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Guten Tag ...,
… an manchen Tagen lohnt sich der Blick über den großen Teich. Deshalb schauen wir heute auf die USA. Dort wird heute der „US-amerikanische Tag der Büroklammer“ gefeiert. Und da wir in Sachen Bürokratie und Papierflut uns wahrlich nicht verstecken müssen, feiern wir also heute – zumindest in unserem Newsletter – fröhlich die Büroklammer …
In unserer heutigen Ausgabe 18/2026 haben wir folgende Themen rund um das Leben mit Behinderung für Sie ausgesucht:
Teilhabe
Bürokratieabbau: Fällt der Posten der Landesbehindertenbeauftragten weg?
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Am Mittwoch berichteten viele Zeitungen – von der Südwest Presse bis zur Stuttgarter Zeitung – dass die neue Landesregierung das Beauftragtenwesen genauer überprüfen will. Im Koalitionsvertrag heißt es u.a.: „Alle Beauftragten des Landes werden abgeschafft, sofern ihre Notwendigkeit nicht zweifelsfrei nachgewiesen wird.“ Damit ist klar, dass auch der Posten der Landesbehindertenbeauftragten auf dem Prüfstand steht – und das wohl unabhängig davon, dass dieser im Landesbehindertengleichstellungsgesetz verankert ist. Der Sozialverband VdK hat sich sofort dazu öffentlich geäußert – und wir auch. Aus unserer Sicht ist die Position so lange unverzichtbar, solange Inklusion noch nicht in allen gesellschaftlichen Bereichen umgesetzt ist. Mehr dazu unter » interner Link «
Teilhabe / Mobilität
Bürokratieaufbau: Stuttgart kürzt die Freiwilligkeitsleistung Taxigutscheine – und nun?
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Viele Städte und Kreise sorgen sich, einen ausgeglichenen Haushalt hinzubekommen. Die Landeshauptstadt Stuttgart ist hier keine Ausnahme. Daher hat sie zu Beginn des Jahres 2026 viele Freiwilligkeitsleistungen ganz oder teilweise gestrichen. Dies betrifft auch die freiwilligen Taxigutscheine für Menschen mit schweren Geheinschränkungen, die aufgrund ihrer Behinderung Busse und Bahnen nicht nutzen können. Für viele unsrer Stuttgarter Mitglieder kommt dies einem Ausschluss von der Teilhabe am öffentlichen Leben gleich. Gut zu wissen: es besteht über die Eingliederungshilfe nach SGB IX ein Anspruch auf Leistungen zur Mobilität zur sozialen Teilhabe. Der Haken dabei: man muss einen Antrag stellen und den individuellen Bedarf benennen. Weil uns dazu viele Anfragen erreichten, haben wir eine Argumentationshilfe und einen Musterantrag erstellt. Sie finden diese Info unter » interner Link «
Teilhabe / Barrierefreiheit
Streit um eine Rampe – oder: wie viel darf Barrierefreiheit kosten?
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Seit gut einer Woche tobt in Tübingen und der ganzen Republik der Streit um eine Rampe. Darum geht’s: In Tübingen findet Ende Juni eine Sportlerehrung statt. Zu ehren ist auch Vizemeisterin im Para-Tischtennis, Cary Hailfinger, die einen Rollstuhl nutzt. Die Bühne, auf der die Ehrung stattfinden soll, ist nicht barrierefrei zugänglich. Eine Rampe „für eine Minute“ ist Tübingens OB Palmer zu teuer und zu umständlich, da dann auch 40 Sitzplätze wegfielen. Die Parasportlerin lehnt es ab, auf die Bühne getragen zu werden. Inzwischen haben sich Sponsoren gemeldet, die die Kosten für eine Rampe oder einen Hublift übernehmen würden – das wiederum hat der OB abgelehnt. Längst geht die Diskussion ins Grundsätzliche, Fortsetzung folgt sicherlich. Den aktuellsten Bericht dazu gibt es beim SWR unter » externer Link «
Teilhabe / Kommunikation
30. UK-Treffen des bvkm: Barrierefreiheit umfasst auch Kommunikation für alle
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Die Botschaft, die die Teilnehmenden an die Politik richten, ist klar und eindeutig: „Kommunikative Teilhabe heißt nicht einfach nur anwesend sein. Sie bedeutet, wirksam zu sein. Mitreden zu können. Fragen stellen zu können. Lachen zu können. Sich streiten zu können. Und sagen zu können: ‚Das will ich.` Oder eben auch: ‚Das will ich nicht‘“, so Kathrin Klapper, UK-lerin und Moderatorin der Diskussion. Der Bundesbehindertenbeauftragte Jürgen Dusel wird die Forderungen mit nach Berlin nehmen. Barrierefreiheit umfasst eben nicht nur Rampen und Aufzüge sondern ganz viel mehr. Mehr dazu unter » externer Link «/
Teilhabe / Buchtipp
Donald Duck in Leichter Sprache (Band 1 und 2)
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Gestern war der „Tag der Leichten Sprache“. Daher ist es für uns selbstverständlich, am Tag danach einen Buchtipp in Leichter Sprache zu präsentieren. Wir haben uns für „Donald Duck“ entschieden, denn wer kennt sie nicht, die beliebte Familie aus Entenhausen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Egmont Verlag haben inzwischen 2 Bände „Donald Duck in Leichter Sprache“ herausgegeben. Mehr dazu unter » externer Link «
Unser „Zitat der Woche“
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„Brücken oder Tunnel verbinden zwar Länder oder gar Kontinente, Büroklammern jedoch halten Welten zusammen.“ (Martin Gerhard Reisenberg, deutscher Bibliothekar und Autor, 1949 - 2023)
Bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
Jutta Pagel-Steidl, Geschäftsführerin
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Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V.
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Am Mühlkanal 25
70190 Stuttgart
Telefon: (0711) 505 3989 - 0
Telefax: (0711) 505 3989 - 99
info@lv-koerperbehinderte-bw.de
www.lv-koerperbehinderte-bw.de
www.facebook.com/lvkmbw
www.facebook.com/rolliwandern
Rechtsform: eingetragener Verein (e. V.) Amtsgericht Stuttgart, Vereinsregister VR 2062
Vertretungsberechtigung gemäß § 26 BGB:
Erster Vorsitzender Thomas Seyfarth - Zweite Vorsitzende: Jutta Hertneck - Schatzmeisterin: Marion Reick-Westphal
Weitere Vorstandsmitglieder:
Sebastian Fuchs, Achim Hoffer, Petra Karus-Vecchio, Petra Nicklas
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