Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.
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Einblicke: Mit dem Persönlichen Budget am Leben in der Gemeinschaft teilhaben
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"Keine große Sprünge machen" kann Christine Würz aus Eislingen mit ihrem Persönlichen Budget zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Die Rollstuhlfahrerin ist ständig auf Hilfe Dritter angewiesen und berichtet aus ihrem Alltag. Sie hat den Weg durch den Paragrafendschungel gewagt.
Zur Reha kommt man nur, wenn man sich selber versorgen kann.
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Der unbehinderte Zugang zur medizinischen Rehabilitation ist in der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verankert. Doch gibt es geeignete Einrichtungen für pflegebedürftige junge Frauen im Rollstuhl? Christine Würz aus Eislingen berichtet als selbst Betroffene von ihren Erfahrungen. Abends bereits um 19 Uhr ins Bett gehen zu müssen, ist dabei Teil des erlebten Alltags.
Der erste Blick ins Gesicht fällt auf die Zähne.
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Bei unserer Tagung "Ein Koffer voller Zahnbürsten ... " am 9. Juli 2011 in Stuttgart erzählte Karin Geiger aus Kohlberg ihre Erfahrungen. Die Mutter einer mehrfachbehinderten Tochter ist gelernte Zahnarzthelferin und legt großen Wert auf die Zahngesundheit aller Familienmitglieder. Zähne richtig putzen, professionelle Zahnreinigung und der regelmäßige Zahnarztbesuch gehören daher ganz selbstverständlich dazu.
Für mich ist eine barrierefreie Zahnarztpraxis absolut notwendig.
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Bei unserer Tagung "Ein Koffer voller Zahnbürsten ..." am 9. Juli 2011 erzählte Pierre Mayer aus Stuttgart seine Erfahrungen. Für den Rollifahrer ist neben dem regelmäßigen Zähneputzen zuhause wichtig, dass die Zahnarztpraxis stufenlos erreichbar und rundum barrierefrei ist. Die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg hilft Patienten bei der Suche nach einer barrierefreien Zahnarztpraxis.
Jeder verlorene Zahn ist eine Niederlage.
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Bei unserer Tagung "Ein Koffer voller Zahnbürsten ..." am 9. Juli 2011 in Stuttgart sprach Helga Vazquez mit Zahnarzt Dr. Guido Elsäßer aus Kernen im Remstal. Da Zahnbeläge unweigerlich zu Erkrankungen führen, gibt es nur einen Weg: Zähne putzen, aber richtig! Die tägliche Zahnpflege zuhause wird ergänzt durch eine professionelle Reinigung beim Zahnarzt. Dort ist man auf Patienten mit Handicap vorbereitet, so dass die Angst vor dem Zahnarzt völlig unbegründet ist.
Gesund beginnt im Mund.
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Bei unserer Tagung "Ein Koffer voller Zahnbürsten ..." am 9. Juli 2011 in Stuttgart sprach Helga Vazquez mit Zahnarzt Dr. Elmar Ludwig aus Ulm. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Alterszahnheilkunde und Behindertenbehandlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg stellte dabei das Konzept vor, wie sich die Zahnärzte auf pflegebedürftige Patienten vorbereiten, denn: "Gesund beginnt im Mund".
Nie die Zähne schrubben! Nie von vorne putzen!
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Bei der Tagung "Ein Koffer voller Zahnbürsten ..." am 9. Juli 2011 in Stuttgart gab Dentalhygienikerin Silvia Reichmann aus Kernen im Remstal Angehörigen und Mitarbeitern in Wohneinrichtungen praktische Tipps, wie man Zähne richtig putzt. Im Gespräch mit Helga Vazquez stellt sie die richtige Technik vor, z.B. den "liebevollen Schwitzkasten". Karin Geiger aus Kohlberg probierte es gleich aus - und war begeistert.
Talentschmiede Stephen-Hawking-Schule: eine Schule mit vielfältigen Angeboten
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Zum Schuljahresende 2010 / 11 geht er in den Ruhestand: Direktor Klaus Förster, Schulleiter der Stephen-Hawking-Schule (Schule für Körperbehinderte) und stellvertretender Geschäftsführer der SRH Schulen GmbH in Neckargmünd. Jutta Pagel-Steidl sprach mit ihm über den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung, über das Besondere einer UNESCO-Schule und über eine nahezu kreidefreie Schule.
Inklusion = Utopie: Faktencheck für Baden-Württemberg
vor der Landtagswahl 2011

