gesetze und Verordnungen, die Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen und deren Familien enthalten.

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Änderungen in der Pflegeversicherung (SGB XI) und in der Sozialhilfe / Eingliederungshilfe (SGB XII) in unserem Überblick vor: [...mehr]


Grundsicherung 2013 - Verjährung droht!
   17. Dezember 2014
Wichtig zu wissen

Tipp: sofort Überprüfungsanträge stellen

Stuttgart, 17. Dezember 2014 - Das Bundessozialgericht hat am 23. Juli 2014 entschieden, dass volljährigen Menschen mit Behinderung, die zuhause bei den Eltern oder gemeinsam mit anderen Erwachsenen (nicht Ehegatte oder Lebenspartner!) in einer Wohngemeinschaft leben, die Leistungen der Regelbedarfsstufe 1 (statt Regelbedarfsstufe 3) zustehen - sofern sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Haushaltsführung beteiligen können. Konkret bedeutet dies 78 Euro im Monat (ab 2014) [...mehr]


„Ein Treffpunkt für Kinder mit und ohne Behinderungen“
   im Dezember 2014
Weihnachtsspende 2014

Nürnberg, im Dezember 2014 - Im Rahmen ihrer traditionellen Weihnachtsspende unterstützt die DATEV eG aus Nürnberg den Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. in Stuttgart mit 7.500 Euro. Nach dem kürzlich erfolgten Umzug der Geschäftsstelle des Verbands in neue Räumlichkeiten wird die DATEV-Spende dazu eingesetzt, die Ausstattung zu ergänzen. Dazu gehört die Einrichtung einer rollstuhlgerechten Teeküche, die Anschaffung eines rollstuhlgerechten Schreibtischs sowie [...mehr]


Wir sind ins „Krokodil“ umgezogen!
   26. November 2014
 
Foto: Der Landesverband ist nun im »Krokodil« - Am Mühlkanal 25 in Stuttgart - barrierefrei erreichbar. Die Beratungs- und Verbandsgeschäftsstelle befindet sich in Ebene 1 (Aufzug). Die Außenanlagen sind noch im Bau.
Foto: Der Landesverband ist nun im »Krokodil« - Am Mühlkanal 25 in Stuttgart - barrierefrei erreichbar. Die Beratungs- und Verbandsgeschäftsstelle befindet sich in Ebene 1 (Aufzug). Die Außenanlagen sind noch im Bau.

Stuttgart, 26. November 2014 - Von West nach Ost – unsere Beratungs- und Verbandsgeschäftsstelle ist erneut umgezogen. Lange mussten wir warten, bis unsere neuen Räumlichkeiten bezugsfertig waren. Zwölf Monate später als geplant war es diese Woche soweit! In unserer vorübergehenden Geschäftsstelle im Stuttgarter Westen wurden die Umzugskartons gepackt und nun im Stuttgarter Osten wieder ausgepackt.

Sie finden uns nun in Stuttgart-Berg im sog. Baur-Areal. Im „Krokodil“, das seinen Namen durch [...mehr]


Landesverband fordert ein Miteinander von Barrierefreiheit und Denkmalschutz
   30. Oktober 2014
Änderung des Denkmalschutzgesetzes

Stuttgart, 30. Oktober 2014 - Kulturdenkmale sind häufig nicht für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Die Forderung auf eine umfassende Barrierefreiheit sowie die Forderung, das zu schützende Kulturgut möglichst originaltreu zu erhalten, standen sich viele Jahre nahezu unversöhnlich gegenüber. „Barrierefreiheit und Denkmalschutz kann im Miteinander gelingen“, ist Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg überzeugt. Der Landesverband fordert, Barrierefreiheit in der anstehenden Überarbeitung des Denkmalschutzgesetzes zu verankern. Am 5. November 2014 berät der Landtag von Baden-Württemberg erstmals die Gesetzesänderung.

Foto: Geradezu vorbildlich gelöst ist die Barrierefreiheit in der Walhalla bei Regensburg. Die neu gebaute Rampe fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein - und schafft so Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Zugang.
Foto: Geradezu vorbildlich gelöst ist die Barrierefreiheit in der Walhalla bei Regensburg. Die neu gebaute Rampe fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein - und schafft so Menschen mit Behinderungen einen barrierefreien Zugang.

Eine umfassende Barrierefreiheit ist gerade für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung die Grundlage für Teilhabe am [...mehr]


6.484 Unterschriften für den Erhalt von Sonderschulen im Landtag überreicht
   10. Oktober 2014
 

Stuttgart, 9. Oktober 2014 - Eine Abschaffung der Sonderschulen im Zuge der Inklusion kommt für viele Eltern von Kindern mit schweren Behinderungen nicht in Frage. Sie fordern, in einer inklusiven Schullandschaft die Sonderschulen als Angebotsschule mit voller Ausstattung zu erhalten. Elternbeiräte von neun Sonderschulen haben jetzt 6.484 Unterschriften an den bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, überreicht.

„Uns ist es nicht egal, wie Inklusion umgesetzt wird“, sagt Jutta Körner, Elternbeiratsvorsitzende der Stephen-Hawking-Schule in Neckargemünd. „Wir wollen keine Inklusion light wie in Italien.“ Simone Huth, Elternbeiratsvorsitzende der Konrad-Biesalski-Schule in Wört ergänzt: „Wir brauchen Sonderschulen mit einer hohen Qualität. Dazu brauchen wir gut ausgebildete Sonderpädagogen. Gute Bildung für alle ist nicht zum Nulltarif zu haben.“ Die Mütter befürchten, dass das Recht auf Bildung für ihre Kinder mit schweren Behinderungen in Gefahr ist. [...mehr]


Wahl des Publikumssiegers 2014: Ihre Stimme für das Internetportal „Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg“
   06. Oktober 2014
Gesucht: Die beliebteste „Innovation querfeldein“. Jetzt mitmachen und online abstimmen!

Stuttgart, 6. Oktober 2014 - Die 100 wegweisenden Ideen für die ländlichen Regionen der Zukunft sind gefunden – auch das Internetportal „Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg“ [externer Link] des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. gehört zu den diesjährigen Preisträgern! Ab sofort hat jedes der 100 Siegerprojekte die Chance, Publikumssieger 2014 zu werden. Im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“, ausgerichtet von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank, ist ganz Deutschland aufgerufen, den beliebtesten Preisträger zu wählen und online für ihn abzustimmen. Geben Sie dem Internetportal „Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg“ Ihre Stimme!

Die Abstimmung zum Publikumssieger erfolgt in zwei Phasen. Auf der Internetseite www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/... [externer Link] können Besucher ab sofort bis zum 19. Oktober 2014 täglich eine Stimme für ihr Lieblingsprojekt abgeben. Im Rahmen dieser ersten Runde werden [...mehr]


„Lasst uns einen Arbeitsplatz erfinden!“
   23. September 2014
Fachtagung

Stuttgart, 23. September 2014 - Schulzeit vorbei – und dann? Spätestens gegen Ende der Schulzeit fragen sich Schüler mit und ohne Behinderung sowie deren Eltern, wie es beruflich nach der Schule weitergeht. Über 100 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg trafen sich am Dienstag in Stuttgart zur Fachtagung „Alle inklusive?! Arbeit und Beschäftigung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen.“ Dazu eingeladen hatten der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg sowie die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

„Arbeit ist ein Menschenrecht. Es ist ein Ausdruck der Menschenwürde“, davon ist der ehemalige Betriebsseelsorger Paul Schobel überzeugt. „Arbeit gehört zum Mensch-Sein.“ Schobel hat in seiner langen Berufslaufbahn die Erfahrung gemacht, dass es schwer behinderte Menschen besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt haben. Doch jammern hilft nicht weiter. Schobel rief die Anwesenden daher dazu auf, sich über ihre Rechte zu informieren und [...mehr]


Bvkm - Neuer Bundesvorstand gewählt
   21. September 2014
 

Dresden, 21. September 2014 - Helga Kiel aus Kiel ist die neue und alte Vorsitzende des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm). Sie steht seit vier Jahren an der Spitze des Bundesverbandes. Ihr zur Seite stehen sechs engagierte Frauen und Männer. Gemeinsam bilden sie die neue Führungsriege für die kommenden vier Jahre. Erstmals seit Jahren sit Baden-Württemberg nicht mehr im Bundesvorstand vertreten. Auf eigenen Wunsch ist Hans Ulrich Karg aus Bad Schussenried und ehrenamtlicher Vorsitzender des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg ausgeschieden. Ebenfalls nicht mehr kandidiert hat Uwe Herbener-Roos, der in Rheinland-Pfalz lebt und sich seit Jahrzehnten in der Region Karlsruhe beruflich und ehrenamtlich im Verband engagiert. Bei der Mitgliederversammlung in Dresden wurden Beide am Wochenende gebührend verabschiedet.

Und so setzt sich die neue Führungsmannschaft zusammen: [...mehr]


Landesverband fordert mehr Sonderpädagogen für Inklusion – andernfalls droht die Abschaffung der Sonderschulen durch die Hintertür
   29. Juli 2014
Zumeldung zu:
Eckpunkte der Landesregierung Baden-Württemberg zur Schulgesetzänderung 2015/2016

Stuttgart, 29.07.2014 - Mit gemischten Gefühlen sieht der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg die heute von der Landesregierung vorgestellten Eckpunkte für ein inklusives Schulgesetz zum Schuljahr 2015 / 2016. „Mühevoll haben die Gründungseltern unseres Verbandes in den 1960er Jahren das Recht auf Bildung auch für Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen erkämpft. Diese galten vorher als bildungsunfähig“, erklärt Landesvorsitzender Hans Ulrich Karg. „In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Sonderschulen weiterentwickelt zu Bildungs- und Kompetenzzentren. Hoch qualifizierte Sonderpädagogen stellen heute sicher, dass auch Kinder mit schweren und [...mehr]


Internetportal „Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg“ ist eine „Innovation querfeldein“
   09. Juli 2014
 

Stuttgart, 9. Juli 2014. Mit dem Internetportal „Rollstuhlwandern in Baden-Württemberg gehört der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014 [externer Link].

Wettbewerbslogo: Deutschland - Land der Ideen // Ausgezeichneter Ort 2014/15
Wettbewerbslogo: Deutschland - Land der Ideen // Ausgezeichneter Ort 2014/15

Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“. Damit würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen der ländlichen Regionen bereithalten. Mit seinem Projekt liefert der Verein eine Antwort auf die Frage,wo Naturliebhaber im Rollstuhl, gehbehinderte Menschen oder Familien mit Kinderwagen barrierefrei einen Ausflug ins Grüne unternehmen können..

[...mehr]

Projekt „Wandern mit dem Rollstuhl“ nominiert für den 1. Landesinklusionspreis Baden-Württemberg
   10. Juni 2014
 

Stuttgart, 10.06.2014. Das Projekt „Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg wurde im Bereich „Freizeit, Kultur und Sport“ für den 1. Landesinklusionspreis Baden-Württemberg nominiert. Die offizielle Preisverleihung ist am 18. Juli 2014 in Stuttgart.

Foto: Alle inklusive! Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg
Foto: Alle inklusive! Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg

Sozialministerin Katrin Altpeter, Kultusminister Andreas Stoch sowie der Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Gerd Weimer, schrieben erstmals in der Geschichte des Landes Baden-Württemberg einen Landesinklusionspreis aus. Bewerben konnten sich Einzelpersonen, Organisationen, Einrichtungen, Schulen und Verein, die sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Land einsetzen. Gesucht wurden Projekte in den Kategorien „Arbeit“, „Bildung und Erziehung“, „Freizeit, Kultur und Sport“ sowie [...mehr]


„Wie geht es weiter mit dem Persönlichen Budget in Baden-Württemberg?“
   03. Juni 2014
Tagung
Foto: „Persönliches Budget - was muss besser gemacht werden?“ In Arbeitsgruppen werden Vorschläge gesammelt.
Foto: „Persönliches Budget - was muss besser gemacht werden?“ In Arbeitsgruppen werden Vorschläge gesammelt.

Stuttgart, 03.06.2014 - „Persönliche Budget ist ein sichtbares Zeichen gelebter Inklusion und Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung.“ Davon ist Gerd Weimer, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen überzeugt. Persönliches Budget bedeutet, dass Menschen mit Behinderung statt einer Sachleistung Geld erhalten, mit dem sie ihre notwendigen Hilfen selbst organisieren und zahlen können. Weimer hatte gemeinsam mit dem Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, dem Landesverband der Lebenshilfe Baden-Württemberg, dem Paritätischen Baden-Württemberg und dem Stuttgarter Zentrum selbstbestimmt Leben zu einer Tagung nach Stuttgart eingeladen. Rund 150 Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige, Vertreter der Behindertenselbsthilfe, der Verwaltung und von Einrichtungen der Behindertenhilfe kamen, um [...mehr]


www.ziel-barrierefreiheit.de - Neue Internetseite online
   05. Mai 2014
„Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor!“
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai

Stuttgart, 05.05.2014.. „Ziel Barrierefreiheit“- Der Name der neuen Internetseite ist zugleich Programm. Eine umfassende Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft. Pünktlich zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai stellte der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg heute seine neue Internetseite www.ziel-barrierefreiheit.de vor.

