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...ab ins Wasser – gemeinsam!

   11.08.2025
 

Stuttgart, 11.08.2025 – Wie können wir zusammen frei schwimmen? Ist das Schwimmbad wirklich ein Ort für alle? In Baden-Württemberg hat Schwimmen eine lange Tradition – und doch ist es bis heute keine Selbstverständlichkeit, dass alle gemeinsam im Schwimmbad sind. Das Schwimmbad wird zum Spiegel der Gesellschaft, verbindet Menschen oder grenzt aus. Die Sonderaussstellung „Frei schwimmen – gemeinsam?!“ im Haus der Geschichte Baden-Württemberg ist ein Besuch wert.

Auf Einladung des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung (LVKM) trafen sich Menschen mit und ohne Behinderung zum Besuch der Sonderausstellung. Viele verbinden mit dem Gedanken an einen Freibadbesuch positive Erlebnisse: „Familienzeit“, „Spaß“, „Freunde treffen“. „Freiheit“, sagt eine Besucherin und ergänzt: „Schwimmen ist für mich Sport ohne Schmerzen.“ Andere berichten davon, „blöd angeguckt zu werden aufgrund der Behinderung, des Gewichts oder aufgrund des Badeanzugs“. Luisa Kreiling, die die Gruppe durch die Ausstellung führt, nickt. Es gibt auch die Schattenseiten. „Es ist leider keine Selbstverständlichkeit, dass alle Menschen gleichermaßen frei schwimmen können. Im Schwimmbad spiegeln sich die Probleme unserer Gesellschaft auf der Mikroebene.“ Das wird bereits in der Umkleide deutlich. Die Spinde in der Umkleide thematisieren Ableismus, Rassismus, Sexismus und Klassismus und regt zum Nachdenken an. „Was braucht es, damit alle schwimmen können?“ lautet die Frage im Spind Ableismus“. Antworten darauf gibt die LVKM-Checkliste für ein barrierefreies Schwimmbad. Sie hängt in der Innentür des Spinds und wurde schon unzählige Male von Besuchern angeschaut.

„Was verbindest du mit Schwimmengehen?“ Bereits in der Umkleide treffen positive und negative Gefühle aufeinander: Familienzeit trifft auf Barrieren und regt zum Nachdenken an, wie ein Schwimmbad ein Ort für alle sein kann.
„Was verbindest du mit Schwimmengehen?“ Bereits in der Umkleide treffen positive und negative Gefühle aufeinander: Familienzeit trifft auf Barrieren und regt zum Nachdenken an, wie ein Schwimmbad ein Ort für alle sein kann.

Im Schwimmbad geht es um Toleranz und Respekt. Das Schwimmbad ist nicht nur für die Schönen und die Reichen. Es ist vielmehr ein Ort für alle – und damit ein Lernort für Demokratie. Es braucht Regeln, damit das Miteinander gut funktioniert. „Jeder Körper ist ein Schwimmbad-Körper!“ heißt es am Selfie-Point. „Schwimmen ist gesund und macht Spaß!“ „Alle haben Platz im Schwimmbad. Niemand darf ausgeschlossen werden“, sind sich die Besucher einig.

INFO
Die Ausstellung „Frei schwimmen – gemeinsam?!“ ist barrierefrei zugänglich und noch bis zum 14. September 2025 zu sehen. Mehr dazu unter www.hdgbw.de/ausstellungen/frei-schwimmen/ Gut zu wissen: Im August ist der Eintritt in alle Ausstellungen im Haus der Geschichte frei!


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