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Der Verein Selbstbestimmt Leben im Landkreis Ludwigsburg hat zu einer Podiumsdiskussion am 16. Februar 2011 in das barrierefreie Staatsarchiv in Ludwigsburg eingeladen. Im Mittelpunkt stand die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen. Gebärdendolmetscher waren mit dabei. Rede und Antwort standen: Martin Müller (FDP), Jürgen Walter (GRÜNE), Claus Schmiedel (SPD), Klaus Herrmann (CDU), Hans-Jürgen Kemmerle (LINKE). Ein Beitrag von Helga Vazquez und Jutta Pagel-Steidl.
"Fußball baut Brücken" - Wenn Rollifahrer kicken ...
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"Fußball baut Brücken" - Schüler der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach kicken gemeinsam mit Jugendlichen des SC 1906 Neuburgweier. Wenn Rollifahrer kicken, geht die Post ab. Und sogar ein Fußballtor mit ganz besonderen Maßen wurde in Eigenregie gebaut. Eine Wanderausstellung mit Fotos wurde am 30. September 2010 im Kultusministerium in Stuttgart eröffnet. Konrektor Lothar Reisinger im Gespräch mit Jutta Pagel-Steidl.
"Fußball baut Brücken" - So sehen Sieger aus ...
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"Fußball baut Brücken" - Jugendleiter Günter Bechtold vom SC 1906 Neuburgweier ist Feuer und Flamme, wenn es um das gemeinsame Kicken von Kindern mit und ohne Behinderung geht. Seit 2004 gibt es das gemeinsame Fußballspiel mit den Schülern der Schule für Körperbehinderte in Karlsbad-Langensteinbach. Bislang ist es das einzige inklusive Fußballprojekt, erzählte Günter Bechtold bei der Ausstellungseröffnung am 30. September 2010.
Leben in einer außergewöhnlichen Situation - Familien mit einem behinderten Kind
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Privatdozent Dr. Andreas Eckert von der Hochschule für Heilpädagogik Zürich beschreibt aus der Sicht des Wissenschaftlers bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010, was das Familienleben mit einem behinderten Kind prägt.
Engagement lohnt sich!
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Nicht in Systemen denken, sondern den Mensch in den Mittelpunkt nehmen! Christine Rudolf MdL berichtet bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 über die Vereinbarkeit von Leben mit Behinderung und Politik. Ihr Fazit: Engagement braucht Kraft, aber es lohnt sich!
Bürokratie abbauen - Familien mit behinderten Kindern entlasten
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Henrik Riedel von der Bertelsmann-Stiftung fasst bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 die Ergebnisse einer Studie zum Bürokratieaufwand von Familien mit behinderten Kindern zusammen. Sie kämpfen durchschnittlich 40 Stunden jährlich gegen die Bürokratie.
Auf dem Weg zur familienfreundlichen Gemeinde
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Erich Stutzer ist Leiter der Familienforschung beim Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 berichtet er über Maßnahmen auf dem Weg zur familienfreundlichen Gemeinde.
Mütter stärkt Euch! - Mütterwerkstatt
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Gabriele Kall (Aachen) und Gertrud Zürrlein (Hausen bei Würzburg) stellen bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 die Mütterwerkstatt im Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen vor. Dort vernetzen sich Mütter behinderter Kinder, um sich gegenseitig zu stärken und Mut zu machen.
Großeltern - ruhender Pol in stürmischen Zeiten
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Uwe Herbener-Roos ist selbst Großvater und beschreibt bei unsrer Tagung "Familie" am 21.09.2010, welche Bedeutung Oma und Opa für Familien mit behinderten Kindern haben.
Getrennte Wege - alleinerziehende Mütter und Väter mit behinderten Kindern
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Sigrid Grantner vom Landesverband Alleinerziehender Mütter und Väter Baden-Württemberg (VAMV) berichtet bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 über eigene Erfahrungen und welche Hilfen Einelternfamilien mit behinderten Kindern brauchen.
Familien mit behinderten Pflegekindern