Foto: Die neue Internetseite „www.ziel-barrierefreiheit.de“ auf Computer- und Handy-Bildschirm
Foto: Die neue Internetseite "www.ziel-barrierefreiheit.de" auf Computer- und Handy-Bildschirm

„Schon viel erreicht. Noch viel [...mehr]


„Alle inklusive! Mehr Spielplätze – für alle!“
   03. Mai 2014
Café der Inklusion - Aktion zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2014
Foto: Café der Inklusion: eine Forderung “mehr Spielplätze für alle”
Foto: Café der Inklusion: eine Forderung "mehr Spielplätze für alle"

Stuttgart, 03.05.2014 - Einfach nach Herzenslust rumtoben, im Sandkasten Schätze suchen (und finden), Schaukeln, Rutschen und kräftig lachen. Spielen ist für Kinder etwas ganz normales. Können Kinder mit schweren Behinderungen auch so unbeschwert die öffentlichen Kinderspielplätze nutzen? „Leider nein“, sagt Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Es gibt nur wenige Kinderspielplätze, die Spielgeräte haben, die für Kinder mit und ohne Behinderung geeignet sind.“ Auf diesen Missstand machte der Landesverband am Samstag „im Café der Inklusion“ in Stuttgart aufmerksam. Die Aktion ist Teil der bundesweiten Kampagne der AKTION MENSCH zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai. Das diesjährige Motto lautet: „schon viel erreicht. Noch viel [...mehr]


Bekommen Menschen, die dauerhaft Heilmittel brauchen, regelmäßig Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie?
   10. April 2014
Aufruf: Große Patientenbefragung

Berlin / Stuttgart, 10. April 2014 – Helfen Sie uns ein klares Bild über die Versorgung behinderter und chronisch kranker Menschen mit Heilmitteln zu erhalten. Nur auf der Grundlage Ihrer Hinweise lassen sich Weiterentwicklungen der getroffenen Regelungen in Angriff nehmen, die für Patientinnen und Patienten hilfreich sind.

...und darum geht es:

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Menschen mit schweren dauerhaften funktionellen/strukturellen Schädigungen keine ausreichende Behandlung mit Physiotherapie, Logopädie oder Ergotherapie erhielten oder mühsam darum kämpfen mussten, obwohl die medizinische Notwendigkeit unbestritten war. [...mehr]


„Wohnen heißt zuhause sein“
Gibt das WTPG die richtige Antwort bei der Suche nach einer geeigneten betreuten Wohnform?
   03. April 2014
Anhörung

Stuttgart, 03. April 2014 – Genau zuhören, nachfragen, entscheiden – darum ging es heute bei der öffentlichen Anhörung des Sozialausschusses des Landtags von Baden-Württemberg zum Entwurf des „Gesetzes für unterstützende Wohnformen, Teilhabe und Pflege (WTPG)“. Zehn Expertinnen und Experten formulierten jeweils aus ihrem Blickwinkel ihre Erwartungen an das neue Gesetz, das das bestehende Landesheimgesetz im Sommer 2014 ablösen soll. Das Gesetz will die Vielfalt der betreuten Wohnformen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf stärken. Alle Redner lobten diese Zielsetzung ausdrücklich. Sie befürchten aber, dass einzelne Formulierungen missverständlich sind und daher [...mehr]


Gemeinsames Positionspapier von Landesapothekerkammer und Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg
   24. März 2014
Barrierefreiheit in Apotheken

Stuttgart, 24. März 2014 – Die Landesapothekerkammer Baden-Württemberg (LAK) und der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung BW e.V.(LVKM) haben ein gemeinsames Positionspapier zur Barrierefreiheit von Apothekenveröffentlicht. Darin rufen sie die Aufsichtsbehörden dazu auf, die Apothekenbetriebsordnung in Bezug auf die Barrierefreiheit so auszulegen, dass in begründeten Einzelfällen der Betrieb einer Apotheke auch ohne Barrierefreiheit möglich sein muss.

In dem Positionspapier heißt es: „In begründeten Einzelfällen muss der Betrieb einer Apotheke auch [...mehr]


Landesverband fordert gezielte Korrekturen beim Rundfunkbeitrag für Menschen mit Behinderungen
   06. März 2014
zur Debatte um die Senkung des Rundfunkbeitrages

Stuttgart, 06. März 2014 – „Anstelle einer allgemeinen Senkung des monatlichen Rundfunkbeitrags von höchstens 73 Cent sollten gezielte Korrekturen zugunsten von Menschen mit Behinderungen und deren Familien vorgenommen werden“, sagte Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg am Donnerstag (6. März 2014) in Stuttgart. „Die von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfohlene Beitragssenkung um 73 Cent monatlich reicht nicht einmal für eine Butterbrezel.“

Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg fordert stattdessen, die erwartenden Mehreinnahmen beispielsweise für den weiteren Ausbau der barrierefreien Programmangebote im Fernsehen, Radio und [...mehr]


Die Tötung eines Kindes „auf Verlangen“ ist niemals eine Lösung.
Landesverband fordert Ausbau der Palliativversorgung.
   13. Februar 2014
Belgien erlaubt aktive Sterbehilfe für Kinder

Stuttgart, 13. Februar 2014 – Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. kritisiert heftig die Entscheidung des belgischen Parlaments, in Belgien die aktive Sterbehilfe auch für Kinder zu erlauben.

Kinder brauchen den besonderen Schutz der Familie und der Gesellschaft. Die Ausweitung der aktiven Sterbehilfe auf Kinder und Jugendliche steht im krassen Widerspruch zu dem in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verankerten Recht auf Leben.

„Die betroffenen Kinder und Jugendliche sowie deren Familien brauchen eine ihren Bedürfnissen entsprechende umfassende Versorgung und Begleitung. Dazu ist es dringend erforderlich, die Kinderhospizarbeit sowie die Palliativmedizin flächendeckend auszubauen und [...mehr]


Wir sind umgezogen!
   22. Dezember 2013
 

Stuttgart. Von Ost nach West – unsere Verbandsgeschäftsstelle ist Mitte Dezember 2013 umgezogen. 19 Jahre ist eine lange Zeit, doch alles hat ein Ende. Seit 1995 war die Geschäftsstelle unseres Landesverbandes im Sozialzentrum des Paritätischen im Stuttgarter Osten angesiedelt. Da der Paritätische zum Jahresende 2013 das Gebäude Haußmannstraße 6 aufgibt und seinen Neubau in Stuttgart-Vaihingen bezieht, hieß es für uns, Abschied zu nehmen.

Foto: Wir sind umgezogen in die Schwabstraße 55 im Stuttgarter Westen!
Foto: Wir sind umgezogen in die Schwabstraße 55 im Stuttgarter Westen!
[...mehr]

„Wir wollen Inklusion – für alle!“
   26. November 2013
Mitgliederversammlung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg am 23. November 2013 bei der KBF in Mössingen
Foto: Thomas Seyfarth, stellvertretender Landesvorsitzender und Stiftungsvorstand 
der KBF erläutert den Teilnehmern der Mitgliederversammlung die Entwicklung der KBF von den Anfängen 1970 bis heute.
Foto: Thomas Seyfarth, stellvertretender Landesvorsitzender und Stiftungsvorstand der KBF erläutert den Teilnehmern der Mitgliederversammlung die Entwicklung der KBF von den Anfängen 1970 bis heute.

PRESSEMITTEILUNG // Mössingen, 26.11.2013 - Alle reden von Inklusion, der vollen und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen und deren Familien wünschen sich nichts sehnlicher als Normalität – und damit auch die volle Teilhabe. Bei der Mitgliederversammlung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM) am Samstag in Mössingen sprachen Eltern ihre Sorgen aus: „Unsere Kinder mit schweren Behinderungen, hohem Assistenz- und Pflegebedarf dürfen nicht vergessen werden! Wenn Inklusion als Sparmodell verstanden wird, laufen unsere Kinder Gefahr, aus dem Raster zu fallen.“

„Wir wollen Inklusion – für alle!“ bringt Landesvorsitzender Hans Ulrich Karg aus Bad Schussenried die Stimmung auf den Punkt. „Dazu gehört [...mehr]


Menschen mit Behinderungen fordern umfassende Barrierefreiheit – jetzt!
   18. November 2013
6. Tag der Menschen mit Behinderungen im Landtag

Stuttgart, 18.11.2013 - Der Fortschritt ist eine Schnecke. Doch die Geduld der Menschen mit Behinderungen wird im Alltag vielfach auf eine harte Probe gestellt. Anträge stellen, Warten auf eine Entscheidung, Widerspruch einlegen, Warten auf die nächste Entscheidung, Klage einreichen. Warten auf die Reparatur des Rollstuhls und des defekten Aufzuges, Warten auf den barrierefreien Umbau der Schule, Warten auf eine barrierefreie und bezahlbare Wohnung. Warten auf Busse und Bahnen, die ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Warten auf Untertitel, Gebärdensprache und Audiodeskription im Fernsehen. Seit 2009 beschreibt die UN-Behindertenrechtskonvention die Rechte der Menschen mit Behinderungen. Es geht vielfach um Selbstverständliches. Rund 200 Menschen mit Behinderungen nutzten den 6. Tag der Menschen mit Behinderungen im Landtag, um der Landespolitik konkrete Forderungen und Wünschen zu präsentieren. In der Einladung zur Veranstaltung hieß es [...mehr]


Sparkassenverband und 14 Verbände unterzeichnen „Zielvereinbarung zu barrierefreien Bankdienstleistungen“
   01. Oktober 2013
Zielvereinbarung

Stuttgart, 01.10.2013 - „Gemeinsam mit 14 Selbsthilfeorganisationen behinderter Menschen hat der Sparkassenverband Baden-Württemberg eine „Zielvereinbarung zu barrierefreien Bankdienstleistungen“ unterzeichnet. Ziel des Vertrags ist, dass Menschen mit Behinderung alle Dienstleistungen der Sparkassen barrierefrei und ohne Einschränkungen in Anspruch nehmen können. In rund 1½ Jahren wurde der Vertrag gemeinsam ausgehandelt. Nun sind die 53 Sparkassen in Baden-Württemberg aufgefordert, im Rahmen der freien Selbstverpflichtung der Zielvereinbarung beizutreten.

Ministerin Katrin Altpeter:
„innovativ und beispielhaft“

Sozialministerin Katrin Altpeter MdL bezeichnete die Zielvereinbarung als in vielerlei Hinsicht innovativ und beispielhaft. „Hier wird deutlich, dass sich die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nicht auf einzelne Lebensbereiche beschränkt, sondern [...mehr]


„… so wollen wir wohnen!“ oder: „Wohnen heißt zuhause sein!“
   18. September 2013
Fachtagung

Stuttgart, 18.09.2013 - „Wohnen inklusive“ lautet das Leitbild der UN-Behindertenrechtskonvention. Sie stärkt die Rechte behinderter Menschen. Demnach bestimmen Menschen mit Behinderung selbst, wie, wo und mit wem sie wohnen wollen. Doch im Alltag sind dazu noch viele Hürden zu überwinden.

»Wohnen heißt zuhause sein.« - Jeder Wohntraum sieht anders aus.
»Wohnen heißt zuhause sein.« - Jeder Wohntraum sieht anders aus.
Es fehlen landesweit barrierefreie bezahlbare Wohnungen. Und wer einen hohen Assistenzbedarf hat und zusätzlich auf umfassende Pflege angewiesen wird, hat weitere Hürden zu überwinden, um seinen Wohntraum zu verwirklichen. Am Mittwoch diskutierten über 100 Teilnehmer bei der gemeinsamen Fachtagung unseres Landesverbandes und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart über Wohnformen für Menschen mit schweren Behinderungen. [...mehr]

Inklusion ist Menschenwürde – oder:
der lange Weg zur umfassenden Teilhabe
   28. August 2013
Bundestagswahl 2013

Ludwigsburg, 28.08.2013 - Eigentlich ist alles klar.

Foto: Begrüßung durch Antonio Florio, Vorsitzender des Vereins Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg
Foto: Begrüßung durch Antonio Florio, Vorsitzender des Vereins Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg

Die UN-Behindertenrechtskonvention formuliert unmissverständlich den Anspruch auf die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen. Das nennt man Inklusion. Der Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg hat die Bundestagskandidaten von CDU, SPD, GRÜNE, FDP und LINKE aus den Wahlkreisen Ludwigsburg und Neckar-Zaber ins barrierefreie Staatsarchiv zu einer etwas anderen Podiumsdiskussion eingeladen. Gut zweieinhalb Stunden ging es darum, welche ganz konkreten Pläne die Kandidaten zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in den Lebensbereichen Arbeit und Wohnen haben. Fast 100 Menschen mit und ohne Behinderung füllten den Saal, lauschten den Vorschlägen der Politiker, fragten engagiert nach – und sprachen Klartext. [...mehr]


„Alle inklusive - von Anfang an gemeinsam!!
Landesverband fordert mehr Plätze für Kleinkinder mit Behinderung
   01. August 2013
Zum Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem 1. Lebensjahr

Stuttgart - Seit heute (1. August 2013) hat ein Kind, das das erste Lebensjahr vollendet hat, einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege. Dieser Rechtsanspruch gilt auch für Kleinkinder mit Behinderung. Immer mehr Mütter und Väter kehren nach einer kurzen Babypause zurück in den Beruf. Daher sind immer mehr Familien auf eine verlässliche und qualifizierte Betreuung ihrer Kinder angewiesen. „Dieser Rechtsanspruch auf frühkindliche Bildung und Betreuung muss auch für Kinder mit Behinderung unter drei Jahren zügig umgesetzt werden“, fordert der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. „Landesweit fehlen geeignete Plätze für behinderte Kleinkinder“, so Landesverbandsgeschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. Dies sei das Ergebnis einer verbandsinternen Umfrage.