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Heinz Kuhn hat selbst behinderte Pflegekinder und ist Vertrauensperson des Bundesverbandes behinderter Pflegekinder. Bei unserer Tagung "´Familie" am 21.09.2010 berichtet er aus dem Alltag. Was ist vor der Aufnahme zu beachten? Welche Besonderheiten gibt es, wenn die Pflegekinder volljährig werden?
"Ich schlag mich schon durch"
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Dr. Tilmann Kleinau kam als sog. Contergan-Kind mit kurzen, missgebildeten Armen und Beinen zur Welt. Heute ist promovierter Sprach- und Literaturwissenschaftlicher und arbeitet als freier Übersetzer. Sein größtes Hobby ist das Schlagzeug spielen. Bei unserer Tagung "Familie" am 21.09.2010 las er aus seiner Biografie und macht Mut, denn: "ich lebe verdammt gerne!"
Bildung für Alle - Schule neu denken (Kurzfassung, 05:33)
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Schule neu denken - Inklusive Schulen aus der Sicht von jungen Menschen mit und ohne Behinderung.
Kernaussagen (Livemitschnitt) einer Talkrunde unter der Leitung von Silke Arning (SWR) bei der Tagung "Bildung für alle - Schule neu denken" am 12. Juni 2010 in Stuttgart. Die Talkrunde ist im Wortlaut nachzulesen in der gleichnamigen Dokumentation (download hier, PDF, 2.8 MB).
Bildung für Alle - Schule neu denken (Langfassung, 51:52)
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Schule neu denken - Inklusive Schulen aus der Sicht von jungen Menschen mit und ohne Behinderung.
Livemitschnitt einer Talkrunde unter der Leitung von Silke Arning (SWR) bei der Tagung "Bildung für alle - Schule neu denken" am 12. Juni 2010 in Stuttgart. Die Talkrunde ist im Wortlaut nachzulesen in der gleichnamigen Dokumentation (download hier, PDF, 2.8 MB).
"... das wollt' ich Euch geben zum Abschied ..."
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Musikalisch verabschiedete Hans Ulrich Karg den scheidenden Bundesvorsitzenden Aribert Reimann sowie das Vorstandsmitglied Martin Eckert offiziell am Vorabend der Vorstandsneuwahlen am 10.10.2010 in Wartaweil am Ammersee.
"Mein letzter Appell: Vergessen Sie nicht, für wen wir das alles machen!"
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Ein Kapitän geht von Bord. Nach zehn Jahren gab Aribert Reimann aus Tarp sein Amt als Bundesvorsitzender ab. In bewegenden Worten schilderte er, weshalb eine starke Elternselbsthilfe für Familien mit schwer behinderten Kindern so wichtig ist.
"Die Herausforderungen annehmen"
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Unmittelbar nach der Wahl sprach Jutta Pagel-Steidl mit der neu gewählten Bundesvorsitzenden Helga Kiel aus Kiel über ihre Motivation, sich im Bundesverband zu engagieren.
Liebe, Partnerschaft und Sexualität - ist das auch etwas für mich?
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Wie Roberto S. für sich seine Sexualität entdeckt hat und was es für ihn bedeutet, erzählte er bei einem Wochendseminar am 23./24. Juli 2010 in Heidelberg.
"Topf sucht Deckel."
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Es ist ganz schön schwierig, seine Traumfrau kennenzulernen. Roberto S. räumt gleichzeitig mit dem weit verbreiteten Vorurteil "wer schwer körper behindert ist, ist auch schwer geistig behindert" auf.
Wie können Menschen mit schweren Behinderungen ihre Sexualität erleben?
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Sexualität ist ein Grundrecht. Wie können Frauen und Männer mit schweren Behinderungen ihre Sexualität? Welche Rahmenbedingungen sollten auch in betreuten Wohnformen dafür geschaffen werden? In einem Wochenendseminar am 23./24. Juli 2010 in Heidelberg stand Sexualpädagogin Alina Mertens Rede und Antwort.
"Ich habe einen Traum." - Persönliche Zukunftsplanung
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Bei der Persönlichen Zukunftsplanung steht den Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt und kennt keine Denkverbote. Prof. Dr. Jo Jerg von der Evang. Hochschule Ludwigsburg erklärt die Methode der persönlichen Zukunftsplanung.
Persönliche Zukunftsplanung und Hilfeplanung - zwei Begriffe für ein und dasselbe?
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Es ist schon verwirrend. Prof. Dr. Jo Jerg erklärt den Unterschied zwischen Persönlichen Zukunftsplanung und Hilfeplanung.
Welche Rolle haben die Eltern für Menschen mit Behinderungen?
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Ohne Eltern und Familie geht fast nichts. Eltern bewegen Vieles. Prof. Dr. Jo Jerg berichtet über seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Eltern.
Wie kann die Wissenschaft Teilhabe und Selbstbestimmung fördern?
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Die Evang. Hochschule Ludwigsburg hat über 30 Jahre Erfahrung, Teilhabe zu verwirklichen. Prof. Dr. Jo Jerg berichtet über konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis.
Der SWR auf dem Weg zur Barrierefreiheit
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Der Südwestrundfunk (SWR) wurde für seine barrierefreie Seite www.swr.de im Dezember 2009 mit der "silbernen Biene" ausgezeichnet. Was es für den SWR diese Auszeichnung bedeutet und wohin die spannende Reise in eine barrierefreie Medienwelt geht, sprach Jutta Pagel-Steidl im April 2010 mit dem Projektverantwortlichen Rainer Scheuffele vom SWR.
...und wie werden Radio und Fernsehen barrierefrei?
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Von Transkription, Untertitel und mehr berichtet Rainer Scheuffele vom SWR.
...und wie geht es voran bei den Kontrasten?
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Wie der SWR sein Ziel verfolgt, ohne Hürden leichter durchs Internet zu navigieren, berichtet Rainer Scheuffele vom SWR.
"Vergesst unsere Kinder nicht!" - Eltern behinderter Kinder demonstrieren in Offenburg
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Das hat es seit über 30 Jahren nicht mehr gegeben: am 5. Juli 2010 gingen Menschen mit Behinderungen und ihre Familien in Offenburg auf die Straße und forderten ihre Rechte ein. "Teilhabe und Wertschätzung für mich sollte selbstverständliche Gültigkeit haben!" war auf Transparenten zu lesen. Die Eltern fordern ein neues Wohnheim für junge erwachsene Menschen mit Behinderung und hohem Pflegebedarf. Ein Beitrag der privaten Offenburger Lokalsender HITRADIO OHR und SCHWARZWALDRADIO.
Schwimmen ist gesund und macht Spaß - die Freiheit gönn´ ich mir!
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Im Winterhalbjahr lädt der Spastikerverein Lörrach jeden Samstag zum Schwimmen in das Hallenbad in Maulburg ein. Für körper- und mehrfachbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie deren Eltern sind diese Stunden im Wasser ein tolles Erlebnis. Übungsleiter Gert Franke aus Schopfheim gibt Einblicke in das gesunde Freizeitvergnügen.
Amerikanische Studentinnen zu Besuch im Haus Damasina
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Fröhlicher Gesang erfüllt das Wohnheim des Spastikervereins Offenburg in Schutterwald. Zu Gast sind amerikanische Studentinnen aus North Carolina, die alle selbst in Pflegeberufen arbeiten. Sie sind beeindruckt - auch darüber, dass die Mitarbeiter ganz normale Kleidung tragen. Ein Bericht von Jutta Pagel-Steidl.
Unsere Vielfalt gemeinsam leben - das Kinderhaus Villa im Zaubergarten in Karlsruhe
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Jutta Pagel-Steidl im Gespräch mit Marita Uhlenbrock, Leiterin des Schulkindergarten für Körperbehinderte in Karlsruhe-Durlach. Ab Frühjahr 2010 werden Kinder mit und ohne Behinderung im Vorschulalter in den Zaubergarten einziehen und gemeinsam Vielfalt im Alltag leben.
Welche Schule ist die richtige? Regelschule, Sonderschule oder eine Schule für alle?
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Helga Vazquez im Gespräch mit Pierre Mayer, der die Schule für Körperbehinderte Stuttgart besucht hat.
Vom Gassenengel und dem Hausteufel - oder warum die Sonderschule keine Aussonderung ist.
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Jutta Pagel-Steidl im Gespräch mit Bärbel Schwaer, die Mutter von Drillingen ist und liebevoll aus dem Alltag ihrer schwerstbehinderten Tochter Elli erzählt.
Vom Für und Wider der Sorgen
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Im Gespräch mit Prof. Dr. Jürgen Hoyer, Technische Universität Dresden
Sorgen teilen - Leben mit Behinderung
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Im Gespräch mit Dipl. Psychologin Verena Bez, Körperbehindertenförderung Neckar-Alb in Mössingen