„Alle inklusive – von Anfang an gemeinsam!“ lautet die Überschrift einer Standortbestimmung zur Frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung unter drei Jahren in inklusiven Kinderkrippen die der Landesverband heute (1. August 2013) in Stuttgart vorgestellt hat. Darin fordert der Verband [...mehr]


„Besondere Kinder brauchen besondere Lehrer!“ – „Reutlinger Erklärung“ setzt klares Signal für den Erhalt eines eigenständigen Studiengangs „Lehramt Sonderpädagogik“
   20. Juli 2013
Fachtagung „Inklusion und Lehrerbildung“

Reutlingen / Stuttgart, 20. Juli 2013 – „Inklusion ohne Sonderpädagogik geht nicht!“ Damit traf Prof. Dr. Bernd Ahrbeck vom Institut für Rehabilitationswissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin den Nerv der Teilnehmer der Fachtagung „Inklusion und Lehrerbildung“ auf dem Hochschulcampus der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen. Die von Kultus- und Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg eingesetzte Kommission zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung hatte im März 2013 vorgeschlagen, den eigenständigen Studiengang „Lehramt Sonderpädagogik“ abzuschaffen. Sonderpädagogik soll – so die Expertenvorstellung – solle künftig nur noch im Rahmen der Stufengänge „Lehramt Grundschule“ und „Lehramt Sekundarstufe“ als Ersatz für ein Unterrichtsfach studiert werden können. „Nicht akzeptabel“ nannte bereits im März der Landesverband für Menschen mit Körper – und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg diesen Vorschlag. Dies sieht auch der Landesbehindertenbeirat Baden-Württemberg so. [...mehr]


„Inklusion umsetzen geht nur gemeinsam!“
   15. Juli 2013
Fachtagung „Impulse – inklusiv wohnen und arbeiten“
Foto: Begrüßung durch Sozialministerin Katrin Altpeter MdL
Foto: Begrüßung durch Sozialministerin Katrin Altpeter MdL

Stuttgart, 15. Juli 2013 – Rund 200 Menschen mit Behinderung und ihre Angehörige, Vertreter von Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Landesverwaltung, der Landespolitik sowie der Städte, Gemeinden und Landkreise trafen sich in Stuttgart, um die Weichen für die Umsetzung der Inklusion im Bereich Wohnen und Arbeiten zu stellen. Dazu eingeladen hatte das Sozialministerium Baden-Württemberg. Im Mittelpunkt standen die Empfehlungen, die von Verbänden, Menschen mit Behinderung und deren Angehörige in einem „Impulspapier Inklusion“ zusammengetragen und vor Weihnachten dem Sozialministerium überreicht wurden. In ihrem Grußwort verwies Sozialministerin Katrin Altpeter MdL auf den Koalitionsvertrag. Dort haben sich GRÜNE und SPD verpflichtet, Inklusion zu fördern und die Frage der Umwandlung von ehemaligen Komplexeinrichtungen der Behindertenhilfe unterstützend zu begleiten. Mit der Fachtagung wurde nun ein weiterer Schritt auf dem langen Weg der Inklusion gegangen. „Inklusion“, so die Ministerin, „bedeutet für mich das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung ohne Barrieren und ohne Hindernisse. Inklusion ist für mich dabei aber keine rein akademische Übung. Inklusion muss vor allem von uns allen gewollt und gelebt werden.“ [...mehr]


„Alle unter einem Hut“ – 30 Jahre Integration / Inklusion
   30. Juni 2013
 
Foto:
Foto: "Alles unter einem Hut!" - Mit einem fröhlichen Theaterstück eröffneten die Kinder die Geburtstagsfeier

Mannheim / Stuttgart, 30. Juni 2013 – In den Mannheimer Stadtteilen Gartenstadt und Käfertal weisen bunte Hüte am Straßenrand schon tagelang auf einen besonderen Geburtstag hin: vor 30 Jahren öffnete der Schulkindergarten für Körperbehinderte für Kinder ohne Behinderung. Inzwischen ist das Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderung im Regenbogenkindergarten für Kinder, Eltern und Mitarbeiter völlig normal. Unter dem Motto „Alle unter einem Hut“ feierte der Regenbogenkindergarten mit vielen Wegbegleitern [...mehr]


„Alle inklusive – von Anfang an gemeinsam!
Landesverband stellt Eckpunkte und Forderungen für die frühkindliche Bildung von Kindern mit und ohne Behinderung vor
   26. Juni 2013
AK „Frühkindliche Bildung“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg tagt in Heidenheim
Foto: AK
Foto: AK "Frühkindliche Bildung" zu Gast in der Villa Kunterbunt in Heidenheim

Heidenheim / Stuttgart. Fröhliches Kinderlachen empfängt die Besucher. Vor einem Monat sind die Kinder in den Neubau der inklusiven Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ der Reha Südwest Ostwürttemberg-Hohenlohe in der Heidenheimer Weststadt gezogen. Längst haben sie mit Bobbycar oder Rollstuhl oder vorsichtig balancierend an der Hand einer Therapeutin die schönsten Ecken der Kindertagesstätte für sich entdeckt. Der Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg tagte am Montag in Heidenheim. Beschlossen wurde dabei eine Standortbestimmung zur frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung unter drei Jahren in inklusiven Kinderkrippen. [...mehr]


Frauen mit besonderen Herausforderungen
   06. Juni 2013
Mütter behinderter Kinder gründen Bundesfrauenversammlung im Verband
Foto von der neu gegründeten bvkm-Bundesfrauenversammlung
Foto von der neu gegründeten bvkm-Bundesfrauenversammlung

Berlin / Stuttgart. Unter dem Motto „Muttertag einmal anders“ organisierte der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) einen Kongress für Mütter von Kindern mit Behinderung. Von Kiel bis München, von Köln bis Zwickau – über 100 Mütter von Kindern oder bereits erwachsenen Menschen mit Behinderung reisten nach Berlin in die Freie Waldorfschule Kreuzberg. Drei Tage lang standen die Mütter und ihre besonderen Herausforderungen im Mittelpunkt. Dabei gründeten sie die bvkm-Bundesfrauenversammlung und wählten aus ihrer Mitte eine 8-köpfige Bundesfrauenvertretung. Ursula Hofmann aus Esslingen vertritt dabei Baden-Württemberg.

[...mehr]

Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung unterstützt Forderung der SPD-Fraktion, eigenständigen Studiengang „Sonderpädagogik“ beizubehalten
   24. Mai 2013
Zu dpa: SPD gegen Einheitslehrer

Stuttgart (pm) Ohne gut ausgebildete Sonderpädagogen können Kinder mit Behinderung ihr Recht auf Bildung nicht in vollem Umfang wahrnehmen. Deshalb brauchen wir auch künftig einen eigenständigen Studiengang „Lehramt Sonderpädagogik“. Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung ist erleichtert, dass Claus Schmiedel für die SPD-Landtagsfraktion dies ebenfalls so sieht. Laut dpa-Gespräch hält der SPD-Fraktionschef am eigenständigen [...mehr]


ICH bin entscheidend! – Landesbehindertenbeirat Baden-Württemberg fordert mehr Mitsprache
   09. Mai 2013
5. Mai - Europäischer Gleichstellungstellungstag für Menschen mit Behinderung
Abbildung: Anzeigen- bzw. Plakatmotiv der Aktion Mensch »ICH bin entscheidend«
Abbildung: Anzeigen- bzw. Plakatmotiv der Aktion Mensch »ICH bin entscheidend«

Berlin / Stuttgart. Mit Unterstützung der AKTION MENSCH demonstrierten am Wochenende Menschen mit Behinderung am Brandenburger Tor für ein umfassendes Recht auf Teilhabe. Passend dazu gibt es Plakate. „Wer entscheidet, wer mich unterstützt?“ „Wer entscheidet, wo ich wohne?“ „Wer entscheidet, wo und wie ich wähle?“ Zentrales Thema am Europäischen Gleichstellungstag für Menschen mit Behinderung war dabei die Forderung, sich politisch beteiligen zu können. Die Forderung dazu: „ICH bin entscheidend!“ [...mehr]


Überall dabei – das inklusive Filmfestival der AKTION MENSCH
   02. Mai 2013
 

Sindelfingen. Sindelfingen. „überall dabei“ macht vom 20. September 2012 bis 8. Mai 2013 in 40 deutschen Städten Station. Vom 3. bis 6. Mai 2013 ist das inklusive Filmfestival der AKTION MENSCH in Sindelfingen zu Gast. Das Filmfestival findet bereits zum fünften Mal statt und ist durch seine umfassende barrierefreie Organisation einzigartig in Europa: Alle Spielstätten sind rollstuhlgeeignet und uneingeschränkt zugänglich. Darüber hinaus werden Audiodeskriptionen (Hörbeschreibungen) zur Verfügung gestellt und alle Filme mit einem Untertitel versehen. Die begleiteten Publikumsdiskussionen werden von Gebärdensprach- und Schriftdolmetschern begleitet. Zentrales Thema von "überall dabei" ist Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Mit dem Festival plädiert die Aktion Mensch für den gemeinsamen Diskurs über eine gleichberechtigte und [...mehr]


„… uns geht’s gut!“ oder „40 Jahre und kein bisschen leise!“
   18. April 2013
40 Jahre Selbsthilfe auf der Ostalb

Aalen / Stuttgart. Bei der Jahreshauptversammlung am 21. März 2013 startete der Körperbehindertenverein Ostwürttemberg e.V. (KBVO) in Aalen in sein Jubiläumsjahr. Für die Frauen und Männer der ersten Stunde, allesamt Eltern körper- und mehrfachbehinderter Kinder, ist die Zeit wie im Flug vergangen. Sie erinnern sich noch immer an die vielen Kämpfe, die sie damals fochten. Sie einte die Erkenntnis, dass sie nur gemeinsam etwas für ihre Kinder bewegen können und schlossen sich zu einem Elternselbsthilfeverein zusammen. Aus einer kleinen Idee entstand etwas Großartiges und der Erfolg gab den Müttern und Väter Recht. Es entstand ein engmaschiges Netz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Körper- und Mehrfachbehinderung. Ohne die rührigen Eltern gebe es heute nicht den Schulkindergarten „Rosengarten“ in Aalen oder die Konrad-Biesalski-Schule in Wört. [...mehr]


Nachruf
   10. April 2013
 

Arthur Zwick

11.12.1934 – 07.04.2013

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
Martin Buber

Tief betroffen und in großer Trauer nimmt der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. Abschied von Arthur Zwick aus Ravensburg.

Herr Zwick wurde erstmals am 26. Juli 1997 von der Mitgliederversammlung als ehrenamtlicher Kassenprüfer gewählt. Er hatte diese verantwortungsvolle Aufgabe insgesamt 15 Jahre bis zur Mitgliederversammlung am 24. November 2012 inne. Ehrenamtliches Engagement war für ihn Ehre und Verpflichtung zugleich. Als Vater einer körperbehinderten Tochter fand er sehr früh den Zugang zur Selbsthilfe. Er brachte sich über viele Jahre ein als ehrenamtliches Vorstandsmitglied im Verein „Hilfe für Körper- und Mehrfachbehinderte Weingarten e.V.“ Er wusste, dass eine regionale Selbsthilfegruppe viel bewirken kann. Er wusste aber auch, dass es wichtig war, sich auf Landes- und Bundesebene zusammenzuschließen. Daher war es für ihn eine Selbstverständlichkeit, [...mehr]


Landesverband fordert den Erhalt eines eigenständigen Studiengangs „Sonderpädagogik“
   25. März 2013
Zur neuen Lehrerausbildung

Stuttgart. (pm) Die Umsetzung inklusiver Pädagogik ist nicht allein Sache der Sonderpädagogen. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg begrüßt daher die Empfehlung der Expertenkommission zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Baden-Württemberg, alle Lehramtsstudiengänge um eine Grundbildung zu Fragen der Inklusion zu erweitern. „Dies ist eine sinnvolle Ergänzung Es kann aber kein Ersatz für einen eigenständigen Studiengang „Sonderpädagogik“ sein“, stellt Landesverbandsvorsitzender Hans Ulrich Karg klar. Der Landesverband widerspricht dem Vorschlag der Expertenkommission, der auf die Abschaffung eines eigenständigen Studiengangs „Sonderpädagogik“ zielt. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Eltern behinderter Kinder in den 1960-er und 1970-er Jahren die Umsetzung des Rechts auf Bildung für ihre Kinder hart erkämpft haben. Bildung ist [...mehr]


„Wenn es Menschen mit Behinderungen gut geht, geht es allen gu
   21. März 2013
Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
Foto: Engagierte Zuhörer im Plenum: Mitglieder des Alex-Club des Körperbehinderten-Vereins Stuttgart
Foto: Engagierte Zuhörer im Plenum: Mitglieder des Alex-Club des Körperbehinderten-Vereins Stuttgart

Stuttgart. Nach den vielen Wochen voller Schnee und Kälte sehnt Baden-Württemberg den Frühling herbei. Während also am Mittwoch exakt um 12.02 Uhr der kalendarische Frühling 2013 begann, diskutierten im Stuttgarter „Haus der Wirtschaft“ 174 Menschen mit und ohne Behinderung über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Unter den Teilnehmern waren auch viele Mitglieder unseres Landesverbandes. Vor allem Mitglieder des Alex-Club im Körperbehinderten-Verein Stuttgart nutzten die Gelegenheit, ihre Erwartungen und Wünsche an eine inklusive Gesellschaft direkt vorzutragen. Die Idee zu Regionalkonferenzen hatte Gerd Weimer, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung. Den Auftakt bildete eine Veranstaltung in Tübingen Ende November 2012. Für die Regierungsbezirke Nord- und Südbaden sind im Laufe des Jahres noch Konferenzen in Mannheim [...mehr]


„… Für mich soll’s rote Rosen regnen …“
Konsequent Frauen mit Behinderung und Mütter behinderter Kinder in die Frauen- und Gleichstellungspolitik einbeziehen!
   07. März 2013
Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2013

Stuttgart. „Für mich soll’s rote Rosen regnen ….“ sang einst Hildegard Knef selbstbewusst und lenkte den Blick auf Forderungen von Frauen an ihr Leben. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM BW), konsequent Frauen mit Behinderung und Mütter behinderter Kinder in die Frauen- und Gleichstellungspolitik einzubeziehen.

Drei Beispiele: [...mehr]


Einfach. Für alle. Der neue Rundfunkbeitrag
   12. Februar 2013
Änderungen für Menschen mit Behinderung
seit 1. Januar 2013

Köln / Stuttgart. (pm) „Einfach. Für alle.“ So werben ARD, ZDF und Deutschlandradio für den neuen Rundfunkbeitrag. Er gilt seit Jahresbeginn 2013. Die Faustregel für Privatpersonen lautet: „Eine Wohnung – ein Beitrag“. Der sog. „Haushaltsbeitrag“ löst die bisherige geräteabhängige Rundfunkgebühr ab. Die Reform wurde jahrelang intensiv beraten und bevor sie im Dezember 2010 als neuer „Rundfunkbeitragsstaatsvertrag“ beschlossen wurde. Nicht auszuschließen ist – wie bei allen großen Reformen – dass „Kinderkrankheiten“ in der Umstellungsphase auftreten. Der Südwestrundfunk (SWR) hat als für Baden-Württemberg zuständige Landesrundfunkanstalt gegenüber unserem Landesverband zugesichert, bei Schwierigkeiten gemeinsam mit den Selbsthilfeverbänden nach Lösungen zu suchen. Der „Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio“ (früher: GEZ) hat für Nachfragen die Servicenummer 0185 9995 0100 geschaltet. Wichtig: Zu Unrecht gezahlte Beiträge werden erstattet! Weitere Informationen, Merkblätter und Formulare finden Sie unte r [...mehr]


„Sie haben was zu sagen!“
   06. Februar 2013
Menschen mit Behinderung schreiben Geschichte
Foto: Teilnehmer am Wochenendseminar des Projekts „Hinter dem Horizont geht’s weiter …“
Foto: Teilnehmer am Wochenendseminar des Projekts „Hinter dem Horizont geht’s weiter …“

Süßen / Stuttgart (pm) „Hinter dem Horizont geht’s weiter…“ Für Menschen mit schweren Behinderungen sind die Eltern die wichtigsten Bezugspersonen im Leben. Sie kennen oft als Einzige die Lebensgeschichte ihrer Kinder. Mit dem Verlust der Eltern geht häufig auch die Vergangenheit der Kinder verloren. Bei einem Wochenendseminar in der Begegnungsstätte des Kreisvereins Leben mit Behinderung Göppingen in Süßen lernten Menschen mit schweren Behinderungen Methoden kennen, wie sie ihre Lebensgeschichte für andere aufschreiben und [...mehr]


Überall dabei – das inklusive Filmfestival der AKTION MENSCH
   10. Januar 2013
 

"überall dabei" macht vom 20. September 2012 bis 8. Mai 2013 in 40 deutschen Städten Station, u.a. auch in Stuttgart und Aalen. Das Filmfestival findet bereits zum fünften Mal statt und ist durch seine umfassende barrierefreie Organisation einzigartig in Europa: Alle Spielstätten sind rollstuhlgeeignet und uneingeschränkt zugänglich. Darüber hinaus werden Audiodeskriptionen (Hörbeschreibungen) zur Verfügung gestellt und alle Filme mit einem Untertitel versehen. Die begleiteten Publikumsdiskussionen werden von Gebärdensprach- und Schriftdolmetschern begleitet. Zentrales Thema von "überall dabei" ist Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Mit dem Festival plädiert die Aktion Mensch für den gemeinsamen Diskurs über eine gleichberechtigte und menschenwürdige Gesellschaft. Unser Landesverband ist dabei [...mehr]


Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg zeichnet acht barrierefreie Gemeinden aus
   04. Dezember 2012
„Jede Barriere ist eine zu viel.“

Stuttgart, 04.12.2012 - „Jede Barriere ist eine zu viel.“ Deshalb müssen sie weg. Von einer barrierefreien Umwelt profitieren alle. Sie ist ein „Muss“ für Menschen mit Behinderungen, um am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben. Acht Städte und Gemeinden wurden heute im Rahmen des vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg ausgelobten Wettbewerb „Gesucht: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2012“ zugunsten ihres vorbildlichen Engagements für ein „Leben ohne Barrieren“ ausgezeichnet. Der Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Gerd Weimer, Schirmherr des Wettbewerbs, würdigte bei der Preisverleihung im GENO-Haus die Preisträger. Der Wettbewerb fand nach 1998, 2002 und 2008 nun zum vierten Mal statt. Partner des diesjährigen Wettbewerbs war die Arbeitsgemeinschaft der Baden-Württembergischen Bausparkassen. Die Preisträger erhielten eine Plakette.

„Die vollständige und selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Alltag ist ein Prozess, der [...mehr]


Wir trauern um die Opfer der Brandkatastrophe von Titisee-Neustadt
   28. November 2012
In tiefer Trauer

„Der Tod ordnet die Welt neu.
Scheinbar hat sich nichts geändert,
und doch ist alles ganz anders geworden.“
(Antoine de Saint Exupéry)

Titisee-Neustadt / Stuttgart, 28.11.2012 - Wir sind unendlich traurig. Der Tod von 14 Menschen beim Brand der Caritas-Werkstatt für behinderte Menschen in Titisee-Neustadt hat uns erschüttert. Eine solche Tragödie lässt einen so hilflos und ohnmächtig fühlen. Wir sind in stiller Trauer mit den Angehörigen, Freunden, langjährigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter.

[...mehr]

Menschen mit Behinderungen erobern Berlin
   15. November 2012
 
auf der Dachterrasse des Deutschen Bundestages
auf der Dachterrasse des Deutschen Bundestages

„Berlin / Stuttgart „Berlin ist eine Reise wert“, das wissen alle. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny (FDP) aus Leinfelden-Echterdingen eine 44-köpfige Gruppe von Menschen mit Behinderung und deren Begleitpersonen nach Berlin, um bei einer 4-tägigen Bildungsreise die Arbeit des Deutschen Bundestages und anderer politischer Institutionen in Berlin näher kennenzulernen. Mit im Gepäck reisten aber auch viele Fragen und Unsicherheiten mit: „Gibt es im Hotel wirklich ein rollstuhlgerechtes Zimmer? Werden wir von Gebärdendolmetscher begleitet? Gibt es Audioguides für blinde und sehbehinderte Gäste? Haben wir ausreichend Zeit, um von A nach B zu kommen? Sind die Restaurants stufenlos erreichbar und verfügen sie über ein Rolli-WC? Haben die anderen Mitreisenden Verständnis für mein Handicap und nehmen Rücksicht darauf? Erhalte ich Hilfe, wenn ich sie brauche?“ Im Anschluss kamen inhaltliche Fragen wie z.B. „ Wie sieht eigentlich die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten aus? [...mehr]


„Über den Wolken“ – Barrierefrei abheben vom Stuttgarter Flughafen
   08. Oktober 2012
 
Sich in das Flugzeug tragen lassen...?
Sich in das Flugzeug tragen lassen...?

Stuttgart , 08.10.2012 – Menschen werden immer mobiler. Mal kurz dem Schmuddelwetter zuhause entfliehen und kurzentschlossen in den sonnigen Süden entfliehen? Schnell ins Internet und einen Flug buchen? Flugreisen sind für viele Menschen inzwischen völlig normal. Gilt dies auch für Menschen mit Behinderung?

Seit vier Jahren gilt die EU-Verordnung 1107/2006 mit dem sperrigen Titel „Beförderung von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität“. Sie besagt, dass die Fluggesellschaften mobilitätseingeschränkten Flugreisenden Unterstützung anbieten müssen – vom Betreten des Flughafens bis zum Verlassen. Doch was bedeutet dies im Alltag konkret? Am Montagnachmittag präsentierten Vertreter des Flughafen Stuttgarts [...mehr]


„Ohne reden leben“ – Fachtag „Kommunikation“ begeisterte...
   19. September 2012
 
Blick auf Ulis BLISS-Tafel
Blick auf Ulis BLISS-Tafel

Stuttgart , 19.09.2012 . Kommunikation ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Sich ausdrücken zu können und verstanden zu werden, ist für (laut-)sprechende Menschen selbstverständlich. Doch wie „reden“ Menschen ohne Lautsprache? Welche Hilfen brauchen sie im Alltag? Wie können sie in vollem Umfang am Leben in der Gemeinschaft teilhaben? Ist „alle inklusive“, das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention womöglich unerreichbar? Über 100 Menschen mit Behinderung, deren Angehörige sowie Fachleute aus der Behindertenhilfe suchten bei der Tagung „Kommunikation bei Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart Wege zur [...mehr]


Aktion Mensch bringt Stuttgart zum Tanzen – und uns
   05. September 2012
 
Jutta Pagel-Steidl und Helga Vazquez bei der Aktion Mensch Städtetour in Stuttgart
Jutta Pagel-Steidl und Helga Vazquez bei der Aktion Mensch Städtetour in Stuttgart.
Weitere Bilder vom Aktionstag finden Sie hier.

Stuttgart, 05.09.2012 – Langeweile kurz vor dem Ende der Sommerferien? Nicht in Stuttgart! Die bundesweite Städtetour der Soziallotterie AKTION MENSCH war auch in der Stuttgarter Innenstadt zu Gast. Das Motto der Tour: „Wir wollen Inklusion erlebbar machen.“

Die Sonne strahlte mit den Gästen um die Wette. Bei einer kurzweiligen informativen Talkrunde ging es gleich zur Sache in Bezug auf Inklusion im Ländle. Gerd Weimer, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung berichtete über die ersten Schritte zur Umsetzung der UN-Konvention über [...mehr]


Wenn das Leben endet...
   08. August 2012
 
Mitglieder der Projektgruppe „Hinter dem Horizont geht’s weiter …“ mit Bürgermeister Harald Steidl bei der Besichtigung des Friedhofs in Grabenstetten
Mitglieder der Projektgruppe „Hinter dem Horizont geht’s weiter …“ mit Bürgermeister Harald Steidl bei der Besichtigung des Friedhofs in Grabenstetten

Grabenstetten / Stuttgart (pm). „Wir wollen alles über den Friedhof wissen.“ Seit über einem Jahr treffen sich in Stuttgart Menschen mit schweren Behinderungen in einem Projekt des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. Das Projekt „Hinter dem Horizont geht’s weiter …“ ist Bestandteil des Programms „Förderung der Selbständigkeit älterer Menschen mit Behinderung“, das in einem Zeitraum von drei Jahren von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert wird. Sie beschäftigen sich dabei mit Fragen zum „Älter werden“ sowie mit dem eigenen Tod: „Wie geht es eigentlich weiter, wenn ich sterbe?“ Antworten darauf fanden sie vor kurzem in Grabenstetten. [...mehr]


Einführung des vorgeburtlichen Bluttests auf Down-Syndrom („Praena-Test“) steht im Widerspruch zu einer inklusiven Gesellschaft und verstößt gegen das Recht auf Leben
Landesverband fordert eine breite gesellschaftliche Debatte über die Auswirkungen der Inklusion auf die Pränataldiagnostik
   12. Juli 2012
Im Vorfeld der geplanten Einführung des vorgeburtlichen Bluttests auf Down-Syndrom

Stuttgart. „Wehret den Anfängen! Der angekündigte vorgeburtliche Bluttest auf Down-Syndrom steht im Widerspruch zu einer inklusiven Gesellschaft. Er verstößt gegen das in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verankerte Recht auf Leben. Für Menschen mit Behinderung ist dies ein Schlag ins Gesicht und Angriff auf ihr Recht auf Leben“, erklärte Hans Ulrich Karg, Vorsitzender des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg in Stuttgart. Der Verband fordert die Landesregierung Baden-Württemberg auf, sich für ein Verbot des vorgeburtlichen Bluttests einzusetzen und [...mehr]


...nur eine kleine Stufe...
   31. Mai 2012
Barrierecheck Stuttgart: Ostälbler auf großer Fahrt
Treffpunkt Lobby im Landtag: ein Ort, an dem ranghohe Landespolitiker normalerweise Interviews geben. Mitglieder des Körperbehindertenverein Ostwürttembergs blickten hinter die Kulissen.
Treffpunkt Lobby im Landtag: ein Ort, an dem ranghohe Landespolitiker normalerweise Interviews geben. Mitglieder des Körperbehindertenverein Ostwürttembergs blickten hinter die Kulissen.

Aalen / Stuttgart. „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen …“ Und wenn eine Gruppe mit 25 Personen unterwegs ist, dann erst recht. Die diesjährige Pfingstfreizeit für die ganze Familie führte die Mitglieder des Körperbehindertenvereins Ostwürttemberg (Aalen) in die Landeshauptstadt. Der Verein war bereits in Berlin oder München und so fragte sich mancher, ob die Schwabenmetropole Stuttgart denn eine Reise wert ist. Nach fünf ereignisreichen Tagen stand fest: ein Ausflug nach Stuttgart lohnt sich allemal!

Ein mehrtägiger Vereinsausflug für Menschen mit und ohne Behinderung will gut geplant sein. Zuallererst musste eine barrierefreie Übernachtungsmöglichkeit gesucht und gefunden werden. Vor den Toren Stuttgarts, im Tagungshaus Bernhäuser Forst in Leinfelden-Echterdingen, wurden die Ostälbler fündig. „Ein komplett barrierefreies Haus, freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, eine tolle Atmosphäre zum Wohlfühlen, [...mehr]


Wettbewerb
„Gesucht: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2012!“
   10. Mai 2012
Ausschreibung
Wettbewerb „Gesucht: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2012!“
Wettbewerb „Gesucht: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2012!“

Stuttgart. Jede Barriere ist eine zu viel.“ Deshalb müssen sie weg. Von einer barrierefreien Umwelt profitieren alle. Sie ist ein „Muss“ für Menschen mit Behinderungen, um am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg schreibt nun bereits zum 4. Mal den Wettbewerb „Gesucht: barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2012“ aus (nach 1998, 2002 und 2008). Bis zum 15. Juli 2012 können sich die Gemeinden [...mehr]


„Jede Barriere ist eine zuviel!
Gemeinsam radeln und rollen wir sie weg!“ Rad- und Rollitour
für die ganze Familie vom Max-Eyth-See zur „Neckarine“
   04. Mai 2012
Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai 2012
Das Team vom Landesverband
Das Team vom Landesverband

Stuttgart. Barrieren behindern. Deshalb müssen sie weg. Gemeinsam laden der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. und der Körperbehinderten-Verein Stuttgart e.V. am Samstag, 5. Mai 2012, zu einer Rad- und Rollitour für die ganze Familie ein. Ob Fahrrad, Handbike, Rollfiets, E-Rolli, Rikscha, Rollator, Inliner oder zu Fuß – wir machen uns auf den Weg vom Max-Eyth-See nach Bad Cannstatt. Bestehende Barrieren werden sichtbar – und gemeinsam können Menschen mit und ohne Behinderung Barrieren überwinden und dabei noch jede Menge Spaß haben. Unser Ziel ist [...mehr]


40 Jahre volles Programm...
   23. April 2012
 
Das Geburtstagsgeschenk wird überreicht
Das Geburtstagsgeschenk wird überreicht

Süßen. Mit bunten, fröhlichen, temperamentvollen, zuweilen auch nachdenklichen Beiträgen feierte der Kreisverein Leben mit Behinderung Göppingen in der TSV-Halle in Süßen den 40. Geburtstag. Rund 270 Gäste mit und ohne Behinderung ließen sich vier Stunden lang verzaubern, bei der ein Höhepunkt dem anderen folgte. Es durfte gelacht, geklatscht, gesungen und getanzt werden.