Was freut, was belastet Menschen mit Behinderungen im Alltag?
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Im Gespräch mit Pierre Mayer aus Stuttgart
Pränataldiagnostik - ein Geschäft mit der Angst?
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Im Gespräch mit Annegret Braun, Leiterin von PUA, einer Beratungsstelle zur pränatalen Untersuchung und Aufklärung in Stuttgart
Was bedrückt Eltern behinderter Kinder?
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Im Gespräch mit Tobias Haas aus Wernau, der in der Seelsorge für Familien mit behinderten Kindern in der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig ist.
ich mach dich gesund ... - Eltern behinderter Kinder berichten
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Für behinderte Kinder ist die Situation im Krankenhaus oft noch schwieriger. Die Kliniken sind auf ihre besonderen Bedürfnisse nicht oder nur unzureichend eingestellt. Eltern behinderter Kinder berichten über ihre guten und weniger guten Erfahrungen.
Ich muss ins Krankenhaus. Menschen mit Behinderungen berichten.
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Fast jeder hat Angst, wenn er ins Krankenhaus muss. Fast alles ist unbekannt: Die Ärzte, die Schwestern, die Untersuchungsinstrumente und -apparaturen, die oft unangenehmen Untersuchungen, die Medikamenteneinnahme, das Essen und der gesamte Tagesablauf. Doch damit nicht genug: ist die Klinik auch barrierefrei?
Sehnsucht nach Sicherheit.
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Wozu dient das Problemverhalten von Menschen mit schweren Behinderungen? Im Gespräch mit Karl Leitner, Autor und Dozent an der Evang. Fachschule für Heilerziehungspflege Schwäbisch Hall
Selbsthilfe heute - Interview mit Hans Ulrich Karg
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Jutta Pagel-Steidl im Gespräch mit dem wieder gewählten Vorsitzenden des Landesverbandes, Hans Ulrich Karg aus Bad Waldsee, über die Bedeutung der Elternselbsthilfe, über Respekt in der Begegnung mit Menschen mit Behinderungen und über deren erfolgreiche Teilhabe.
Teilhabe behinderter Menschen - Interview mit Dr. Ulrich Noll MdL
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Jutta Pagel-Steidl im Gespräch mit dem wieder gewählten stellvertretenden Vorsitzenden des Landesverbandes, Dr. Ulrich Noll MdL aus Aichtal, über das Zusammenwirken von Selbsthilfe und Politik sowie die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Land.
Teilhabe behinderter Menschen ist kein Sparmodell - Interview mit Armin Bönisch
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Jutta Pagel-Steidl im Gespräch dem wieder gewählten Vorstandsmitglied des Landesverbandes, Armin Bönisch aus Schrozberg, über die Rolle der Eltern, die Anforderungen an Schule sowie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Zeiten knapper Kassen.
Stehen die kostenlosen Nutzung von Bussen und Bahnen für schwer behinderte Menschen vor dem Aus?
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...Baden-Württemberg stellt die kostenlose Nutzung von Bussen und Bahnen für schwer behinderte Menschen auf den Prüfstand. 31,4 Millionen Euro Fahrgeldausfälle erstattet das Land derzeit jährlich den Verkehrsunternehmen. Am 11. November 2009 wurde bekannt, dass die Landesregierung prüfen will, ob sie gemeinsam mit den anderen Bundesländern im Bundesrat die kostenlose Nutzung einschränken kann. Dazu wäre eine Änderung des Sozialgesetzbuches IX notwendig. Jens Bertrams vom Berliner Internetradio www.ohrfunk.de hat Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg, dazu am 16. November 2009 befragt.
Besuchen in Finnland alle Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam die allgemeine Schule?
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..."Keiner darf zurückbleiben", lautet das Motto des finnischen Schulsystems. Werden alle Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet? Gibt es keine Sonderschule? Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin des Landesverbandes, wollte es genau wissen. Sie traf in Lahti Marjaana Suosalmi, Direktorin des Lahti Rehabilitation Centre, dessen Träger die Finnish Association of People with Mobility Disabilities ist. Das Interview ist deutsch-englisch.