Mit einen Glas Sekt stießen die Gäste auf das Geburtstagskind an – und schon eröffnete der stellvertretende Vorsitzende Klaus Schäffer den bunten Abend. [...mehr]


„Kunst als Brücke“ – Ausstellung zu Gast im Stuttgarter Rathaus
   11. April 2012
Landesweiter Kunstpreis für Menschen mit Behinderungen
Birgit Sonnhof
Birgit Sonnhof

Stuttgart. Bunt, farbenfroh, fröhlich, klar strukturiert oder eher wild, nachdenklich, stimmungsvoll – jedes Bild wirkt auf den Betrachter anders. Vier Wochen lang, vom 3. April bis zum 2. Mai 2012 sind rund 50 Kunstwerke von Menschen mit Behinderungen im 2. OG des Stuttgarter Rathauses zu sehen. Es ist die erste Ausstellung der Teilnehmer des landesweiten Kunstpreises „Kunst als Brücke“, der vom „kulturnetzwerk blaues haus“ aus Böblingen organisiert wurde. [...mehr]


Naturparke wollen barrierefreies Naturerleben für alle ermöglichen
   14. März 2012
Zielvereinbarung unterzeichnet

Berlin / Stuttgart. Rund 100 Naturparke gibt es in Deutschland. Naturerleben ist für Menschen mit Behinderungen häufig mit vielen Stolpersteinen verbunden: holprige Wege und Rampen, fehlende Orientierungshilfen, schwere Sprache und vieles mehr. Damit sich dies ändert, haben der Verband Deutscher Naturparke (VDN) und 13 Verbände der Menschen mit Behinderungen, darunter auch der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen, eine Rahmenzielvereinbarung zum barrierefreien Naturerleben erarbeitet. Diese wurde beim „1. Tag des Barrierefreien Tourismus“ am 8. März 2012 auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin [...mehr]


„Mittendrin und außen vor“ – Frauen mit Behinderungen und Mütter behinderter Kinder
   07. März 2012
Internationaler Frauentag am 8. März 2012

Stuttgart. Mittendrin und außen vor.“ – Frauen mit Behinderungen und Mütter behinderter Kinder spüren im Alltag noch immer Ausgrenzungen und Benachteiligungen. Die Liste der alltäglichen Benachteiligungen ist lang. Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, Frauen mit Behinderungen und Mütter behinderter Kinder nicht zu vergessen. Einige Beispiele: [...mehr]


Von Anfang an gemeinsam: Verband fordert Ausbau der Kleinkindbetreuung für Kinder mit und ohne Behinderung
   07. Februar 2012
AK „Frühkindliche Bildung“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg tagt in Metzingen

Metzingen / Stuttgart. Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Schulen müssen künftig für alle Kinder mit und ohne Behinderung offen stehen. Dies fordern Eltern körper- und mehrfachbehinderter Kinder. Der Arbeitskreis „Frühkindliche Bildung“ des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg traf sich im Integrativen Kinderhaus der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb (KBF) in Metzingen.

„Inklusion ist unteilbar und unabhängig von der Art und Schwere einer Behinderung“, erklärt Landesgeschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. Große Hoffnungen setzen die Eltern daher in die neue Landesregierung. Sie hat sich in ihrem Koalitionsvertragzu dem Ziel bekannt, [...mehr]


„Wenn sich der Schnee in Blumen verwandelt …“
   01. Februar 2012
 

Süßen / Stuttgart (pm). „Hinter dem Horizont geht’s weiter…“ Wie geht es für Menschen mit schweren Behinderungen weiter, wenn deren wichtigste Bezugspersonen, die Eltern, sich einmal nicht mehr kümmern können? Was bedeutet das Älterwerden? Menschen mit schweren Behinderungen beschäftigen diese und auch Fragen rund um das eigene Altern und den eigenen Tod sehr. Und vor allem: wie spreche ich in der Familie über die Themen, die häufig Tabu sind? Bei einem Wochenendseminar in der Begegnungsstätte des Kreisvereins Leben mit Behinderung Göppingen in Süßen lernten Menschen mit schweren Behinderungen [...mehr]


Gemeinschaftsschulen
- für Schüler mit Körper- und Mehrfachbehinderung kaum zugänglich
   16. Januar 2012
 

Stuttgart (pm). Das Kultusministerium stellte heute (16. Januar 2012) die Liste der voraussichtlichen Starterschulen der Gemeinschaftsschulen vor. Zu den Auswahlkriterien zählt neben dem pädagogischen Konzept auch praktische Erfahrungen in Bezug auf aktive Elternarbeit, Ganztagesbetreuung und Inklusion. „Barrierefreiheit zählt leider nicht dazu“, stellte Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, nach der Landespressekonferenz enttäuscht fest. „Guter Wille und tolle pädagogische Konzepte allein reichen nicht aus. [...mehr]


Kürzung des Pflegegeldes von Heimbewohnern ist (teilweise) rechtswidrig - Landesverband hat Argumentationshilfe erstellt
   10. Januar 2012
 

Stuttgart, 09.01.2012. Menschen mit Behinderung, die im Wohnheim leben und am Wochenende oder in den Ferien bei ihren Eltern zu Besuch sind, erhalten pro Pflegetag in der Familie anteiliges Pflegegeld. Bislang zahlten die Pflegekassen pro Tag 1/30 des maßgeblichen monatlichen Pflegegeldes, bei Pflegestufe II (Monatsbetrag seit 1. Januar 2012: 440,00 €) also zum Beispiel 14,66 €. Seit kurzem berechnen die gesetzlichen Pflegekassen das Pflegegeld anders. Sie ermitteln die Höhe der monatlichen Sachleistung und ziehen davon [...mehr]


Wanderwege für Rollstuhlfahrer nun auch online abrufbar
Neue Internetpräsenz
www.rollstuhlwandern-in-bw.de
   20. Dezember 2011
Neu im Netz

Stuttgart. Wandern ist ein Freizeitvergnügen für die ganze Familie. Es macht Spaß, sich in der Natur zu bewegen, ist gesund und kostet nicht viel Geld. Damit auch für Rollstuhlfahrer und andere gehbehinderte Menschen der „Ausflug ins Grüne“ nicht am nächsten Wanderparkplatz endet, hat der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg die neue Internetpräsenz www.rollstuhlwandern-in-bw.de entwickelt. Dieses Projekt ist bundesweit einmalig. [...mehr]


Vorstandswahl:
Thomas Seyfarth zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt
Armin Bönisch neuer Schatzmeister
Marion Reick-Westphal neue Beisitzerin

Appell:
Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen bei den Bildungsreformen nicht vergessen!
   24. November 2011
Mitgliederversammlung

Stuttgart. Die Einführung einer neuen Gemeinschaftsschule bestimmt die aktuelle bildungspolitische Reformdebatte. Die vom Kultusministerium veröffentlichten Eckpunkte haben viele Eltern von Kindern mit schweren Behinderungen verunsichert: „Alle, die gehen können, sind in Regelschulen. Und wo bleiben künftig unsere Kinder mit schweren Behinderungen, die auf Pflege und Assistenz angewiesen sind?“ Bei der Mitgliederversammlung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg am Wochenende in Stuttgart forderte die Versammlung, [...mehr]


Wegweiser „Mütterkuren und Kureinrichtungen für Mütter / Väter und behinderte Kinder
   17. November 2011
Neuerscheinung

Stuttgart. (pm) „Mein Kind ist behindert. Wo finde ich eine geeignete Mutter-Kind-Kureinrichtung?“ Antworten auf diese Frage gibt nun ein aktueller Wegweiser des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg.

Familien leisten den weitaus größten Teil der notwendigen Förderung und Betreuung behinderter Kinder. Auf den Schultern der Eltern, vor allem der Mütter, liegt sehr viel [...mehr]


Petition abgelehnt:
Aus der Traum vom barrierefreien Zugang zu Bahnsteigen
   10. November 2011
 

Berlin / Stuttgart. Dürfen Bahnunternehmen bei Modernisierungsarbeiten an den Bahnanlagen an kleinen Bahnhöfen bestehende barrierefreie Zugänge zu Bahnsteigen beseitigen? Müssen Rollstuhlfahrer und andere in ihrer Mobilität eingeschränkte Reisende eine solche Verschlechterung hinnehmen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer öffentlichen Petition des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg. Auslöser war die Neugestaltung des Bahnhofes in Oberkochen (Ostalbkreis) vor [...mehr]


Mitten im Leben – Unser Landesverband ist 45 Jahre jung!
   16. Oktober 2011
 

Stuttgart. 45 Jahre … und kein bisschen leise! So präsentiert sich heute unser Landesverband. Seine Geburtsstunde schlug am 15. / 16. Oktober 1966 in Friedenweiler (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald). Eltern körperbehinderter Kinder, Angehörige und Fachleute trafen sich dort zu einer Tagung und schlossen sich zum „Landesverband zur Förderung und Betreuung spastisch gelähmter und anderer körperbehinderter Kinder in Baden-Württemberg“ zusammen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten [...mehr]


Neue Gemeinschaftsschule muss durchgängig barrierefrei sein!
   19. September 2011
Zumeldung zur PM Nr. 110/2011 des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport BW

Stuttgart. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg begrüßt die von Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer am Vortag des Weltkindertages bekannt gegebene Weichenstellung für ein längeres gemeinsames Lernen. „Die neuen Gemeinschaftsschulen müssen aber durchgängig barrierefrei sein, damit Kinder mit Behinderung nicht aufgrund fehlender Rampen, Aufzüge oder Rollstuhl-WC außen vor bleiben müssen“, fordert Landesverbandsgeschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. „Eltern behinderter Kinder wünschen sich eine größtmögliche Normalität und eine uneingeschränkte Teilhabe. Dazu gehört, [...mehr]


Gesund beginnt im Mund.
   25. August 2011
Zahngesundheit bei Menschen mit Behinderungen verbessern.

Stuttgart. „Inklusion muss auch im zahnärztlichen Bereich unser oberstes Ziel sein: eine umfassende Teilhabe behinderter Menschen am medizinischen Fortschritt ist unerlässlich, verbessert Lebensqualität und Selbstwertgefühl“, mahnte Dr. Ulrich Noll, gelernter Zahnarzt und stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg, in seinem Grußwort zur Tagung „Ein Koffer voller Zahnbürsten …“ am 9. Juli 2011 in Stuttgart. [...mehr]


Wir bewegen was!
   15. August 2011
Wir suchen Wanderwege für Rollstuhlfahrer in Baden-Württemberg

Stuttgart. Wandern ist ein Freizeitvergnügen, das bei allen Altersstufen "in" ist. Doch nur wenige Wanderwege sind für mobilitätsbehinderte Menschen nutzbar: steinige oder morastige Wege, schmale Pfade oder steile [...mehr]


Fahren die künftigen Fernbusse künftig ohne Rollstuhlfahrer durch das Land?
   07. August 2011
Landesverband fordert umfassende Barrierefreiheit

Berlin / Stuttgart. Anfang August 2011 hat das Bundeskabinett beschlossen, den Buslinienverkehr innerhalb Deutschlands zu öffnen. Nach über 70 Jahren fallen Einschränkungen, die ursprünglich dem Aufbau der Eisenbahn diente. Ab 2012 sollen Städte auch mit Fernbussen (die Haltestellen müssen mindestens 50 km auseinander liegen) als Alternative zur Bahn, (Billig-)Flieger und Auto verbunden werden. Mehr als ein Schönheitsfehler: an Barrierefreiheit wurde nicht gedacht. [...mehr]


Gewählt: Volker Grab ist ehrenamtlicher Vorsitzender der LAG private Heimsonderschulen in Baden-Württemberg
   04. August 2011
 

Aalen / Stuttgart (pm).. Wenige Tage vor dem Schuljahresende 2010 / 2011 wählten die Vertreter der 20 privaten Heimsondersonderschulen Baden-Württemberg ihr neues Leitungsteam. Volker Grab, Direktor der Konrad-Biesalski-Schule in Wört, wurde einstimmig zum ehrenamtlichen Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) private Heimsonderschulen in Baden-Württemberg gewählt. Er tritt die Nachfolge von Klaus Förster, [...mehr]


Landesverband gratuliert Gerd Weimer zur Berufung als Landesbehindertenbeauftragter
   27. Juli 2011
 

Stuttgart. Die grün-rote Landesregierung hat sich nach der Landtagswahl im Koalitionsvertrag verpflichtet, einen Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen zu berufen. Während die Beauftragte für den Lärmschutz unmittelbar nach dem Regierungswechsel bestellt wurde, mussten sich die Menschen mit Behinderungen noch gedulden. Wenige Tage vor Beginn der Sommerferien und gut drei Monate nach der Regierungsübernahme hat die Landesregierung [...mehr]


Nachruf
   13. Juli 2011
Landesverband trauert um Dr. Ulrich Noll
[...mehr]

KBZO-Schulen bekommen einen Namen: Geschwister-Scholl-Schule
   08. Juli 2011
 

Weingarten. Kinder werden getauft, Schiffe – und Schulen. Über 40 Jahre hat es allerdings gedauert, bis die Schule für Körperbehinderte der Stiftung Körperbehindertenzentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten einen eigenen Namen erhielt: Geschwister-Scholl-Schule. Die Taufe wurde mit einem großen Festakt, einer feierlichen Enthüllung des Namens und [...mehr]


Daimler unterstützt „Wandern mit dem Rollstuhl“
   08. Juni 2011
„Wir bewegen was!“ – 125 Jahre Automobil

Stuttgart. Wandern ist ein Freizeitvergnügen für alle Generationen. Doch nur wenige Wanderwege sind für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar: zu steinig, zu morastig, zu steil. Es gibt viele Hürden im Alltag, die Rollstuhlfahrern den „Ausflug ins Grüne“ scheitern lassen. Der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg hat daher Wandertipps für Rollstuhlfahrer gesammelt, getestet und [...mehr]


„… und glauben Sie uns, wir haben noch einiges mit unserem Leben vor!“
   27. Mai 2011
10 Jahre leben + wohnen gGbmH Lörrach

Lörrach. „Wie doch die Zeit vergeht …“ Am 26. Mai 2011 feierte leben + wohnen in Lörrach den 10. Geburtstag. Ganz selbstverständlich feierten mit den Bewohnern, ihren Familien und Freunden auch Lörrachs Landrat Walter Schneider und Oberbürgermeisterin Gudrun Heute-Bluhm mit. In ihren Grußworten drückten sie ihre Wertschätzung und Respekt aus und zeigten, dass sie [...mehr]


Schule neu denken: Verband fordert bessere Verzahnung von allgemeiner und Sonderpädagogik
   20. Mai 2011
AK Schule des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg tagt in Reutlingen

Reutlingen / Stuttgart. Kindertagesstätten und Schulen müssen künftig für alle Kinder mit und ohne Behinderung offen stehen. Dies fordern Eltern körper- und mehrfachbehinderter Kinder bei einer Tagung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg gestern in Reutlingen. Eingeladen hatte [...mehr]


Streit um Embryonenschutz – Die Präimplationsdiagnostik
   14. April 2011
 

Berlin / Stuttgart. Seit Februar 2011 liegen im Deutschen Bundestag drei Gesetzentwürfe zur Präimplantationsdiagnostik (PID) vor. Sie reichen vom Verbot bis zur relativ weitgehenden Zulassung der PID. Heute (14. April 2011) findet die erste Lesung statt. Unser Landesverband hat seit vielen Jahren eine kritische Haltung zur PID, da bei dieser Methode zwischen „lebenswertem“ und „lebensunwertem“ Leben unterschieden wird. Deshalb fordert der Landesverband [...mehr]


Alle inklusive!? Forderungen an die neue Landesregierung von Baden-Württemberg
   04. April 2011
 

Stuttgart. Bis Menschen mit Behinderungen voll, wirksam und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können, gibt es noch viele Steine aus dem Weg zu räumen. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung gilt seit zwei Jahren und gibt die Richtung vor. Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine unseres Landesverbandes sind für uns der Maßstab, an dem sich die Landespolitik in den kommenden fünf Jahren messen lassen muss. [...mehr]


Wir haben die Wahl: „Nichts über uns ohne uns!“
   16. März 2011
 

Stuttgart. Am 27. März 2011 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die heiße Phase des Wahlkampfes hat längst begonnen. Rund 7,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind wahlberechtigt, darunter auch viele Menschen mit Behinderung. Sie entscheiden mit ihrer Stimme, wer in den kommenden fünf Jahren Verantwortung in der Landespolitik übernimmt. Jede Stimme [...mehr]


Inklusion = Utopie - Faktencheck vor der Landtagswahl 2011
   24. Februar 2011
 

Ludwigsburg. Noch wenige Wochen bis zur Wahl. Die Spannung wächst. Das Interesse auch. Zu einer Wahlveranstaltung hatte der Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg am 16. Februar in das Staatsarchiv eingeladen. Das Besondere: das Staatsarchiv ist barrierefrei. Gebärdendolmetscherinnen übersetzten die spannende Diskussion in Gebärdensprache. Und „als Experten in eigener Sache“ stellten Menschen mit Behinderungen alltägliche Barrieren vor. Der Diskussion stellten sich die Landtagskandidaten von CDU, SPD, FDP, GRÜNE und der LINKEN im Wahlkreis Ludwigsburg. [...mehr]


Bildung für alle – Schule neu denken!
   21. Dezember 2010
Landesverband beschließt 12 Eckpunkte und Forderungen auf dem Weg zur inklusiven Schule

Stuttgart. Allgemeine Schule, Sonderschule oder etwas ganz Anderes? Welche Schule ist die richtige? Kaum eine Frage bewegt Eltern mehr. Spätestens seit dem Inkrafttreten der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat die Debatte um eine „Schule für alle“ eine ungeheure Dynamik entwickelt. Nach vielen intensiven Debatten reifte die Erkenntnis, dass eine inklusive Schule, also eine Schule sein muss, in der alle Kinder [...mehr]


Irmgard Sutter erhielt Bundesverdienstkreuz
   05. Dezember 2010
Internationaler Tag des Ehrenamtes

Schopfheim / Stuttgart. Es ist eine gute Tradition, am Internationalen Tag des Ehrenamtes, verdiente Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland auszuzeichnen. Für Ministerpräsident Stefan Mappus war es [...mehr]


„Jetzt erst recht: nichts über uns ohne uns!“ Menschen mit Behinderung erarbeiten Vorschläge zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
   24. November 2010
Tagung

Stuttgart (DRV BW/lvkm). Sie wollen nicht länger als Objekte der Fürsorge gesehen und behandelt werden. Sie wollen gleichberechtigt sein mit denselben Menschenrechten, die für alle anderen in der Gesellschaft gelten: Menschen mit Behinderungen wollen nicht länger Betroffene, sondern Beteiligte sein. Staatssekretär Dieter Hillebrand, Beauftragter der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, sagte am 18. November 2010 in Stuttgart, das Ziel behinderter Menschen sei „Inklusion“, also [...mehr]


Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.
   16. November 2010
Neuer Name

Stuttgart. „Der Mensch steht für uns im Vordergrund, nicht die Behinderung.“ Für Landesvorsitzenden Hans Ulrich Karg ist dies eine Selbstverständlichkeit und gelebter Alltag. Bereits im November 2009 beschlossen die im Landesverband zusammengeschlossenen regionalen Organisationen eine Namensänderung. Mit der kürzlich erfolgten Eintragung in das Vereinsregister ist es nun [...mehr]


Landesvorsitzender Hans Ulrich Karg erneut in den Bundesvorstand gewählt!
   14. Oktober 2010
 

Wartaweil / Stuttgart. Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen hat am 10. Oktober 2010 einen neuen Vorstand für die kommenden vier Jahre gewählt. Dabei wurde der baden-württembergische Landesvorsitzende Hans Ulrich Karg aus Bad Waldsee mit der höchsten Stimmenzahl erneut als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt. „Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass der fliegen kann“, so Karg in seiner Vorstellungsrede. Geprägt vom Leben mit Behinderung in der eigenen Familie – die Schwester sowie ein Onkel waren behindert – fand er [...mehr]


Fotoausstellung „Fußball baut Brücken“ in Stuttgart
   07. Oktober 2010
 

Neuburgweier / Stuttgart. Die Fotoausstellung „Fußball baut Brücken“ macht vom 30. September bis 28. Oktober 2010 Station im Neuen Schloss in Stuttgart. Die Wanderausstellung dokumentiert ein – bislang einzigartiges – Projekt. Alles begann 2003 mit der Begegnung zwischen der E/D-Jugend des SC Neuburgweier und der Ludwig-Gutmann-Schule (Schule für Körperbehinderte) in Karlsbad-Langensteinbach. Den Ball ins Rollen gebracht hatte der Trainer des Sportclubs Günter Bechtold, der [...mehr]


Südwestrundfunk untertitelt ab 4. Oktober 2010 die Landesnachrichten live
   04. Oktober 2010
Endlich!

Baden-Baden / Stuttgart. Der Südwestrundfunk (SWR) wird ab 4. Oktober 2010 die Hauptausgaben der Landesnachrichten „Baden-Württemberg aktuell“ und „Rheinland-Pfalz aktuell“ um 19.45 Uhr live untertiteln. Dies kündigte SWR-Intendant Peter Boudgoust bei der Sitzung des Rundfunkrates am 24. September 2010 in Baden-Baden an.

Mit der Live-Untertitelung ist ein nicht unerheblicher technischer Aufwand verbunden. Boudgoust: „Wir sehen es jedoch als unsere Aufgabe an, auch gehörlosen und schwerhörigen Menschen [...mehr]


Menschen mit Behinderung – weder Batman noch Bettler
Schlussfolgerungen aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung für die Medien
   06. September 2010
Tagung

Berlin. Die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung verpflichtet in Artikel 8 die Vertragsstaaten, das Bewusstsein für Menschen mit Behinderungen, für ihren Beitrag und ihre Fähigkeiten in der Gesellschaft zu schärfen und die Achtung ihrer Rechte und ihrer Würde zu fördern. Zu diesem Zweck sollen Maßnahmen gegen Klischees, Vorurteile und schädliche Praktiken gegenüber Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen ergriffen werden. Die UN-Konvention geht aber noch einen Schritt [...mehr]


Was ist für Eltern bei einer Bildungswegekonferenz wichtig?
   28. August 2010
Baustelle Bildung

Stuttgart. „Miteinander in der Vielfalt und Vielfalt im Miteinander“ – unter dieses Motto stellt die Landesregierung Baden-Württemberg ihren neuen Weg in der schulischen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und folgt damit den Empfehlungen des Expertenrates zur schulischen Bildung und Erziehung von Schülern mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf. Kernstück der Empfehlungen ist [...mehr]


Ich will auf Liebe, Partnerschaft und Sexualität nicht verzichten!
   20. August 2010
 

Heidelberg. „Laufen ist für mich nicht so wichtig – aber ein glückliches Leben als erwachsener Mann trotz Behinderung führen zu können. Und dazu gehört Liebe, Partnerschaft und Sexualität.“ Bei einem Seminar unseres Landesverbandes am 23. / 24. Juli 2010 in der Jugendherberge Heidelberg, das von Aktion Mensch und der DAK gefördert wurde, trafen sich [...mehr]


Menschen mit schwerer Behinderung und Pflegebedarf brauchen passgenaue und verlässliche Hilfen beim Wohnen – auch in Krisenzeiten
   06. August 2010
 

Stuttgart. Das hat es seit über 30 Jahren nicht mehr gegeben: Anfang Juli 2010 demonstrierten Menschen mit schweren Behinderungen und ihre Familien vor dem Landratsamt des Ortenaukreises in Offenburg und überreichten dem Sozialdezernenten eine Petition. Im Kern geht es um die Forderung, nach der bevorstehenden Schulentlassung eine angemessene betreute Wohnform zur die schwer mehrfachbehinderten Kinder und Jugendlichen zu finden. Die Familien fordern ein Wohnheim, das unter den Voraussetzungen der Eingliederungshilfe geführt wird. Die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist [...mehr]


Unzugänglich! Gemeinderat Fichtenau tagt trotz Protest im Obergeschoss
   01. Juli 2010
 

Fichtenau. Michael Müller aus Unterdeufstetten will als Bürger regelmäßig die Sitzungen des Gemeinderates in Fichtenau besuchen. Die Sitzungen des Gemeinderates sind öffentlich. So steht es in der Gemeindeordnung Baden-Württemberg. Doch Michael Müller sitzt im Rollstuhl. Ohne fremde Hilfe kann er den Sitzungssaal des Gemeinderates im Rathaus nicht erreichen. Denn der ist im Obergeschoss. Einen Aufzug gibt es nicht. [...mehr]


„Was man braucht, ist Respekt!“
   16. Juni 2010
Tagung des Landesverbandes „Bildung für alle – Schule neu denken“

Stuttgart. Welche Schule ist die richtige? Die Antwort auf diese Frage fällt schwer. Bei einer Tagung des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg dachten Schüler, Eltern und Lehrer gemeinsam über die Umsetzung des gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Behinderung nach. Doch in einem Punkt waren sich fast alle einig: abgeschafft werden darf die Sonderschule auf keinen Fall. [...mehr]


„… da kommt was in Bewegung!“ - Erstes Rollstuhlfahrerkarussell in Freiburg eingeweiht
   04. Juni 2010
 

Freiburg / Stuttgart. Marvin ist erstmals in seinem Leben allein Karussell gefahren – und das mit 16 Jahren! Seine Mutter hat zwar mit ihrem Sohn schon viele Kinderspielplätze besucht, aber nirgendwo gab es ein Spielgerät, das der körperbehinderte Junge mit seinem Rollstuhl ganz allein nutzen konnte. Die Zeiten sind vorbei, seit in Freiburg [...mehr]


Familien mit behinderten Kindern fordern mehr Entlastungsangebote
   29. April 2010
 

Stuttgart. Für Kinder und Jugendliche mit schweren Behinderungen und hohem Hilfebedarf fehlen geeignete Betreuungs- und Freizeitangebote. Familien mit behinderten Kindern profitieren derzeit kaum vom Ausbau der „familienfreundlichen Kommunen im Kinderland Baden-Württemberg“. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist noch schwieriger als für andere Familien. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg unter Eltern, deren Kinder [...mehr]


Rollstuhlparcours für Kinder fördert das Verständnis für Menschen mit Behinderung
   14. April 2010
 

Böblingen/Sindelfingen (pm). Körperbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer müssen in Ihrem Alltag viele Herausforderungen meistern, über die sich ein nicht behinderter Mensch meist keine Gedanken machen muss. Alltag und Freizeit aktiv zu gestalten oder Ausflüge zu unternehmen, ist für die Betroffenen oft mit vielen Hindernissen verbunden. Schon zu hohe Bordsteinkanten, fehlende Rampen oder zu schmale Türen stellen meist unüberwindbare Hindernisse dar und führen rasch zum „Aus“ des geplanten Vorhabens.