Gute Nacht!
Ein Gespräch mit Sabine Eller,...

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...Leiterin des Schlaflabors der Klinik Schillerhöhe in Gerlingen über die Grundlagen des Schlafs.

Gute Nacht!
Was bedeutet der Schlaf für Menschen mit schweren Behinderungen?

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Ein Gespräch mit Dr. Rainer Blank, Leitender Arzt des Kinderzentrums Maulbronn.

Gute Nacht!
Wie die Albatros-Nachtwachen in Wiesbaden Eltern behinderter Kinder entlasten.

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Ein Gespräch mit Claudia Ebel aus Wiesbaden.

Gute Nacht!
Über praktische Hilfen zum Schlafen berichten...

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...Matthias Bach (Angebote der basale Stimulation),
Christina Class (Blickwinkel Kinästhetik) und
Petra Hirt (Angebote nach dem Bobath-Konzept).

Gute Nacht!
Zwischen Wachsein und Träumen - wie Klangmassage und Musiktherapie wirken können.

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Ein Gespräch mit Diplom-Musikerin Uta Karen Mempel aus Esslingen.

Welche Schule ist für Kinder mit Behinderung die richtige?
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Sollen die Sonderschulen abgeschafft werden? Sollen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam die Schule besuchen? Helga Vazquez vom Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Baden-Württemberg hat bei Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 des Heinrich-Heine-Gymnasiums Ostfildern nachgefragt. Sie hatten am 13. Mai 2009 die Debatte zur Abschaffung der Sonderschulpflicht im Landtag von Baden-Württemberg von den Zuschauerränken mitverfolgt.

* Stadtspaziergang Bad Urach *
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Die Kurstadt Bad Urach liegt im Ermstal am Fuße der Schwäbischen Alb. Die Teilnehmer der blindentechnischen Grundqualifizierung 2008 der Stiftung Nikolauspflege hatten sich im Rahmen eines Radioworkshops des Paritätischen Internetradioprojekts s-pod das touristische Bad Urach unter dem Aspekt der Barrierefreiheit unter die Lupe genommen. Oder kurz gesagt: Eine Stadtbesichtigung für die Ohren erstellt. Und jetzt geht’s los: ein alemannischer Tourist in Schwaben.

* Wie barrierefrei ist Bad Urach? *
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Blinde und sehbehinderte s-pod-Reporterinnen und Reporter der Stiftung Nikolauspflege checken die Barrierefreiheit Bad Uracher Wege und auch Wanderwege. Kommt man ohne fremde Hilfe zum Uracher Wasserfall? Einfach mal fragen. Ein Interview mit Frauke Dämgen vom Haus des Gastes in Bad Urach.

* Hindernisse für Rollstuhlfahrer *
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Die Klasse F 8 c der Schule für Körperbehinderte der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb in Mössingen hatte sich ebenfalls im Rahmen eines Radioworkshops umfassend mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt: Zu hohe Regale im Supermarkt, fehlende Rampen, hohe Bordsteinkanten, fehlende Rollstuhl-WC oder zu enge Umkleidekabinen bereiten beim Stadtbummel mehr Frust als Lust. Hören Sie rein!

* Hindernisse für Läufer *
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Nicht jede Behinderung ist sichtbar und erschwert doch im Alltag. Die Schüler der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb zeigen die vielen unsichtbaren Barrieren und Vorurteile im täglichen Leben auf. Sie appellieren daran, die Barrieren in den Köpfen endlich einzureißen. Hören Sie rein!

* Was bekommen Menschen mit Behinderung bezahlt? *
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Erhalten behinderte Menschen alles umsonst, beispielsweise die Reise nach Mallorca? Der Beitrag der Schüler der Körperbehindertenförderung Neckar-Alb informiert, wie die Schwerbehinderung im Einzelfall finanziell ausgeglichen wird. Hören Sie rein!

Mit dem Rolli durch den Schnee
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Alles schlittert und rutscht. Alles flucht und schimpft. Wer kann, verlässt das Haus am besten nicht. Der heftige Schneefall und die starke Kälte sind für Rollstuhlfahrer ganz besonders schlimm. Das Schlimmste ist, dass die Räder ständig im Schnee stecken bleiben. Bei Steigungen drehen sie durch. Eine Straßenüberquerung kann lebensgefährlich sein, wenn der Rollstuhl Mitten auf der Straße stecken bleibt oder die Schwelle zum Gehweg nicht überwindet. Ein Fortkommen ohne fremde Hilfe ist für einen Rollstuhlfahrer im Schnee kaum machbar. Ein Radiobeitrag von Jutta Pagel (Länge: 2,11 Minuten).

* Ausgezeichnet beim Journalistenwettbewerb „aber bitte barrierefrei!“ *



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Links und Hinweise

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Wandern mit dem Rollstuhl in Baden-Württemberg
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V.
SWEF Radioportal - Ihr Radio für Soziales
Auf eigenen Füßen stehen – Koch- und Haushalttipps für Menschen mit Behinderung
LAG SELBSTHILFE Baden-Württemberg e.V.
Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation in Baden-Württemberg
Der Paritätische Wohlfahrtsverband LV Baden-Württemberg
GKV - Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen
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