Damit sich Kinder in die Situation eines Rollstuhlfahrers versetzen können und ein Gefühl dafür bekommen, welchen Hürdenlauf diese täglich meistern, wurde [...mehr]


Landesverband fordert verbesserten Kinderschutz für behinderte Kinder
   08. April 2010
18. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention

Stuttgart (pm). Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben ein doppelt so hohes Risiko, Gewalt und Vernachlässigung zu erfahren. Verlässliche Zahlen über den Umfang von Kindesmissbrauch fehlen. Die aus den USA bekannte Faustregel, wonach Kinder und Jugendliche mit Behinderung ein doppelt so hohes Risiko haben, Gewalt und Vernachlässigung zu erleben, beunruhigt. Der Schutz behinderter Kinder im Kinderland Baden-Württemberg vor einer Kindeswohlgefährdung ist noch immer brüchig [...mehr]


Nachrichten für alle – Untertitel für Landesnachrichten im Südwestfernsehen
   23. März 2010
 

Mainz / Stuttgart. Um seinem Informationsauftrag auch bei hörgeschädigten Zuschauern nachzukommen, wird der Südwestrundfunk (SWR) mehr Sendungen mit Untertiteln versehen. Bei der Sitzung des Rundfunkrates am 19. März kündigte Intendant Peter Boudgoust an, ab September 2010 die Hauptausgaben der Landesnachrichten von „Baden-Württemberg aktuell“ und „Rheinland-Pfalz aktuell“ um 19.45 Uhr live zu untertiteln. Nach einer Untersuchung im Jahr 2000 ist davon auszugehen, dass etwa jeder Fünfte über 14 Jahre keine normale Hörschwelle [...mehr]


Bedenken gegen Einsatz von Nacktscannern an Flughäfen
   05. März 2010
 

Berlin / Stuttgart. Der Terroranschlag in Detroit hat der Weltöffentlichkeit erneut vor Augen geführt, dass es eine lückenlose Kontrolle nicht gibt. Der Einsatz von Körperscannern soll diese Lücke schließen und die Flugsicherheit erhöhen. Das Sicherheitspersonal sieht die Fluggäste quasi nackt und kann so Dinge erkennen, die nicht zum Körper gehören. An einigen Flughäfen in Europa und den USA sind solche Scanner probeweise bereits im Einsatz. Geraten dadurch Menschen mit Behinderung automatisch unter Terrorverdacht?

Gemeinsam mit anderen Verbänden warnt unser Landesverband vor [...mehr]


„Das Wohl des Kindes muss immer im Mittelpunkt der Entscheidung stehen.“
   18. Februar 2010
Landesverband begrüßt Empfehlungen des Expertenrates zur schulischen Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderung

Stuttgart (pm). „Das Wohl des Kindes muss immer im Mittelpunkt der Entscheidung stehen.“ Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg begrüßt die heute (18. Februar 2010) vorgelegten Empfehlungen des Expertenrates zur schulischen Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderung in Baden-Württemberg. „Es führen viele Wege nach Rom. Dies gilt auch für die Schullaufbahn von Kindern mit und ohne Behinderung“, meint Geschäftsführerin Jutta Pagel-Steidl. „Die Stärkung des Elternwahlrechtes und [...mehr]


Landesverband begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu „Hartz IV“
   12. Februar 2010
 

Karlsruhe / Stuttgart. Pauschale Abschläge in den einzelnen Verbrauchspositionen bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende („Hartz IV) sind nicht mit dem Grundgesetz vereinbar, da sie jeder empirischen und sachlichen Begründung entbehren. Dies stellt das Bundesverfassungsgericht nun fest. Kritik übte das Gericht auch bei der Berechnung der Regelsätze für Kinder. Das Sozialgeld muss grundsätzlich [...mehr]


Erste gesetzliche Krankenkassen fordern Zusatzbeitrag - Welche Auswirkungen hat dies auf Menschen mit Behinderungen?
   05. Februar 2010
 

Berlin / Stuttgart. Kaum waren die Silvesterknaller verpufft, kündigten etliche gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeiträge an. So begann das Jahr 2010 für mehrere Millionen gesetzlich krankenversicherte Menschen weniger gut. Doch welche Folgen hat der Zusatzbeitrag für Menschen mit schweren Behinderungen? [...mehr]


Keine Abschaffung der Freifahrten für Menschen mit besonders schweren Behinderungen in Bussen und Bahnen
   25. Januar 2010
Landesverband fordert Fahrgeldausfälle mit dem Abbau von Barrieren zu verknüpfen

Stuttgart. Mobilität ist ein Grundbedürfnis und ausdrücklich in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung verankert. Ohne die Nutzung von Bussen und Bahnen wäre die Teilhabe von Menschen mit besonders schweren Behinderungen am Leben in der Gemeinschaft nur schwer zu verwirklichen. Darin sind sich die Betroffenen und ihre Verbände, Landesregierung Baden-Württemberg und alle Fraktionen im Landtag einig. Unisono stellen sie klar: [...mehr]


Vor 70 Jahren begannen die Euthanasie-Morde an Menschen mit Behinderung
   17. Januar 2010
Erinnerung

Stuttgart. Am 18. Januar 1940 begann in Grafeneck auf der Schwäbischen Alb die systematische Ermordung von Menschen mit Behinderung. 10.654 Menschen, darunter Männer, Frauen und Kinder, wurden vom Januar bis Dezember 1940 im Rahmen der sog. „Euthanasie-Aktion T 4“ durch Kohlenmonoxidgas getötet. Die Opfer stammten [...mehr]


Was sich zum 1. Januar 2010 alles ändert
   01. Januar 2010
 

Berlin / Stuttgart. Zum Jahreswechsel 2009 / 2010 traten einige Gesetzesänderungen in kraft, die Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen und ihre Familien haben. Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick: [...mehr]


Kochbuch-CD „Auf eigenen Füßen stehen – Kochrezepte für Menschen mit Behinderung“
   17. Dezember 2009
Neuerscheinung

Stuttgart (pm). „Ich kann doch gar nicht kochen!“ Für viele junge Erwachsene ist dies ein Grund, noch im „Hotel Mama“ zu wohnen. In den vergangenen zwei Jahren organisierte der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg spezielle Kochkurse für Menschen mit Behinderung. So entstand ein Kochbuch mit über 150 Rezepten für [...mehr]


Ohne Freifahrt in Bus und Bahn bleiben Menschen mit besonders schweren Behinderungen außen vor.
   21. November 2009
Mitgliederversammlung lehnt Kürzungen ab und fordert den Abbau von Barrieren

Stuttgart „Es ist für mich ein großes Glücksgefühl, selbständig in die Tagesförderstätte fahren zu können. Dies geht nur, weil ich einen Elektro-Rollstuhl habe, die Stadtbahn barrierefrei zugänglich und nutzbar ist und ich Busse und Bahnen im Nahverkehr kostenlos [...mehr]


Soll die gesetzliche Betreuung über den Tod hinaus bestehen?
   16. Oktober 2009
 

Berlin / Stuttgart. Eigentlich ist alles klar. Für volljährige Menschen, die aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen können, bestellt das Betreuungsgericht einen gesetzlichen Betreuer. Dieser vertritt den behinderten Menschen in den Aufgabenkreisen, für die er bestellt ist – allerdings nur zu Lebzeiten [...mehr]


Gegen das Vergessen – Spur der Erinnerung
   11. Oktober 2009
 

Münsingen / Stuttgart. Vor 70 Jahren wurde die Behinderteneinrichtung Grafeneck auf der Münsinger Alb im Zusammenwirken mit dem Innenministerium Württemberg und dem Landratsamt Münsingen beschlagnahmt und zur Mordfabrik für kranke und behinderte Menschen ausgebaut. Grafeneck war weltweit die erste Mordfabrik. Innerhalb eines Jahres wurden mehr als 10.600 Menschen ermordet.

Das Bürgerprojekt „Spur der Erinnerung“ ist eine der ungewöhnlichsten und größten zivilgesellschaftlichen Aktionen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Etwa 7.000 Menschen [...mehr]


„Ein sorgenfreies Leben gibt es nicht!“
   01. Oktober 2009
 

Stuttgart. „Keine Sorge, Du schaffst das schon! Don’t worry, be happy.“ Jeder von uns kennt diese aufmunternden Sätze. Doch helfen sie uns wirklich bei der Bewältigung unserer Sorgen und Nöte? Der richtige Umgang mit Ängsten und Sorgen stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tagung des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungshaus Hohenheim. [...mehr]


Was Familien mit behinderten Kindern brauchen - und was nicht!
   13. September 2009
 

Berlin / Stuttgart. „Gemeinsam stark mit Behinderung – Familie schafft Zukunft“, lautete der Titel der Fachtagung des Bundesverbandes für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Anfang Mai 2009 in Berlin. Rund 250 Familien mit behinderten Kindern zwischen Bodensee und Ostsee formulierten dabei ihre Wünsche, Erwartungen und Forderungen an ihre Mitmenschen, an Politik und Verwaltung. Was Familien brauchen, ist vor allem [...mehr]


Bahnhof Oberkochen wird barrierefrei
   03. September 2009
 

Berlin / Stuttgart. Gibt es noch Hoffnung auf einen barrierefreien Zugang beim Bahnhof Oberkochen (Ostalbkreis)? Ja. Die Deutsche Bahn will den Bahnhof Oberkochen möglichst bis 2011 komplett barrierefrei ausbauen. Möglich macht dies das Konjunkturpaket der Bundesregierung. Außerdem sei aufgrund steigender Reisendenzahlen [...mehr]


Vorfahrt für Betreuung behinderter Kinder in Pflegefamilien
   24. August 2009
 

Berlin / Stuttgart. Seit vielen Jahren wird gestritten, ob für behinderte Kinder, die nicht in ihren Herkunftsfamilien aufwachsen können, das Jugendamt oder das Sozialamt zuständig ist. Bislang galt: bei Kindern ohne Behinderung sowie bei Kindern mit seelischer Behinderung ist [...mehr]


Die Werkrealschule kommt – auch für behinderte Jugendliche?
   07. August 2009
 

Stuttgart. Mit Beginn der Sommerferien 2009 hat der Landtag entschieden. Die neue Werkrealschule kommt. Die Änderung des Schulgesetzes ist beschlossen. Bereits ab dem Schuljahr 2010 / 2011 werden auf Antrag der Schulträger die Werkrealschulen eingeführt. Die Einführung des neuen Schulkonzepts [...mehr]


Ein dickes Kochbuch für Menschen mit Behinderung
   16. Juli 2009
 

Löffingen / Stuttgart. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“ Mit Unterstützung der Landesstiftung Baden-Württemberg hat der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg Kochkurse für Menschen mit Behinderung organisiert, damit diese sich trauen, so weit wie möglich „auf eigenen Füßen“ zu stehen und vielleicht sogar selbständig in einer eigenen Wohnung leben zu können. So entstand auch die Idee, ein Kochbuch speziell für Menschen mit Behinderung zu entwickeln, denn zum selbständigen Wohnen gehört natürlich auch [...mehr]


Bundesfinanzhof: Kindergeld gehört den Eltern
   08. Juni 2009
 

München / Stuttgart. Eltern eines behinderten volljährigen Kindes, das in einem Wohnheim lebt, haben dann Anspruch auf Auszahlung des ganzen Kindergeldes, wenn sie Aufwendungen mindestens in gleicher Höhe wie das monatliche Kindergeld nachweisen. Dies gilt auch dann, wenn ein Sozialleistungsträger [...mehr]


„Es ist egal, wie man sich bewegt –
entscheidend ist, was man bewegt.“
   26. Mai 2009
Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl am 7. Juni 2009

Stuttgart. Am 7. Juni 2009 werden in den 1.101 Gemeinden rund 20.000 Stühle in den Gemeinderäten und in den 35 Landkreisen rund 2.300 Stühle in den Kreistagen frei. Rund 7,7 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, mit ihrer Stimme zu entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren die frei werdenden Stühle besetzt. Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg hat Fragen und Forderungen („Wahlprüfsteine“, s.u.) [...mehr]


Selbsthilfepreis 2009 für „Fußball baut Brücken“ aus Karlsbad
   06. Mai 2009
Bundesverband zeichnet Selbsthilfe-Initiativen behinderter Menschen und Familien mit behinderten Kindern aus

Berlin / Karlsbad. Zum zweiten Mal vergibt der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm) den Selbsthilfepreis für herausragende Aktivitäten gegenseitiger Unterstützung und Integration behinderter Menschen. Aus 125 Bewerbungen wählte eine Jury [...mehr]


„Aber bitte barrierefrei!“
   19. Februar 2009
Nachwuchsjournalisten an Sonderschulen ausgezeichnet

Stuttgart / Tübingen - Erstmalig haben der Paritätische Baden-Württemberg zusammen mit dem Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg einen Journalistenpreis an Sonderschulen „aber bitte barrierefrei!“ ausgelobt. Am Donnerstag, 19. Februar 2009, wurden in Tübingen die Geldpreise an die Nachwuchsjournalisten überreicht. In den prämierten Audio- und Videobeiträgen zeigen sie [...mehr]


Landesverband fordert Investitionen für mehr Barrierefreiheit!
   14. Januar 2009
Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes sollen Mittel bereitstellen.

Stuttgart (pm). „Die Konjunkturprogramme des Bundes und des Landes bieten die einmalige Chance, bauliche Hindernisse abzubauen und in mehr Barrierefreiheit zu investieren“, fordert Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg. Barrierefreiheit nützt allen. Deshalb [...mehr]


Landesverband fordert verbesserten Kinderschutz für behinderte Kinder
   09. Dezember 2008
 

Stuttgart (pm). Der Schutz behinderter Kinder vor Kindeswohlgefährdung ist selbst im Kinderland Baden-Württemberg brüchig. Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg fordert deutliche Verbesserungen und einen effektiven Kinderschutz für alle Kinder [...mehr]


Bürokratische Belastung für Familien mit behinderten Kindern senken!
   01. Oktober 2008
 

Norderstedt/Stuttgart. Der Umgang mit dem Amtsschimmel will gelernt sein. Familien mit schwer behinderten Kindern können ein Lied davon singen, wie mühsam es ist, den Amtsschimmel durch den bürokratischen Paragrafendschungel zu leiten. Eine Vielzahl von Meldepflichten, Behördengängen, umfangreichen Schriftverkehr und viele Formulare sind die ständigen Begleiter der Familien mit behinderten und pflegebedürftigen Kindern [...mehr]


„Gute Nacht! – Was bedeutet die Nacht für Menschen mit schweren Behinderungen?“
   31. Juli 2008
Tagung am 24. September 2008 in Stuttgart-Hohenheim

Die Nacht ist für vor allem die Zeit des Schlafens und damit die Kraftquelle für den kommenden Tag. Immerhin verbringen wir ein Drittel unseres Lebens schlafend. „Schäfchen zählen“ und andere Rituale helfen beim Einschlafen. Doch etwa jeder zehnte gesunde Erwachsene leidet unter Schlaflosigkeit.

Wenn die Nacht zum Tag wird. Familien mit Kindern mit schweren Behinderungen wissen um die Bedeutung des Schlafes und die Belastung durch eine gestörte Nachtruhe. Viele erwachsene Menschen mit schweren Hirnschädigungen suchen nach einem geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus. Neben Ein- und Durchschlafstörungen tragen Maßnahmen wie Umlagerungen, nächtliche Sondenernährung und Atemüberwachung dazu bei, dass der Nachtschlaf von Menschen mit schweren Behinderungen unterbrochen wird. Die Liste der möglichen Schlafprobleme [...mehr]


Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg zeichnet neunzehn barrierefreie Gemeinden aus

Schirmherr Wirtschaftsminister Ernst Pfister: „Wenn wir alt sind, werden wir alle eine barrierefreie Umwelt brauchen“
   02. Juli 2008
Gemeinsame Presseerklärung des Wirtschaftsministeriums und des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg

Neunzehn Städte und Gemeinden wurden heute in Stuttgart im Rahmen des vom Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V. ausgelobten Wettbewerbs „Gesucht: Barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg“ für ihr vorbildliches Engagement zugunsten eines barrierefreien Lebensraumes ausgezeichnet. Wirtschaftsminister Ernst Pfister, Schirmherr des Wettbewerbs, würdigten bei der Preisverleihung im LBBW-Forum die Preisträger als Vorbilder für ein [...mehr]


Ratgeber „Schule – und wie weiter? Hilfen zur richtigen Entscheidung“
   02. Mai 2008
Neuerscheinung
Stuttgart (pm). „Schule – und wie weiter?“ Diese Frage beschäftigt Mütter und Väter körper- und mehrfachbehinderter Kinder stark. Wo wird mein behindertes Kind künftig wohnen? Wo wird mein behindertes Kind künftig arbeiten? Welche Hilfen gibt es für den Alltag? Die Suche nach Antworten [...mehr]

Sonderschule macht es vor: seit dreißig Jahren werden Haupt- und Realschüler erfolgreich gemeinsam unterrichtet
   21. Februar 2008
Landesverband begrüßt Initiative von Kultusminister Rau

Stuttgart (pm). Die Schule für Körperbehinderte an der Stiftung Körperbehindertenzentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten praktiziert längst, was Kultusminister Helmut Rau als neues Konzept präsentiert [...mehr]


Wettbewerb
»Gesucht: Barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2008«
Teilnahme bis zum 20. März 2008 möglich
   19. Dezember 2007
Landesverband fordert barrierefreie Städte und Gemeinden

Stuttgart (pm). Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg schreibt zum dritten Mal – nach 1998 und 2002 – den Wettbewerb »Gesucht: Barrierefreie Gemeinde in Baden-Württemberg 2008« aus. »Ausgezeichnet werden Gemeinden [...mehr]


Landesverband trauert um ehemaligen Vorsitzenden Werner Bitz
   04. Dezember 2007
Nachruf

»Dem Menschen gleichviel wer er sei
und woher er käme,
als Mensch zu begegnen.«

Theodor Heuss

Er lebte Engagement für körper- und mehrfachbehinderte Menschen und ihre Familien. Eigenwillig, gradlinig und fair.

Tief betroffen und in großer Trauer nimmt der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg e.V. Abschied von seinem ehemaligen Vorsitzenden. Werner Bitz war zunächst von 1990 bis 1994 Beisitzer im Vorstand und von 1994 bis 2000 Vorsitzender. [...mehr]


»Die Eingliederungshilfe ist unantastbar.«
   17. November 2007
4-Punkte-Katalog beschlossen
Stuttgart. Das Beratungstelefon des Landesverbandes in Stuttgart klingelt. Es meldet sich Frau Schneider*, die mit ihrer Familie im Landkreis Schwäbisch Hall lebt und Rat sucht. Ihr 18-jähriger körperbehinderter Sohn Martin* hat erfolgreich an einer Regelschule den Hauptschulabschluss geschafft. Anschließend [...mehr]

Droht kleinen Bahnhöfen das Aus?
   11. Oktober 2007
Verbände kritisieren Pläne des Bundesverkehrsministers Tiefensee

Laut Plänen von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) wird es ab kommendem Jahr keinen barrierefreien Aus- oder Umbau auf Bahnhöfen mit weniger als 1.000 Fahrgästen pro Tag mehr geben. Bundeszuschüsse zur Verbesserungs- und Ausbaumaßnahmen für den Schienenpersonennahverkehr, deren Umsetzung volkswirtschaftlich nicht zu vertreten ist, sind zu unterlassen, [...mehr]


Referentenentwurf: Weiterentwicklung der Pflegeversicherung
   Oktober 2007
 
Berlin / Stuttgart (pm). Die Bundesregierung will die Pflegeversicherung noch besser an den Bedürfnissen und Wünschen der pflegebedürftigen Menschen ausrichten. Die Geldbeträge für die Leistungen sollen daher angehoben und vor allem die häusliche Pflege gestärkt werden. Neu sind u. a. die Ideen, [...mehr]

Die Würde des Menschen ist unantastbar ? wie gelingt die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zwischen Solidarität und Kostendruck?
   27. Juli 2007
Fachtagung am 26. September 2007
Stuttgart (pm). Die Geburt eines behinderten Kindes verändert die Lebenssituation einer Familie grundlegend. Nichts ist mehr wie es vorher war [...mehr]

Diesel-Rußpartikelfilter: Jetzt können behinderte Menschen kostengünstig nachrüsten!
   25. Mai 2007
A.T.U, TWINTEC AG und Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte vereinbaren Rabattregelung in Höhe des entgangenen Steuervorteils
Weiden, Düsseldorf, Berlin. Das am 1. April 2007 in Kraft getretene 4. Kraftfahrzeugsteueränderungsgesetz hat steuerliche Anreize in Höhe von bis zu 330 Euro für den nachträglichen Einbau von Diesel-Rußpartikelfiltern geschaffen. Ziel ist es, Belastungen für die Umwelt und die Gesundheit durch Partikelemissionen aus Dieselfahrzeugen zu reduzieren. Menschen mit Behinderung und deren Fahrdienste, [...mehr]

1. Mai 2002 – 1. Mai 2007:
Fünf Jahre Behindertengleichstellungsgesetz (BGG)
   02. Mai 2007
Barrierefreier Zugang zum Bahnsteig in öffentlicher Petition gefordert
Stuttgart/Berlin (pm). Seit fünf Jahren gibt es das Behindertengleichstellungsgesetz. Kernstück des Gesetzes ist die „Schaffung einer umfassenden Barrierefreiheit“. Doch im Alltag ist man davon noch meilenweit entfernt. „Das Gesetz ist ein zahnloser Tiger. Es sieht zwar die Mitwirkung [...mehr]

Öffentliche Petition eingereicht – Mitzeichnung bis 1. Mai möglich
   21. März 2007
Barrierefreier Zugang zum Bahnsteig gefordert
Stuttgart/Berlin (pm). Kleine Bahnhöfe müssen nicht barrierefrei gestaltet sein. Zu diesem Ergebnis kam das Bundesverwaltungsgericht. Die Verbandsklage des Bundesverbandes für Körperbehinderte und des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter [...mehr]

Aufatmen beim Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte
   25. Januar 2007
Kürzungen bei privaten Schulkindergärten sind vom Tisch
Stuttgart (pm). Mit Erleichterung nimmt der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg die heutige (25.01.2007) Entscheidung des Finanzausschusses im Landtag von Baden-Württemberg auf, die angekündigten Kürzungen bei den Personalkostenzuschüssen an private Schulkindergärten zurückzunehmen [...mehr]

Schwer behinderte Kinder und ihre Familien werden im „Kinderland Baden-Württemberg“ abgestraft
   16. Januar 2007
Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte und Lebenshilfe protestieren gegen geplante Kürzung der Landeszuschüsse bei privaten Schulkindergärten für behinderte Kinder
Stuttgart (pm). Bis in der 60er Jahre hinein waren viele behinderte Kinder vom Recht auf vorschulische und schulische Bildung ausgeschlossen. Damals gründeten sich im ganzen Land Lebenshilfe- und Spastikervereine (Körperbehindertenvereine). Die Eltern geistig, körperlich und mehrfachbehinderter Kinder kämpften für vorschulische und schulische Einrichtungen [...mehr]

Rezeptewettbewerb „Auf eigenen Füßen stehen“
   22. Dezember 2006
 

Stuttgart (pm). „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.

Wir suchen Koch- und Backrezepte für jeden Tag, die in der Zubereitung einfach sind, lecker schmecken, gesund und ausgewogen sind und dazu noch kostengünstig sind. Außerdem suchen wir Tipps, die den Alltag erleichtern [...mehr]


Eine schöne Bescherung – Weihnachtsbeihilfe für Heimbewohner
   05. Dezember 2006
 

Rechtzeitig vor Weihnachten, dem Fest der Freude, haben Bundestag und Bundesrat in Berlin dem Gesetz zur Änderung des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII) und anderer Gesetze zugestimmt. Nach einjähriger Pause wurde eine einmalige Weihnachtsbeihilfe für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, [...mehr]


Hans Ulrich Karg und Dr. Ulrich Noll als Vorsitzende wiedergewählt
Verband fordert Nachbesserung der Verwaltungsreform Baden-Württemberg
   19. November 2006
 

Stuttgart (pm). Die Mitgliederversammlung wählte am 18. November 2006 in Stuttgart eine neue Verbandsspitze für die kommenden drei Jahre. Hans Ulrich Karg, pädagogischer Vorstand der Stiftung Körperbehindertenzentrum Oberschwaben in Weingarten, wurde als Landesvorsitzender einstimmig bestätigt. Seit 2002 ist Karg [...mehr]


„40 Jahre und kein bisschen leise …“ – 40 Jahre Elternselbsthilfe
   13. Oktober 2006
Körper- und mehrfachbehinderte Menschen dürfen nicht zum Kassenobjekt degradiert werden

Stuttgart (pm). Mit einer Festveranstaltung im Stuttgarter Telekom Tagungshotel feiert der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg am 14. Oktober 2006 sein 40jähriges Bestehen. Eltern körper- und mehrfachbehinderter Kinder machen damals wie heute Druck und kämpfen [...mehr]


"Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme"
   20. September 2006
Experten warnen vor Gefahr der Unterernährung bei Schwerstbehinderten
Stuttgart. Die Ernährung von Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen stand am Dienstag im Mittelpunkt einer gemeinsamen Fachtagung des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Hohenheim. Rund 170 Eltern und Fachkräfte aus der Behindertenhilfe [...mehr]

Tagung: Essen ist mehr als nur Nahrungsaufnahme
   27. Juli 2006
 
Stuttgart. „Was bedeutet Ernährung für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tagung [...mehr]

Bundesverwaltungsgericht weist Klage wegen eines nicht barrierefreien Bahnhofs ab
   21. April 2006
In Oberkochen ist der Zug für Rollstuhlfahrer abgefahren
Düsseldorf / Krautheim. Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte sowie der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) sind am 5. April mit ihrer Verbandsklage gegen das Eisenbahn-Bundesamt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gescheitert. Die Leipziger Richter [...mehr]

Bitte nicht lächeln!
   22. März 2006
Anforderungen an neuen Reisepass benachteiligt Menschen mit Behinderung
Berlin / Stuttgart. Die Anforderung an den neuen elektronischen Reisepass schafft seit 1. November 2005 Menschen mit Behinderungen neue Barrieren. Die Passmusterverordnung schreibt vor, dass das Passbild zur biometrischen Erkennung geeignet sein muss.

Konkret heißt dies [...mehr]

Verband lehnt die Abschaffung von Heimen für Menschen mit Behinderung ab
   17. Januar 2006
Verband beklagt, dass körper- und mehrfachbehinderte Menschen beim Modellversuch „Persönliches Budget“ außen vor blieben
Stuttgart (pm). Als einen „Trugschluss erster Güte“ bezeichnet Jutta Pagel, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg, die Forderung mancher Experten, Heime für Menschen mit Behinderung völlig abzuschaffen. Pagel warnt davor, Familien und ehrenamtliche Helfer zu überfordern. Der Verband fordert [...mehr]




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Links und Hinweise

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Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Baden-Württemberg
Serviceportal für Baden-Württemberg
Logo des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen | Externer Link zur Seite:  »Online Beratung«  (Seite öffnet im neuen Fenster)
Ferienhäuser des Landesverbandes
Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation in Baden-Württemberg
Auf eigenen Füßen stehen – Koch- und Haushalttipps für Menschen mit Behinderung
Ziel: Barrierefreiheit!
Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.
LEUCHTLINIE - Beratung und Auskunft für Betroffene von rechter Gewalt
GKV - Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen
»Windelwechsel auf dem Fußboden? Nein, danke!« - Toiletten für alle » Baden-Württemberg
LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V.